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Archive for Dezember 2011

Jahresrückblick

Bei der lieben Frau Mümmel hab ich mir heute dieses Jahresrückblickstöckchen geschnappt, das ja zwischen den Jahren durch die Blogosphäre geistert. Wenn ich ganz ehrlich bin: schon ganz lange (und auch lange, ehe ich mit dem Bloggen angefangen habe) freue ich mich schon drauf, dieses Stöckchen auszufüllen. Fragt mich nicht, warum, aber so ist es 🙂

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Eine 8, würde ich sagen. Grundsätzlich war es ein wunderbares, tolles Jahr, in dem ich aus vollem Herzen mein Mamasein genossen und unglaublich vieles mit meinem Herzkind unternommen habe. Trotzdem gab es auch Negatives, auf das ich hätte verzichten können: viel Streit mit dem Typ, Zukunftsängste, schwierige Entscheidungen, Geldsorgen… Aber alles in allem war 2011 toll!

2. Zugenommen oder abgenommen?
Eindeutig abgenommen 🙂

3. Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Aber nur ein Stück. Die „mutige Frisur“ gibts dann im Februar, da darf dann einiges ab.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

weder  noch

5. Mehr Kohle oder weniger?
Weniger, eindeutig. Mit Elterngeld, Kindergeld und Unterhalt kam ich auf ca. 200 Euro weniger als zu Zeiten, in denen ich noch voll berufstätig war. Von weniger Geld eine Peron mehr zu versorgen, lässt natürlich nicht gerade die Münzen im Beutelchen klingeln. Wird also wirklich Zeit, dass ab Februar wieder mehr Kohle reinkommt.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Besseren, eindeutig! Ich hätte nie gedacht, dass ich die Zeit zuhause mit meinem Mädchen so unendlich genießen würde.  Auch wenns sicher gut tut, ab nächstes Jahr mal wieder ein paar Stunden pro Tag „was anderes“ zu sehen, hätte ich den Vollzeitmama-Job nur zu gerne um ein Jahr verlängert.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Merhr, befürchte ich. Wenn auch für ganz andere Sachen- Laufstall statt Lidschatten, könnte man so sagen…

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Selbstvertrauen. Viele Erfahrungen und erfreulich viele neue Bekanntschaften. Und Kuschelbettwäsche von Tchibo, yeah!!

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr, obwohl für Sport leider keine Zeit war. Aber mit einem Kind, das Hummeln im Hintern hat und den ganzen Tag nur auf Achse ist, bewegt man sich automatisch mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Vier (bäh!). Drei Erkältungen, eine Magen-Darm-Grippe.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Eindeutig die Magen-Darm-Grippe, die mich für einen Tag völlig ausgeknocked hat. Außerdem hat es gut eine Woche gedauert, bis ich mich wieder halbwegs fit gefühlt habe (und dann war gleich die Erkältung im Anmarsch- grrrrrrrrrr!!)

12. Der hirnrissigste Plan?
Gabs keinen, bin zur langweiligen Spießerin mutiert.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Da fällt mir wirklich keine ein. Siehe 12.

14. Die teuerste Anschaffung?
Nicht direkt eine Anschaffung, trotzdem teuer: der Umzug dieses Jahr mit neuen Möbeln, Tapeten und Co.

15. Das leckerste Essen?
Sämtliche Weihnachtsessen dieses Jahr waren absolut genial. Von den „normalen“ Essen war die Lasagne ganz weit vorne, einfach, weil ich so ewig keine mehr gegessen hab…

16. Das beeindruckendste Buch?
Wirklich gerne gelesen hab ich dieses Jahr die Bücher von Nele Neuhaus, allen voran Schneewittchen muss sterben. Außerdem auf der Liste der gerngelesenen Bücher: Muttergefühle. Gesamtausgabe. von Rike Drust. Ansonsten gabs erschreckend viel Schund dieses Jahr 😉

17. Der ergreifendste Film?
Dieses Jahr hab ich kaum Filme geschaut, irgendwie bin ich mehr der Serienmensch (zu kurze Aufmerksamkeitsspanne??). Und nach den ersten Monaten mit der Kleinen war jeder Kinobesuch ein Highlight. Aber nachdem ich Teil 2 und 3 eher enttäuschend fand, hat mir Twilight 4 eigentlich sehr gut gefallen.

