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Archive for Oktober 2011

7 Sachen

Immer wieder Sonntags… 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Nochmal die Ausbeute bewundert und im Geist schon die neuen Nähprojekte geplant

Ganz viel Zwergenessen gekocht, gefüttert und eingefroren (…na gut, auch probiert – lecker!)

Püppi-Aufstrich nach dem tollen Rezept von Frau Bauchherzklopfen „gekocht“ – klar, auch wieder probiert. (Rezept gibt´s hier)

Öhrchen gekrault und weiche Löckchen gestreichelt

Mitgespielt und in Kindheitserinnerungen geschwelgt

Uhr umgestellt

Genäht, ausgeschnitten, die richtige Position ausgewählt und gewünscht, die Nähmaschine hätte die ein oder andere Funktion mehr…

Mehr 7 Sachen findet ihr heute oder morgen hier bei Frau Liebe.

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Wir.

Letzte Nacht wurdest du wach, als ich gerade ins Bett gehen wollte. Na gut, die Wärmflasche hätte ich mir noch ganz gerne gemacht, aber eigentlich wars ein ziemlich gutes Timing. Zumindest war ich abgeschminkt und die Zähne waren geputzt.

Als ich in dein Zimmer kam, saßt du im Bett und strecktest die Arme nach mir aus und so pflückte ich dich kleines süßes schnullerndes Schlafsackbündel aus deinem Bettchen und trug dich hinüber in mein Schlafzimmer. Drüben, im großen Bett wurdest du sofort ganz ruhig. Wir legten uns hin und du legtest deine Hände auf mein Gesicht und bliebst ganz still bei mir liegen. Gut zwanzig Minuten lagst du wach neben mir. Kein Mucks war zu hören. Dein Atem war ganz ruhig und manchmal musstest du noch ein Stückchen näher rutschen, so dass sich unsere Nasen berühren konnten. Deine Hände, die tagsüber eher hektisch, wild und immer  in Bewegung sind, fuhren ganz langsam über meine Wange, mein Ohr und die Haare.

Du, die tagsüber nie still sitzen kann, die sich aus jeder Umarmung lachend herauswindet, die immer entdecken, krabbeln, bewegen will, du, mein kleines Energiebündel, wirst nachts ganz ruhig. Und ich, die auch immer in Bewegung ist, die immer tun, erzählen, probieren oder, im Bett, denken muss, ich lag ebenso still. Und spürte, wie die beiden Eimerchen für Glück und Liebe  in meinem Inneren überliefen. Zwanzig Minuten Stille, Nähe. Liebe. Akkus aufladen. Glücklich sein, dich bei mir zu haben. Mein Lebensmittelpunkt. Meine Mitte.

Schön, dass es dich gibt, mein Kind. Ich liebe dich.

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Insgesamt…

…hatten wir schon bessere Wochen, wir beide. (Aber auch deutlich schlechtere.) Im Moment sind wir beide etwas angeschlagen. Ich bekomme die doofe Erkältung nicht los und dich plagen die Backenzähne, vermute ich. Außerdem warst du gestern so wund, dass ich dich kaum wickeln konnte. Auch da habe ich diese sch*** Zähne in Verdacht. So schlimm hatten wir das noch nie, gestern abend konnte ich dich nicht mal in den Hochstuhl setzen, denn du hast sofort bittere Tränen geweint und mein Mamaherz hat geächzt und furchtbar wehgetan. Innerlich sind auch bei mir einige Tränen gekullert, als ich dein schmerzverzerrtes Gesicht sah und spürte, wie sich dein ganzer Körper verkrampfte. Ach kleine Püppi, in diesen Momenten möchte ich sofort mit dir tauschen und dir alle Schmerzen abnehmen.

Omas…

sind eine tolle Sache. Deine zumindest, kleine Püppi. Die hat nämlich gestern mit uns eine drei-Generationen-Pyjamaparty gefeiert und bei uns übernachtet. Das macht dir immer riesigen Spaß, weil sich Oma dann viel Zeit für dich nimmt. (Und gestern ein pädagogisch wohl wenig wertvolles, von aber dir sofort heißgeliebtes Spielzeug, den Hund des Grauens, dabei hatte. Eine Plastiktöle, die durchs Zimmer „läuft“ und dabei bellt. Du warst entzückt. Und ich erst. Wuff.) Gestern war ihr Besuch gleich doppelt gut, weil sie dich zum Abendbrei auf den Arm nehmen konnte, und du so nicht in den Hochstuhl sitzen musstest, was die offensichtlich riesige Schmerzen bereitete. Und deine Freude, nach dem Aufwachen im Wohnzimmer die Oma zu entdecken,war unbeschreiblich.♥

