Heute morgen machte ich das Olivenkind wie üblich für die Kita fertig. Wir genießen beide diese Zeit, ehe wir aus dem Haus müssen und so wird zwischen Anziehen, Zähneputzen, Haarekämmen und Co. auch immer fleißig gekuschelt und umarmt. Da gibt es minutenlange Umarmungen, bei denen mir das Olivenkind den Rücken streichelt, ausgiebiges Bauchnabelbestaunen (wobei der Olivenbauchnabel natürlich auch mit dem von Mama verglichen werden muss, was das Olivenkind jeden Tag aufs Neue begeistert), Bäckchengestreichel und Bauchpusten. Schön ist das, vor allem an Tagen wie diesem, an denen ich nicht den Zeitdruck im Nacken habe, weil ich dringend zur Arbeit muss. Heute Morgen, nachdem ich dem Mäuselchen ihre Schuhe angezogen hatte und sie beinebaumelnd auf der Wickelkommode saß, begann sie auf einmal, mit gespitztem Schnütchen Kussgeräusche zu machen. Ich musste lachen und drückte ihr einen dicken Kuss auf die Nase. Nach einem kurzen Überlegen beugte sie sich vor, drückte ihre Nase an meine und gab mir schnell hintereinander drei Küsse. Richtige, wunderbare, zuckersüße Schmatzküsse. Zum allerersten Mal.
Besser kann ein Tag gar nicht beginnen, finde ich.