18. Die beste CD?
Coldplay, Mylo Xyloto

19. Das schönste Konzert?
Kein Konzert für mich dieses Jahr.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Püppi.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Natürlich auch mit meinem Mädchen. Außerdem mit meiner Mama und Freunden.

22. Zum ersten Mal getan?
Da gab es so vieles und jetzt fallen mir natürlich nur die lapidaren Sachen ein…. Brei gekocht. Kinderzimmer eingerichtet. KiTas besichtigt. Einen Elternabend als Mama besucht. Den ersten Geburtstag meiner Tochter gefeiert.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Alkohol getrunken. (Für mich) geshoppt. Getanzt. Einen Abend ohne die Püppi verbracht und mich mal wieder nicht „nur“ als Mama gefühlt.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Den ersten blutigen Sturz der Kleinen, viele Krachs und unnötige Meinungsverschiedenheiten, Dauerschnupfen und Magen-Darm-Grippe.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das Zuckerschnütchen, doch endlich loszulassen und ihren ersten freien Schritt zu wagen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Zeit.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Puuuh, ich hab einige wirklich schöne Sachen geschenkt bekommen. Besonders gefreut habe ich mich über die Weihnachtsgeschenke meiner Eltern- ich hab mir endlich mal wieder neue Klamotten ausgesucht und obendrein als Überraschung noch ein Parfum bekommen, das mir schon eine ganze Weile gefällt.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Mama. / Ich finde, du machst deine Sache verdammt gut.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Schwer zu sagen, man weiß ja nie, wie das Gesagte bei den anderen so ankommt. Aber da ich entscheiden kann: Ich liebe dich.

30. Dein Wort des Jahres?
Name meiner Püppi.

31. Dein Unwort des Jahres?
Berufswiedereinstieg.

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Hmm, Lieblingsblogs… Ich lese so einige und die gefallen mir alle. Natürlich spricht einen immer der ein oder andere Blog mehr oder weniger an, je nach Thema und eigener Verfassung. Einfach mal durch die Blogroll klicken 😉

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
Gibts nicht. Nächstes Jahr dann.

 