Das Schlafen…

…klappt mit jedem Tag besser. Du schläfst ja nun schon seit vielen Wochen durch und ich genieße das immer noch unglaublich. Nach fast zehn Monaten, in denen die Püppi-weck-App jede Nacht in unregelmäßigen Abständen aktiv wurde, ist es noch immer ein riesiger Luxus für mich, mehrere Stunden ungestört schlafen zu können und im Normalfall zwischen sieben und acht Uhr morgens von dir aufgeweckt zu werden. Dies zwar auf unterschiedlich liebevolle Weise (von ins-Gesicht-patschen über auf-den-Bauch-hauen bis hin zu meinem persönlichen Favoriten, einzelne-Haare-ausreißen, werden hier alle Möglichkeiten genutzt, die faule Mama schnell auf Trapp zu bringen), aber dein strahlendes Lächeln, sobald ich die Augen aufschlage, macht jeden Morgen wunderschön. Du bist ein absoluter Morgenmensch und es ist eine wahre Freude, jeden neuen Tag mit dir begrüßen zu dürfen.

Seit ein paar Tagen haben wir das alleine Einschlafen geübt, denn ich bin langsam, aber sicher, an meine Grenzen gestoßen. Zum Einschlafen länger an deinem Bett zu sitzen, als du letztendlich schläfst, ist auf Dauer – jeden Tag mehrmals – einfach nicht praktikabel. Und wenn du nächstes Jahr in den Kindergarten gehst, solltest du alleine einschlafen können. Ich will mir nicht vorstellen müssen, wie du dich dort jeden Tag quälst, weil du einfach nicht gewohnt bist, alleine in den Schlaf zu finden. Aber es klappt wirklich gut und ich bin unheimlich stolz auf dich. Mein großes Mädchen. Ohne eine Träne bist du vorhin ganz alleine eingeschlafen. Hach!

Das Wochenende…

…steht fast schon vor der Türe und meine Pläne haben sich dank des Typs mal wieder zerschlagen. Auf meinen Anruf hin teilte er mir gestern mit, dass er am Wochenende abends nicht auf dich aufpassen könne, da (nicht näher definierter) Besuch übers Wochenende da sei. Damit bleibe ich dieses Wochenende abends zuhause. An und für sich ist das kein Problem, aber dass er es nicht für nötig hält, mir das von sich aus so früh mitzuteilen, dass ich entsprechend planen kann, ärgert mich gewaltig.

Zumal  mich diese mangelnde Kommunikationsfähigkeit bereits letztes Wochenende geärgert hat, als ich den Sonntag – wie übrigens immer- für ihn freigehalten habe und er mir um 14.30 Uhr mitteilte, er werde heute bereits um 16.00 wieder fahren und vorher noch eine halbe Stunde vorbeikommen. Grrrrrrrrr! Somit war die Sonntagmittagbespaßung mein Job (wie ja jeden Tag) und es hatte natürlich niemand mehr Zeit für ein (sehr) spontanes Treffen. (Und ich kann euch sagen, sonntagnachmittags alleine mit Kind um den Ententeich zu wandern ist – gerade im Herbst- jetzt nicht unbedingt die stimmungshebende Aktivität, die man sich fürs Wochenende so vorstellt.) Und es macht mich stinksauer, weil ICH ihm jede Planänderung frühzeitig mitteile, damit er sich darauf einstellen kann. Eben weil mir ein rücksichts- und respektvolles Elternverhältnis um unserer Tochter Willen, aber auch für uns, wichtig ist.

Bah! A****. So.

Dafür kommt jetzt morgen oder am Samstag die Herzfreundin auf Kürbisrisotto, Weißwein und eine MädelsDVD vorbei und wir machen uns nen schönen Abend. Und ich freu mich drauf!

 

Schönen Donnerstag Euch!

 

PS: Hat irgendjemand nen Tipp, was man gegen hartnäckigen Schnupfen (seit mehreren Wochen) unternehmen kann (meiner, nicht der des Püppichens)?? S.inupret nehm ich schon, aber der Erfolg hält sich in Grenzen…  Danke!

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Dieses Internet

… wird sich ja eher nicht durchsetzen, denke ich.

