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101 Dinge- Update

Ich bin ein fürchterlicher Schlamper. PUNKT. Deshalb hat es natürlich suuuper geklappt, den Menüpunkt „101 Dinge“ auch mal auf den neuesten Stand zu bringen. Nicht. Und das ist wirklich schade, denn als ich dieses Blogstiefkind (was für ein doofes Wort, wenn man es genau betrachtet…) vor einigen Tagen erneut unter die Lupe nahm, da fiel mir auf, dass ich einige Punkte schon angegegangen habe. Und alleine das Durchlesen der Liste machte mir ein ganz wohliges Bauchkribbeln. Hach ♥

Und um all diese schönen Pläne, Wünsche und Ideen nicht gleich wieder zu vergessen, kommt nun das erste Update:

 

 

Beginn des Projekts: 22.04.2012

 

Ende: 18.01.2016

 

Erledigt: 13/101

 

Und hier nun meine 101 Dinge:

 

  1. Kleider bei ebay einstellen oder zum Container bringen
  2. Bücher “ausmisten”
  3. mit dem Olivchen in den Zoo gehen
  4. mit dem Olivchen in den Zirkus gehen
  5. in einer lauen Sommernacht die Sterne anschauen und mich fühlen, als läge mein ganzes Leben noch vor mir
  6. erste Weihnachtsplätzchen mit dem Olivchen backen
  7. auf dem Balkon Weißwein trinken, Erdbeeren essen und ein Buch lesen
  8. Mama-Tochter Picknick
  9. an den Bodensee fahren, zum Affenberg gehen und eine Bootsfahrt machen
  10. zum Speeddating gehen und darüber bloggen
  11. Stuhlkissen für die Kinderstühle nähen
  12. Erdbeertiramisu machen
  13. eine Shelly für mich nähen -> Werde ich wohl in etwas Anderes ändern. Den Shelly-Schnitt finde ich eigentlich gar nicht sooo schön.
  14. zur Massage gehen
  15. ein Kleid fürs Olivchen
  16. eine Tasche für die Sandelsachen nähen
  17. eine Tasche fürs Kinderturnen nähen
  18. zur Pediküre gehen
  19. im Bayrischen Hof übernachten
  20. Schuhschrank ausräumen (und nur noch Lieblingsschuhe darinlassen)
  21. meine Eltern zum Essen auf den Balkon einladen
  22. Abstellraum aus- und neu einräumen  Mottenplage sei dank *hust*
  23. eine tolle, wilde Ausgehnacht erleben
  24. mindestens alle zwei Monate ein Buch lesen, das mich beruflich “weiterbildet”
  25. mindestens einmal pro Woche Sport machen. Kleine Übungen sind ein Anfang. (0/142)
  26. einen Fahrradsitz für das Olivchen kaufen und sie in den Ferien mindestens zweimal in der Woche mit dem Rad zur KiTa fahren. War wohl nix…
  27. helle Strähnchen machen lassen
  28. mindestens ein tolles Sommerkleid kaufen, das ich liebe.
  29. Schminksachen aussortieren
  30. Dachfenster putzen
  31. neue Schultasche gönnen
  32. zur Kosmetikerin gehen
  33. einen Pizzastein für den Backofen kaufen
  34. das Leben genießen- genau so, wie es ist
  35. mindestens einmal pro Woche bloggen (1/142) *hust*
  36. Tim Bendzko-Konzert besuchen