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  • Wir haben den ersten „blutigen“ Sturz hinter uns gebracht. Uffz. Ausgerechnet an Heiligabend musstest du in der Küche meiner Tante stolpern und hast dir wohl im Fallen auf die Lippe gebissen. Das Zweitschlimmste: ich stand auch noch daneben, habe aber zu langsam reagiert, weil ich so ins Gespräch vertieft war. Das Schlimmste: wie du auf meinem Arm gar nicht gleich weinen konntest, sondern mit schmerzverzerrtem Gesicht mit den Armen rudertest und schließlich die Augen rolltest – das war der Augenblick, in dem ich Panik bekam, dich fest packte und beim Namen rief. „Zum Glück“ begannst du dann zu weinen und wurdest nach einigen Minuten auch wieder ruhiger. Bei mir dauerte das eine ganze Weile länger. Sicher eine halbe Stunde lang musste ich immer wieder weinen und nachts im Bett hingen mir wieder und wieder die Bilder durch den Kopf. Dazu die Selbstvorwürfe, weil ich nicht schnell genug reagiert hatte… Nein, diese Erfahrung muss ich bittedanke nicht noch mal haben!
  • Was das Laufen betrifft: Der Knoten ist nun endlich geplatzt! Seit letzter Woche hast du endlich die Freude an der freihändigen Fortbewegung auf deinen zwei süßen Beinchen entdeckt. Mit großem Eifer läufst du durchs Zimmer, immer auf der Suche nach dem nächsten Fixpunkt, an dem du dich festhalten kannst, aber auch immer mutiger werdend. Dir zuzusehen, wie du voller Begeisterung deine neugewonnene Fähigkeit trainierst und stolz die verschiedenen Distanzen überwindest, lässt mein Mamaherz vor Liebe,Stolz und Freude immer wieder fast platzen.
  • Dein zweites Weihnachten haben wir überstanden und es war leider deutlich weniger entspannt, als das erste. Zwei Besuche bei den verschiedenen Urgroßeltern am ersten Feiertag, großes Familienfest an Heiligabend und zwei Stunden später ins Bett als gewöhnlich, das machte sich natürlich bemerkbar. Dazu kamen natürlich die nicht kindersicheren Wohnungen der Urgroßelterm , in denen du so gerne auf Erkundungstour gegangen wärst, aber leider nicht durftest, weil es einfach zu gefährlich war. Und das, wo du doch im Moment am glücklichsten bist, wenn du zuhause zwischen den verschiedenen Möbeln hin und her laufen oder mit den neuen Duplos spielen kannst.
  • Dazu kam, dass auch die Nächte nicht gerade erholsam waren. Zu deinem veränderten Schlafrhythmus (siehe unten) kamen der Abend vor Heiligabend, an dem du im 15 Minuten-Takt weinend  wach wurdest, sowie eine wirklich schlechte Nacht von Heiligabend auf den ersten Feiertag, die mich ein wenig an letztes Jahr erinnerte, als ich eben jene Nacht dauerstillend im Gästezimmer meiner Eltern verbrachte. Dieses Jahr: gleiche Location, ähnlich viel wenig Schlaf. Nun ja. Allerdings konnte ich die (jahaaa!) Übeltäter gestern identifizieren: gleich 2 (ZWEI!!) Backenzähne waren durchgebrochen, einer links und einer rechts oben. Wahnsinn!
  • Dein Schlaf- und Essverhalten hat sich seit etwa einer Woche verändert (an die Ohje, ich wachse-kundigen Mamis da draußen: Schub??). Du isst – besonders beim Mittagessen –  wie ein Spatz. Mit Appetit beginnst du, die ersten paar Löffel zu kauen und zu essen, verlangst lautstark nach mehr, nur um nach wenigen Löffelchen den Kopf zur Seite zu drehen und die Nahrungsaufnahme zu verweigern. Was es gibt, ist dir dabei scheinbar egal- was den einen Tag mit etwas Appetit gegessen wurde, kann am nächsten nach zwei Löffeln verschmäht werden. Was du tagsüber zu wenig isst, holst du dir nun (schluchz) wieder nachts. Seit einer Woche brauchst du gegen vier oder fünf Uhr morgens einen Schoppen und wenn wir beide Pech haben, dauert das Einschlafen danach mit herumwälzen, aufstehen, hinlegen, herumwälzen usw. auch gut und gerne mal eine Stunde…  (ja, ich weiß, es ist ja schon Glück, dass du überhaupt nochmal einschläfst, aber bitte: FÜNF Uhr?? Wir waren bei halb acht/ acht!!) Je länger diese frühmorgentlichen Eskapaden andauern, umso schwerer fällt es mir, am „nur-eine-Phase“-Mantra festzuhalten. Und mein Versuch, dir abends einfach mal ein Brot zu geben, in der Hoffnung, es könne dich nachhaltiger sättigen, wurde durch dein wenig motiviertes Essverhalten auch recht bald wieder aufgegeben. Nun ja. Ich hoffe mal, es ist wirklich eine Phase, denn im ab Februar heißt es arbeiten und da wäre es wirklich hart, täglich bereits um fünf von dir geweckt zu werden- zumal an weiterschlafen dann eben nicht mehr zu denken wäre…
  • Im Moment bist du sehr mamabezogen. Wenn du müde wirst, dir etwas wehtut, du quengelst, muss es Mamas Arm sein. Wenn für dein Gefühl „zu lange“ auf Omas, Tantes usw. Arm warst, zieht es dich zu mir und du streckst die Ärmchen nach mir aus. Selbst beim Wickeln ziehst du dich immer wieder hoch, krallst dich in meine Schultern und möchtest auf meinen Arm klettern. Diese so greif- und fühlbaren Zeichen deiner Zuneigung wärmen mir das Herz, so dass ich dich in diesen Momenten einfach nur knuddeln und drücken muss.
  • Du liebst es immer noch, fangen und verstecken zu spielen und beide Spiele (meist kombiniert) schaffen es  immer wieder, dir lauter Quietschen und Lachen zu entlocken.
  • Auf Dinge, die deine Aufmerksamkeit erregen, zeigst du seit etwa eineinhalb Wochen mit dem Finger. Besonders interessant ist noch immer alles Glitzernde, außerdem Lampen und alle möglichen Weihnachtsdekorationen. Besonders die Engel haben es dir hier besonders angetan.
  • Musik beruhigt dich immer ganz schnell, wenn du müde oder quengelig bist. Sobald ich anfange zu singen, wirst du meist schnell ganz ruhig.
  • Du bist eine kleine Strahlemaus. Sitzen mehrere Menschen am Tisch, dann lachst du oft einen nach dem anderen voller Freude an, wobei du den Kopf ein wenig einziehst und dein ganzes Gesicht zu leuchten und strahlen beginnt.
  • Ich bin im Moment etwas müde durch die langen Abende und nicht-durchgeschlafenen Nächte. Dieses Jahr bin ich ganz froh, dass Weihnachten vorüber ist und genieße nun die ruhigen Tage „zwischen den Jahren“, an denen ich auch ein paar Püppi-freie Stunden genießen darf. Neben dem Frisörbesuch heute morgen (endlich wieder wie ein Mensch aussehen!!) freue ich mich jetzt auf Kino heute abend und merke, wie der Feiertagsstress langsam, aber sicher von mir abfällt. Der meiste Papierkram, der mich die letzten Wochen so lähmte, ist nun erledigt (morgen schick ich die letzten Briefe weg) und ich kann nun hoffentlich einigermaßen unbeschwert die letzten Wochen meiner Elternzeit mit der Püppi genießen, ehe der Ernst des Lebens wieder beginnt.