Ich geh mich jetzt mal bei Twitter anmelden. Wenn ich nicht zurückkomme, hab ich mich verlaufen.

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…über dich, kleine Püppi.

  1. Manchmal lachst du wie Stromberg. Nur viel süßer.
  2. Dein Futterneid wird immer ausgeprägter. Sobald ich eine Bäckertüte in der Hand halte, springst du beinahe aus dem Buggy und machst -zur großen Freude umstehender Passanten- durch sekündlich lauter werdendes „nenenene“ auf dich aufmerksam.  Wenn du satt bist schüttelst du lachend den Kopf und kräuselst deine Nase. Dabei fasst du mit spitzen Fingern nach dem dargebotenen Essen und willst es zerpflücken. In diesen Momenten könnt´ ich dich fressen.
  3. Du hasst Naseputzen-bei dir selbst. Bei anderen hingegen musst du immer fürchterlich lachen, sobald du sie mit dem Taschentuch hantieren siehst.
  4. Du bist eine absolute Wasserratte. Babyschwimmen, Duschen oder Baden findest du klasse und du krabbelst furchtlos unter den „Wasserfällen“ im Babybecken hindurch. Und ich sitze dann so stolz daneben, als seist du vom Zehnmeterturm gesprungen und hoffe, dass die anderen Mamas auch gesehen haben, was MEIN Baby alles kann.
  5. Du sagst zwar „Mama“, aber ich bin mir nicht sicher, ob auch wirklich schon mich damit meinst. Nur beim Nase saubermachen, da könnte ich drauf schwören. „Bahbahbahbah! ma-ma! Bah! MA-MA!! BAH!“

Wie schön, dass es dich gibt, Zuckerschnütchen.

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Seit 10 Wochen bist du ein Stehbaby und seit acht Wochen zusätzlich noch ein an-den-Sachen-entlang-lauf-Baby.

Das ist an und für sich eine tolle Sache.

Stehbabys, zum Beispiel,  sehen viel mehr als Sitz- und Liegebabys und sind deshalb manchmal ein bißchen zufriedener mit ihrer Welt.

Laufbabys, zum Beispiel, freuen sich riesig über süße, weiße Holzpuppenwagen (auch wenn sie die Puppe immer wieder aus dem Wagen werfen- dass das faule Ding auch nie selbst laufen will…) und ziehen sich immer wieder dran hoch und schieben den Wagen auf krummen Beinchen durchs Wohnzimmer.

Laufbabys amüsieren ihre Mama sehr, weil sie am Anfang aussehen wie eine Marionette der Augsburger Puppenkiste, wenn sie ihrem Wagen hinterherstolpern laufen. Hach, mein kleines Urmelchen! ♥

Laufbabys können, wenn die Mama Glück hat, ihre Fähigkeiten schon erstaunlich gut einschätzen und wissen genau, ob die Entfernung zwischen Wagen und Möbelstück für sie zu groß ist, oder ob sie diesen Schritt alleine schaffen. Hach, mein großes, großes Mädchen!♥

Stehbabys machen ihre Mama manchmal ein bißchen verrückt, weil sie sich gerne, während Mama kocht und klebrige/mehlige/… Hände hat, an Dingen hochziehen, die Mama als nicht vertrauenserweckend einstuft. Küchenbarhocker beispielsweise sind ein immerwährender Quell der Freude für das Stehbaby und ein zuverlässiger Adrenalinstoß für die Mama.

Stehbabys baden zwar immer noch sehr gerne, allerdings nicht im Liegen oder Sitzen, sondern – wer hätt´s gedacht? – im Stehen. Das ist für Mama nicht immer so lustig, denn Badewannenränder sind beim Baden gerne mal etwas rutschiger (und nasse Stehbabys auch). Und  Stehbabys wollen zwar stehen, finden es aber gar nicht lustig, wenn ihnen dann beim Haarewaschen Wasser ins Gesicht läuft. (Eine gummierte Babydusche wäre ein ideales Weihnachtsgeschenk für Stehbabys und ihre Mamas.) Das Baden eines Stehbabys ist somit nicht mehr der entspannte Tagesausklang, der es noch vor kurzem war.

Fazit:  Zum Glück schlafen kleine Stehbabys immer noch im Liegen. Und wenn die Mamas viel Glück haben, dann ist das frischgebadete Steh- und Laufbaby am Sonntagabend schon um viertel vor acht ein duftendes  Schlaf- und Liegebaby.

Schönen Abend Euch!

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