  37. Küssen. Mit Schmetterlingen.
  38. das Meer sehen und mit nackten Füßen durch den Sand laufen.
  39. Fotoalbum mit Olivchens erstem Jahr kleben
  40. Fotoalbum mit Olivchens zweitem Jahr kleben
  41. Blog in “Privatform” bringen und drucken (herausfinden, wie am besten)
  42. für mich Fotobücher vom Olivchen fertigmachen
  43. Kamera einschicken War nicht nötig- dafür neues Objektiv gekauft und alles läuft wieder, juhuuuu
  44. Grundlagen des Fotografierens lernen
  45. neues Geschirr
  46. ersten Kindergeburtstag für mein Kind ausrichten
  47. Paris
  48. Erziehungsverhalten reflektieren. Immer wieder.
  49. neue Patchworkdecke nähen
  50. Nähschrank neu organisieren
  51. langer Spaziergang nur für mich alleine
  52. Adventskalender für meine Schwester machen
  53. Adventskalender fürs Olivchen
  54. im Dezember ein großes Geburtstagsfest feiern
  55. Apfelbrei selbst machen und einfrieren
  56. Erdbeer-Rhabarber-Marmelade kochen
  57. Pfirsichmarmelade kochen
  58. Nektarinenmarmelade kochen
  59. ins Museum gehen
  60. nach Metzingen fahren
  61. öfter backen
  62. wieder mehr auf meine Ernährung achten
  63. Gefrierschrank von Altlasten befreien und abtauen
  64. Kühlschrank abtauen und auswaschen
  65. viele schöne Abende mit Freunden bei mir zuhause
  66. Übernachtungsparty mit dem Patenkind, seiner Mama, dem Olivchen und mir
  67. einen Beratungstermin ausmachen
  68. Yoga machen
  69. Fortbildung besuchen
  70. mit dem Olivchen nach Heidelberg fahren, bummeln und den Nachmittag auf der Neckarwiese verbringen
  71. Gitarre spielen lernen
  72. Die Schöne und das Biest anschauen (Film)
  73. Die Schöne und das Biest als Musical sehen
  74. Fitnessstudio mit Kinderbetreuung
  75. Schneckennudeln backen
  76. Dampfnudeln mit selbstgemachter Vanillesauce machen
  77. Nespresso Maschine kaufen
  78. ins Schwimmbad gehen
  79. Hautarzt-Termin ausmachen
  80. mit dem Olivchen in den Zirkus gehen -> doppelt, ich ersetze durch „Puppentheater besuchen“(check!)
  81. externe Festplatte entrümpeln
  82. Schulmaterial aussortieren
  83. Keller aufräumen
  84. tolle Fotos von mir und dem Olivchen machen lassen
  85. Singleleben genießen
  86. Ausflug ins Elsass
  87. Eis essen gehen
  88. zu Primark fahren
  89. Kinder Weihnachtsgottesdienst besuchen
  90. Open Air Kino
  91. in Holland am Strand Pommes essen
  92. mich versetzen lassen (beruflich)
  93. einmal im Monat Brot backen (0/33) hmpf.
  94. so oft wie möglich im Freien frühstücken
  95. stricken lernen
  96. nach vorne sehen
  97. neue Rezepte für lange Arbeitstage finden
  98. Arbeitszimmer aufräumen
  99. im Kinderzimmer Fotos aufhängen
  100. neue Bücher lesen
  101. einen Traum wahr werden lassen