Und bei euch so?

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Weihnachtsgrüße

Ihr Lieben,

wir wünschen Euch von ganzem Herzen ein schönes, besinnliches und entspanntes Weihnachtsfest im  Kreise eurer Lieblingsmenschen mit vielen Herzmomenten. Denkt daran: Weihnachten wird in Euren Herzen entschieden.

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Nachdem wir uns riesig freuten, dieses Jahr beim Weihnachtswichteln von Tanja mitmachen zu dürfen, warteten wir natürlich gespannt auf unser Paket. Bereits Samstag vor einer Woche klingelte der Paketbote mit einem wunderbar weihnachtlichen Paket für uns – welch grausame Folter, nun sooo lange aufs Auspacken warten zu müssen!

Gestern schon freute ich mich darauf, heute gemeinsam mit der Püppi endlich das Geheimnis lüften zu dürfen. Um die Minimadame in guter Stimmung zu erwischen, wartete ich bis nach dem Mittagsschlaf ab, ehe wir uns ans Auspacken machten. „Wow!!“ war mein erster Gedanke, denn in dem liebevoll mit Krepppapier ausgeschlagenen Paket lagen viele verschiedene Päckchen, außerdem Strohsterne und verschiedenste Schokoladenköstlichkeiten.

Ein schöner Brief lag dem ganzen bei und verriet uns, wer uns all die schönen Päckchen beschert hatte:

Mus von whatmuswants hatte uns gemeinsam mit Béla bewichtelt.

Wir machten uns als erstes an ein wunderschönes Stoffpäckchen, das sich als tolles, selbstgenähtes (Hach!) Utensilo für Bettchen oder Laufstall herausstellte, und mit zwei weiteren Geschenken gefüllt war. (Das Utensilo hat übrigens bereits seinen Platz am Laufgitter gefunden!)Die beiden liebevoll verpackten Päckchen enthielten zwei wunderschöne Bilderbücher, die beide sofort ausgiebig untersucht, durchblättert und mit einem wunderbaren Strahlen der Maus für gut befunden wurden. Ein weiteres Geschenk stellte sich als Badewannenbuch heraus – ein absoluter Knaller, schließlich stehen baden und „lesen“ gleichermaßen auf der Liste der Lieblingsbeschäftigungen… Super!:-)

Als wäre all das nicht genug, enthielt unser Paket jedoch noch einige weitere Überraschungen: Als nächstes durfte ich mich nämlich über gleich mehrere wirklich tolle Geschenke freuen: Neben einem „magischen Märchenprinzen“ (Mann, musste ich lachen!! :-)) gab es nämlich  wunderbar duftende Teelichter und gleich zwei Bücher -eines mit Weihnachtsgeschichten und einen Krimi (perfekt für mich alte Krimileseratte!)… Und auch für´s leibliche Wohl wurde gesorgt, denn wir wurden mit einem Schokonikolaus (in den die Püppi mitsamt Folie direkt mal reinbiss), leckeren L.indt-Schiebetäfelchen, L.indt-Teddys (auch diese vom Töchterchen heißbegehrt) UND Weihnachtsmarkt-Schoki verwöhnt.

Sehr gefreut haben wir uns auch über den unglaublich schönen Brief, der dem Paket beigelegt war.

WAHNSINN!! Mit einem so üppigen, tollen und treffenden Wichtelpaket hätte ich nie im Leben gerechnet!

Liebe Mus, wir danken Dir und Béla sehr für das wunderbare Wichtelpaket und all die Gedanken, die Ihr Euch gemacht habt! All Eure Geschenke haben ins Schwarze getroffen. Vielen lieben Dank! Persönliche Mail folgt in den nächsten Tagen!! 🙂

Leider, leider, muss ich – für heute- die Auspackimpressionen schuldig bleiben! Das Notebook macht zurzeit Probleme und schafft die Fotos grade nicht! Ich hoffe allerdings, das ganz schnell nachholen zu können und sage dann natürlich Bescheid. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen:

Danke, Tanja, für die super Organisation! Wir sind auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit dabei!

Edit: Hier nun auch unsere Auspackfotos!

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Nachdem ich an deinem Geburtstag aus akuter Sentimentalität nicht in der Lage war, deinen Monatsbericht zu schreiben und in den letzten beiden Wochen immer etwas anderes zu tun, zu schreiben oder erleben war, nun eben heute ein zwölfeinhalb-Monatsbericht.

Unglaublich, dass du nun schon ein Jahr und zwei Wochen alt bist, mein Schatz. Immer wieder muss ich daran denken, wie es letztes Jahr um diese Zeit war- draußen ganz verschneit und bitterkalt und du noch so winzig und zerbrechlich. Und dann sehe ich dich an und bin immer wieder ganz fasziniert von der Persönlichkeit, die mir jeden Tag aus deinen braunen Strahleaugen entgegenblickt. Deine verschiedenen Gesichtsausdrücke begeistern mich immer wieder aufs Neue, denn sie spiegeln genau das wieder, was in deinem kleinen, großen Herzen vor sich geht. Du kannst -natürlich!- übers ganze Gesicht strahlen, ausgelassen kichern, amüsiert lächeln und versonnen in dich hinein schmunzeln. Wenn ich dich auf den Wickeltisch oder eine andere erhöhte Fläche setze, wirfst du dich mit Vorliebe in meine Arme- gerne auch dann, wenn ich dir gerade die Schuhe binde und es mein ganzes Reaktionsvermögen erfordert, dich aufzufangen. Am schönsten daran ist dein strahlendes Lächeln, dass sich kurz vorher auf deinem Gesicht ausbreitet und das jeden erkennen lässt, wir sehr dir dieses in-die-Arme-springen gefällt. Überhaupt bist du ein richtiger Wildfang, tobst und krabbelst und kletterst, ohne müde zu werden. Du liebst es, in die Luft geworfen und wieder aufgefangen zu werden, lachst begeistert, wenn man dich an den Beinen in die Luft hebt und du dann ein wenig auf deinen Händen laufen kannst.

Und so stürmisch wie dein Spiel sind auch oft deine Liebesbekundungen. Gerade morgens oder nachts im Bett sehe ich oft nur dein strahlendes Gesicht, welches -mit dem verliebten Ausdruck einer frischgebackenen Mama- das meine mustert, ehe du dein Gesichtchen so stürmisch auf das meine wirfst legst, dass ich immer wieder damit rechne, einmal ein blaues Auge davonzutragen. Seit ein paar Tagen hast du gelernt, in den Arm zu nehmen. Klar hast du auch schon vorher deine Arme um meinen Hals gelegt und dich dabei auch an mich gedrückt, dieses richtige „Drücken“ jedoch ist neu und wunderschön. Wenn du auf dem Wickeltisch sitzt und ich deine Schuhe binde, legst du manchmal die Arme um meinen Hals, beugst dich zu mir herunter und legst mit einem hohen „aaaaaaaaaah“ deinen Kopf auf meinen. Und jedesmal sprudelt mein Herz dann von neuem über.

In der vergangenen Woche hast du deine ersten freien Schritte gemacht. So ganz scheint dich diese Erfahrung jedoch nicht überzeugt zu haben, denn du zeigst kein gesteigertes Interesse, diese neue Fähigkeit ausbauen zu wollen, sondern bewegst dich munter weiter an Möbelstücken, Mamas Hand oder eben krabbelnd durch die Gegend. Falls du es doch einmal probierst, lässt du dich nach dem ersten Schritt meist schon begeistert in meine Richtung fallen. Aber immerhin, der Anfang ist gemacht und im Grunde ist es mir auch ganz egal, wann du frei zu laufen beginnst.