Fast drei

Mein Mädchen, du bist nun 2 Jahre und zehneinhalb Monate alt. Fast drei. Und es wird Zeit, wieder einige der großen Entwicklungsschritte festzuhalten, die du in der letzten Zeit mit Siebenmeilenstiefeln zurückgelegt hast. Wenn ich mir überlege, dass wir bald deinen dritten Geburtstag feiern, dann wechseln sich Stolz, Freude und eine Art Geschwindigkeitsrausch ab- wie konnten drei Jahre so vorbeifliegen? War ich nicht eben noch schwanger? Noch einmal so lange, und du gehst zur Schule! Das ist unglaublich. Und auch wieder wahnsinnig schön, denn ich genieße es unheimlich, meine Zeit mit dir großem Kind, meiner Tochter, zu verbringen.

Jeden Tag kann ich sehen, wie du wächst, innerlich und äußerlich. Ich wundere  mich immer wieder aufs Neue darüber, wie schnell von Begriff du doch bist und wie sehr dich deine Umwelt doch beschäftigt. Alles willst du wissen, verstehen, begreifen. Dein  Wissensdurst ist ebenso wie deine Kommunikationsfreude- ungebremst. Wenn wir morgens aufwachen, dann bist du mit einem Fingerschnipsen da. Völlig egal, ob die Uhr 6 Uhr oder halb neun anzeigt- du bist wach und schießt meist sofort ein Feuerwerk an Fragen oder Feststellungen auf mich ab. („Mama, wo gehen wir heute hin? Kommt heute die Oma? Wo ist die Oma jetzt? Warum ist die zuhause? Wo geht sie dann hin? ...“)

Seit einigen Wochen brauchst du tagsüber keine Windel mehr. Das klappt nicht immer 100 prozentig, ist aber eine riesige Erleichterung- zumal du dich ganz alleine dafür entschieden hast, nun ohne Windel sein zu wollen. Und durch die Kita hast du auch schnell gelernt, all das komplett selbstständig zu machen. Du gehst ins Badezimmer, holst dir deinen Hocker, gehst alleine auf die Toilette, spülst und wäschst dir die Hände. Manchmal alles ein wenig schneller, als mir lieb ist, aber voller Stolz und mit so viel Spaß an der Sache, dass ich dich fressen könnte😉

Du schläfst seit einiger Zeit alle zwei Wochen für eine Nacht bei deinem Vater. Ein Schritt, der mir zunächst unendlich schwer fiel, den du jedoch mit einer Leichtigkeit gemeistert hast, die mir zeigte, dass die Zeit wohl reif war. Seitdem freust du dich riesig auf diese Übernachtungen und erzählst schon Tage vorher, dass du bald bei deinem Papa schlafen darfst. Dass du mit so viel Begeisterung auf diese Neuerung reagierst, hat mir das Loslassen sehr erleichtert. Und auch ich fange an, diese Zeit als Freiraum für mich zu genießen und das Beste daraus zu machen. Etwa zeitgleich mit den Übernachtungen begannst du leider auch zu aktiv begreifen, dass dein Papa nur alle zwei Wochen hier ist und es gab bereits an einigen Abenden bittere Tränen, „Weil mein Papa in … ist.“. Dich so leiden zu sehen tut mir in der Seele weh und ich versuche mein Bestes, dir diesen Schmerz zu erleichtern.

Du schaffst dir mittlerweile ganz bewusst Auszeiten und forderst diese Zeiten ganz für dich alleine entschieden ein. Es kam in den letzten Wochen immer öfter vor, dass du dich in dein Zimmer zurückzogst, um dort alleine Kassette zu hören, Lego zu spielen, oder in deinen kleinen Poäng-Sessel gekuschelt in einem Buch zu versinken. Auch im Badezimmer bekam ich diese Woche zum ersten Mal die Worte: „Geh raus, jetzt! Ich will alleine sein!“ zu hören (begleitet von passenden Wegscheuch-Handbewegungen- hallo??!). Ich finde diese Entwicklung unheimlich spannend, denn manchmal kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich es kaum schaffte, uns eine Kleinigkeit zu kochen, weil du an meinem Rockzipfel hingst. Nun kann es vorkommen, dass du eine halbe Stunde in deinem Zimmer spielst, während ich koche, aufräume oder telefoniere.

Heute hatten wir Schnuppertag im „großen“ Kindergarten. In eineinhalb Wochen, direkt nach unserem Urlaub beginnt für dich die Eingewöhnung und ich bin wahnsinnig gespannt darauf, wie schnell du dich dort einleben wirst. Es war auf jeden Fall schön zu sehen, wie offen du auf alles zugingst und wie schnell du Kontakt zu den anderen Kindern knüpfen konntest. Nach den eineinhalb Stunden heute Morgen warst du sehr angetan und wolltest morgen am Liebsten wiederkommen, warst aber auch sehr erschöpft und sehr nähebedürftig. Wie wird dann wohl erst sein, wenn du 6 oder sieben Stunden ohne Mittagsschlaf dort sein wirst? Mal sehen, wie sich unser Tagesrhthmus dann einspielt!

Abschließend noch einige schöne Zitate aus der letzten Zeit:

Olivchen, möchtest du auch irgendwann mal ein Geschwisterchen haben?“ – „Ähm, nein. Ich will ein Hund, der heißt Lupi und eins, zwei, drei Katzen.“

„Is will in ein Haus ziehen, in dem die Mama und die Oma nist wohnen, damit is das Geschimpfe nist hören muss!“ (Fürs Protokoll: Nein, ich schimpfe NICHT dauernd!)

„Schlaf gut, meine Süße!“  –  „Gute Nacht, mein Satz!“

Beim Anblick des Kleids, das ich für dich genäht habe: „Oh Mama, das hast du wunderschen gemacht!“

Mama? Du bist eine alte Lebawuast!“

„Och Maaaaaaaaaaaaama!“ (Wo kommt das jetzt schon her??)

„Mama? Kannst du mich mal kurz ansmusen?“ ♥

Gerne laut beim Einkaufen in der Kassenschlange: „Ist das (Person vor/neben/hinter uns) ein Mann oder eine Frau?“ – (Ich, im Boden versinkend) „Eine FRAU!“ – „Warum ist das eine Frau?“ – Schweigen.

„Mamaaa?“ – „Ja?“ – „Du bist mein Satz!“

Nach dem Spielplatz: „Wenn wir zuhause sind, dusche ich dich gleich.“ – „Warum?“ – „Weil du so sandig bist.“ – (guckt an sich runter) „Jaaa, da hat der Sandmann viel Sand gesmeist!“

Als ich diese Woche meinen Schreibtisch aufräumte und ein paar alte Ordner ausmistete, fielen mir zwei linierte Blätter in die Hände, die mich schon seit Jahren begleiteten. Als ich vor 10 Jahren mit meiner damals besten Freundin für eine Woche in den Urlaub flog, stolperte ich in einer Zeitschrift über einige „Lebensregeln“, die mich tief berührten. Es handelt sich hierbei um die Lebensregeln des 14. Dalai Lama. Viele Menschen haben ein Lebensmotto oder ein Sprichwort, dass sie begleitet. Bei mir sind es diese Regeln, die ich immer wieder hervornehme, versuche zu verinnerlichen  und die mir sehr viel bedeuten. So viel, dass mich die Fresszettel, auf denen ich mir diese 19 Punkte damals notierte, bis heute nicht verlassen und 3 Umzüge überlebt hat. Einige von euch kennen sie sicher schon, für die anderen habe ich sie hier noch einmal aufgeschrieben.

 

Lebensregeln

 

Da das Olivchen und ich derzeit beide frei haben und die hochsommerlichen Temperaturen somit aus vollen Zügen genießen können, passen wir unseren Rhythmus komplett dem Wetter an. So auch heute. Morgens Frühstück auf dem Dachbalkon, einkaufen und Haushalt. Nach dem Mittagessen ein gemeinsamer Mittagsschlaf (himmlisch!) und anschließend ab ins Schwimmbad.  Gemeinsam mit der besten Freundin brachen wir gegen halb vier auf, kühlten uns erst eine Weile im größeren Becken ab und suchten uns später ein schattiges Plätzchen, wo wir Obst essend, plaudernd und sandelnd den Tag genossen.

Am späteren Nachmittag gingen wir noch ein wenig ins Babybecken, wo das Olivchen beglückt  mit ihren Förmchen spielte, mit den Händen Wasserfontänen zuhielt und sich schwungvoll ins Wasser warf. Ich saß derweilen mit der Herzfreundin am Beckenrand, streckte die Füße ins Wasser und genoss, wie ruhig es mittlerweile im in diesem Bereich des Schwimmbads geworden war. Plötzlich brach neben uns im Wasser ein kleiner Tumult los. Dass Olivchen hatte wohl beherzt nach dem Spielzeugboot eines älteren Jungen gegriffen, woraufhin dieser es ihr aus den Händen riss und „Hey! Das ist mein Boot! Finger weg!“, brüllte. Das Olivchen kam einigermaßen aufgelöst zu mir an den Beckenrand.

„Der Junge hat mis angesreit!“, berichtete sie, den Tränen nahe. Ich nahm sie in den Arm und erklärte ihr, dass sie das Spielzeug anderer Kinder nicht einfach so an sich nehmen dürfe, die Art und Weise des Jungen jedoch nicht nett gewesen sei. Noch einen Kuss und wieder ab zurück ins Wasser. Doch statt wieder zu ihrer vorherigen Spielstätte zurückzugehen, nahm das Olivchen zielstrebig Kurs auf ein kleineres Becken, in dem der Bootsbesitzer gerade sein zurückerobertes Spielzeug zu Wasser ließ. Gespannt beobachtete ich, was da vor sich ging, denn ich hatte keine Idee, was sie noch einmal bei dem Jungen wollte.

Bei ihm angekommen, ging mein Kind auf Augenhöhe in die Hocke, beugte sich zu dem sicherlich zwei Jahre älteren Jungen hinab und erklärte in einem Tonfall, der jeder Erzieherin Ehre gemacht hätte:

„Is mag das nist, dass du mich angeschreit hast! Das darfst du nist! Nein!“ Sprach´s und kehrte zurück in den anderen Bereich des Babybeckens.

Am Beckenrand ich, die beeindruckter nicht hätte sein können. Und der mit einem warmen Gefühl im Bauch klarwurde, dass sich dieses Kind zu behaupten weiß. Mit zwei Jahren und 8 Monaten. Angefüllt mit Mamastolz und Olivchenliebe bis obenhin. Mein Mädchen. ♥

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin immer auf der Suche nach leckeren Gerichten, die sich unkompliziert mit zur Arbeit nehmen lassen. Wenn ich mittags nichts „Ordentliches“ in den Magen bekomme, fühle ich mich abends meist doppelt so erschöpft, als das mit einem leckeren Lunchpaket in der Tasche/ im Magen der Fall wäre.

Dass wir keine Mikrowelle haben, erleichtert die Sache nicht gerade (aber hey, immerhin: es gibt einen Kühlschrank😉 ). Doch Not macht ja bekanntlich erfinderisch und heute möchte ich euch an einem ganz neuen Rezept teilhaben, das für mich auf jeden Fall Lieblingslunchpotential hat. Das Beste daran? Ihr könnt das ganze am Vorabend zubereiten, die doppelte Portion kochen und habt abends eine köstlich cremige Grünkernpfanne. Den Rest packt ihr in den Kühlschrank, haut am nächsten Tag ein wenig frische Petersilie sowie einen kleinen Klecks Crème Légère darüber und habt einen superfrischen Grünkernsalat to go. Ich finde den Salat/ die Grünkernpfanne wahnsinnig lecker und die Kombination aus kernigem Grünkern, cremiger „Sauce“ und dem Gemüse einfach phantastisch.

 Grünkernpfanne

Ihr braucht:

2 große Tassen Grünkern

1 kleine Zwiebel

1 Karotte

1 Zucchino

1 Gemüsebrühwürfel

1/2 Becher Crème leicht mit Kräutern

Petersilie

Und so geht´s:

Den Grünkern ein paar Stunden in Wasser einweichen. Anschließend mit einem Gemüsebrühwürfel aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen, bis er gar, aber bissfest ist. Zwiebel, Karotte und Zuccchino (und jedes Gemüse, das euch passend und lecker erscheint!) würfeln und bis zur gewünschten Konsistenz des Gemüses mit dem Grünkern mitkochen. Überschüssiges Kochwasser abgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend den halben Becher Crème leicht unterheben und mit frischer, gehackter Petersilie bestreuen. Warm genießen und den Rest in einem Glas mit Schraubverschluss bis zum nächsten Tag kaltstellen.

Guten Appetit🙂

Bücher. Schon immer, immer, immer sind sie meine große Liebe. Seit ich alt genug war, um in den Welten zu versinken, die sich beim Lesen eines Buches öffneten, musste man mir oft genug die Bücher aus den Händen nehmen und meine Lesezeit limitieren. Denn freiwillig hätte ich oft einfach nicht aufgehört. Ich erinnere mich noch gut, wie meine Eltern vor Urlauben mit mir in den Buchladen gingen und mir dort zwei oder drei Bücher als Urlaubslektüre spendierten. Weil es nicht nur einmal vorkam, dass ich mindestens eines der Bücher zu Reisebeginn bereits ausgelesen hatte, ging meine Mutter dazu über, die Bücher zu verstecken, woraufhin ich meist wie ein kleines Trüffelschwein auf die Suche machte… Später stellten mich Flugreisen vor ein riesiges Problem, denn bei einer Gewichtsbegrenzung für mein Reisegepäck konnte ich einfach nicht so viel Lesefutter einpacken, wie ich für zwei Wochen gebraucht hätte (und nein, ich lag nicht nur lesend im Liegestuhl😉 ). So musste ich oft genug nach eineinhalb Wochen mit meinen Büchern von vorne anfangen.

Seit der Olivchengeburt hat meine Leidenschaft tatsächlich ein wenig nachgelassen. Mir fehlen einfach die Zeit und Muße, mich völlig in die Handlung eines Buches fallenzulassen und mich ganz in den neuen Horizonten zu verlieren. Ein Buch muss mich bereits zu Anfang völlig fesseln, um den Zeitaufwand zu verdienen und tatsächlich (in einer für mich fast schon beschämenden Zeit) ausgelesen zu werden.

Heute möchte ich trotzdem die Gelegenheit nutzen, ein paar meiner all time favourites mit euch zu teilen. Weil das Schöne an der Bücherliebe ja ist, dass sie die Menschen verbindet. Und dass man in die geliebten neuen Welten auch andere Menschen einladen kann.

Vielleicht findet sich ja das ein oder andere Lieblingsbuch auch in eurem Bücherschrank? Oder findet seinen Weg in den euren, weil ihr neugierig wurdet? Welches sind eure liebsten Lieblinge?

(Ich habe übrigens immer zur Verlagsseite verlinkt, wenn dies möglich war. )

 

Herzensbücherliste (unvollständig):

 

Kleinkinder:

 

Markus Osterwalder – Bobo Siebenschläfer

Einfache, reduziert illustrierte Geschichten um den kleinen Siebenschläfer Bobo. Große Olivchenliebe!

Die lieben Sieben feiern Geburtstag

Die lieben Sieben räumen auf

Wir haben die Mini Lino Ausgaben der Lieben Sieben Bücher und das Olivchen liebt sie sehr. Liebevoll illustrierte, einfache Geschichten, die Spaß machen.

Axel Scheffler, Julia Donaldson – Der Grüffelo

Axel Scheffler, Julia Donaldson – Das Grüffelokind

Rotraut Susanne Berner – Karlchen geht einkaufen

Rotraud Susanne Berner  – Gute Nacht, Karlchen!

Die Karlchen Bücher sind Dauerbrenner bei uns. Seit sicherlich 8 Wochen lesen wir fast täglich Gute Nacht Karlchen vor dem Schlafengehen. Und untertags gerne noch Karlchen geht einkaufen. Schöne, detailreich und witzig gezeichnete Bücher von der Wimmelbuchautorin.

Gunilla Hansson – Klara sagt nein

Ein Überbleibsel aus dem Bücherschrank meiner Schwester. Eine ganz einfache, süß illustrierte Geschichte über Klara, die an diesem Tag irgendwie alles doof findet.

Christa Kempter, Natascha Rosenberg – Alle sind wach

Wunderhübsche Gutenacht-Geschichte über eine Familie, die – alle aus verschiedenen Gründen- nicht schlafen kann. Besonders die „Lösung“, dass im Familienbett endlich alle einschlafen können, mögen wir sehr😉

Guido van Genechten – Kleiner weißer Fisch

Ein Lieblingsbuch des Olivchens. Sehr schönes Buch über den kleinen Fisch, der seine Mama sucht und nebenbei die Farben des Regenbogens entdeckt.

 

Jugendliche:

 

Barbara Robinson – Hilfe, die Herdmanns kommen

Ein lustiges und sehr freches Buch über die Herdmanns, die das Krippenspiel aufmischen und allen Beteiligten ganz nebenbei die Bedeutung von Weihnachten klarmachen.

John Marsden – Liebe Tracey, liebe Mandy

Eine Brieffreundschaft zwischen einem Mädchen im Jugendgefängnis und einem „normalen“ Teenager. Großartig geschrieben und ein sehr nachdenklich stimmendes Ende.

Klaus Kordon – Der erste Frühling

Deutschland kurz vor und nach dem Ende des zweiten  Weltkriegs.

Judith Kerr – Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Eine deutsche, jüdische Familie flieht vor den Nazis in die Schweiz und später nach England.

Myron Levoy – Drei Freunde

Ein Roman über das Erwachsensein, erste Liebe und s.exuelle Orientierungssuche. Tiefgründig und einfühlsam.

Myron Levoy – Adam und Lisa

Erste Liebe zwischen Lisa aus einer einer Mittelschichtsfamilie und dem „seltsamen“ Adam, der ein großes Geheimnis bewahrt.

Myron Levoy – Der gelbe Vogel

Zwei Jugendliche, ein Trauma und eine ungewöhnliche Freundschaft.

Christine Nöstlinger – Wir pfeifen auf den Gurkenkönig

Lustige Erzählung über Schulsorgen und Familiendinge. Und den Gurkenkönig.

Christine Nöstlinger – Rosa Riedel Schutzgespenst

Ein verschüchtertes, ängstliches Mädchen erhält unerwartete Unterstützung von Rosa Riedel, einem Gespenst.

Christine Nöstlinger – Maikäfer, flieg

Eine wunderbare Geschichte über das Kriegsende, erzählt aus Kindersicht.

Christine Nöstlinger – Geschichten vom Franz

Franz ist einfach wunderbar und ich freue mich heute schon darauf, seine Geschichten auch dem Olivchen vorlesen zu können.

Gudrun Mebs – Oma schreit der Frieder

Hach, die Frieder Geschichten. Der kleine Frieder lebt bei seiner Oma. Und mit dieser Oma ist immer etwas gebiten, denn Oma macht auch die langweiligsten Alltagsdinge zu einem Erlebnis.

Sydney Taylor – Die Mädchenfamilie

Ein so schönes Buch um eine jüdische Familie im New York zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Andreas Steinhöfel – Rico, Oskar und die Tieferschatten

Ein Jugendbuch über zwei ungleiche Freunde, eine Detektivgeschichte und gleichzeitig ein kluger Blick auf das leben aus Sicht eines „tieferbegabten“ Kindes. Tollst!

Andreas Steinhöfel – Die Mitte der Welt

Ein Roman über das Erwachsensein und -werden, über Liebe und Verletzungen, die Suche nach dem eigenen Weg und dem Glück. Poetisch und wunderschön.

 

Erwachsene:

 

Gioconda Belli – Bewohnte Frau

Widerstand in Nicaragua. Und in der Protagonistin, die ihr behütetes Leben hinter sich lässt und für das zu kämpfen beginnt, was wichtig ist.

Gioconda Belli – Tochter des Vulkans

Donna Tartt – Die geheime Geschichte

Ein wunderschön (ja!) geschriebener Roman über fünf junge Studenten, die einen Mord begehen, der ihr Leben völlig verändert.

Nele Neuhauss – Schneewittchen muss sterben

Tess Gerritsen – alle Bücher der Rizzoli und Isles Reihe (Band eins: Die Chirurgin)

Stieg Larsson – Millenium Trilogie

Hape Kerkeling  – Ich bin dann mal weg

Tana French – Grabesgrün

Tana French – Totengleich

John Irving – Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

John Irving – Gottes Werk und Teufels Beitrag

Mascha Kaléko – Das lyrische Stenogrammheft

Einfach nur ♥

Ruhig ist es hier geworden in der letzten Zeit. Entgegen meinem Vorsatz in der 101-Dinge Liste, schaffte ich es nichtmal, einmal in zwei WOCHEN zu bloggen, von wöchentlichem Schreiben gar nicht zu reden.Woran das liegt? Es fließt gerade einfach nicht. So viele Themen brennen mir auf der Seele, beschäftigen mich und wären einen Artikel wert, aber es fluppt einfach nicht so, wie ich das bräuchte. Mein Entwürfeordner quillt über von all den angefangenen Artikeln, die ich nach fünf frustrierenden Minuten wieder wegklicken musste, weil das Schreiben SO zäh war.

Trotzdem bin ich sicher, dass bald wieder bessere, blogintensivere Zeiten kommen werden. Denn wenn mir eines bewusst wurde in der letzten Zeit, dann war es die Tatsache, dass ich unendlich dankbar für dieses Medium hier bin. Nicht, weil ich so selbstdarstellerisch oder beifallheischend wäre. Sondern weil es unheimlich gut tut, hier meine Gedanken fließen zu lassen. Weil es SO schön ist, Erinnerungen auf diesem Wege konservieren zu können und als Sahnehaube darauf eure Erfahrungen oder Meinungen dazu zu hören. Manchmal stimmt es mich nach wie vor traurig, dass ich erst so „spät“ entdeckt habe, was für eine wunderbare Welt sich hier abseits von Urbia-Foren und Stillgruppen auftut. Dass ich auf diese Möglichkeit, mir Dinge vom Herzen zu schreiben und sie virtuell zu teilen- in mehr als einer Hinsicht – nicht schon zu einer Zeit aufmerksam wurde, in der ich dieses Ventil dringend nötig gehabt hätte. Aber die Freude darüber, hier eine – MEINE Nische des Internets gefunden zu haben, überwiegt.

Und heute möchte ich einmal ganz kitschig danke sagen. Für die wunderbaren Menschen hier und bei Twitter, die ich in den letzten eineinhalb Jahren kennen lernen durfte. Diejenigen, die mich durch ein Schlüsselloch in ihr Leben und ihren Alltag spicken lassen. Diejenigen, die mich inspirieren und meinen Alltag erhellen, ob mit schönen Ideen, Bildern oder Rezepten. Diejenigen, die über Themen schreiben, die mich bewegen und meinen Horizont erweitern. Die herzlich sind und offen. Die zuhören, Ratschläge geben oder sich einfach mitfreuen. Diejenigen, mit denen ich Sorgen teilen durfte und bei denen ich offene Ohren und Erfahrungen fand, die ich in einer solchen Bandbreite, Vielzahl und Schnelligkeit in der „wirklichen“ Welt (haha) niemals hätte erwarten können.

Danke euch, liebe Twittertimeline. Liebe Blogleser und -kommentatorinnen. Liebe Bloggerinnen, die ihr mir einen Einblick in eure Leben, Familien, Träume, Wünsche und Weltsicht gewährt.

Es ist schön, dass es euch gibt.