Das Schlafen klappt unverändert gut, auch wenn wir in der letzten Woche ein paar schlechtere Nächte hatten, in denen du fast stündlich weinend wachwurdest, glücklicherweise jedoch auch gleich wieder eingeschlafen bist. Tagsüber schläfst du etwa eine Stunde, entweder in einem „langen“ Mittagsschläfchen oder in zwei kürzeren. Das hängt von deiner Tagesform und unserem Programm ab. Morgens schläfst du meist bis halb acht oder acht, hattest jedoch in den letzten Tagen auch einige „Frühstarts“ dabei, an denen du bereits um fünf oder halb sechs nach deinem Fläschchen verlangtest, um es dann auch bis auf den letzten Tropfen zu leeren.

Für mich warf das natürlich die Frage auf, ob dir dein Abendessen- Milchbrei und Schoppen- vielleicht nicht mehr die ganze Nacht ausreicht. Deshalb beschloss ich, am Samstag abend gemeisam mit dir zu vespern, um zu sehen, ob dich ein Brot vielleicht doch länger satt macht. Leider macht dir das Brotessen so viel Freude, dass du stundenlang (wirklich, wir saßen fast eine Stunde) mit deinen „Reiterchen“ zugange bist. Du betrachtest sie, beißt ab, steckst sie in den Mund, holst sie wieder heraus, schleckst den Belag (Leberwurst, Frischkäse mit Kresse)  herunter, und und und… Wieviel am Ende einer solchen Krümelparade letztendlich in deinem Magen landet, ist schwer zu beurteilen. Gestern bekamst du aus Zeitmangel nochmal einen Milchbrei und hast auch bis halb acht geschlafen, also ist es vielleicht auch Tagesnachtformabhängig, wie lange dir das jeweilige Essen reicht. Wir werden jetzt jedenfalls öfter gemeinsam vespern, dann klappt das sicher etwas schneller (morgens geht es doch auch?!). Und außerdem macht es einfach riesigen Spaß, dir beim Essen zuzusehen, zumal du meine Liebe für Essiggürkchen offensichtlich teilst…

Tagsüber ist dein Essverhalten unterschiedich. Seit zwei Wochen isst du das „Erwachsenenessen“ mit, wobei ich darauf achte, kein Salz zu verwendenm, ehe ich deine Portion beiseite gestellt habe. Meist beginnst du, mit Appetit zu essen, verweigerst jedoch nach fünf oder sechs Löffeln die weitere Nahrungsaufnahme. Zum Glück isst du in den letzten Tagen mit mehr Appetit, denn ein wenig Sorgen hat mir diese Entwicklung schon gemacht- zumal du durch deine viele Bewegung auch einige Kalorien brauchst. Schupfnudeln, Spätzle mit Brokkoli, Gemüse-Putenpfanne mit Reis und Kartoffelbrei sind derzeit deine Favoriten auf dem Küchenzettel. Ansonsten willst du alles probieren, liebst Bananen, Rosinenbrötchen, (Marmeladen-)Brot und vieles mehr. Milchschaum von meinem Löffel zu probieren, entlockt dir ein begeistertes „namnamnam“ und macht dir riesigen Spaß.

Was das Spielen angeht, so scheinst du -zumindest bisher- nicht zu der Sorte Kind zu gehören, die sich in Ruhe eingehend mit einem Spielzeug beschäftigen. Motorikschleifen und ähnliches interessieren dich nur kurz, denn du hast überhaupt keine Lust, lange an einzelnen Spielzeugen zu pfriemeln. Viel lieber räumst du schwungvoll alle Spielsachen aus und untersuchst sie einzeln nacheinander. Deine Stofftiere sind gerade auch hoch im Kurs und gerade morgens im Laufstall werden Katze und Elefant oft genaustens unter die Lupe genommen, beplaudert und gestreichelt. Und deine Bilderbücher liebst du nach wie vor- allerdings nicht auf meinem Schoß, sondern nur alleine. 🙂 Am schönsten finde ich aber, dass du seit drei Tagen begonnen hast, zu „telefonieren“. Ob das wohl bedeutet, dass ich zuviel am Telefon hänge?? Dabei telefoniere ich eigentlich gar nicht soo gerne! Angefangen mit dem Babyphone, hältst du jetzt immer öfter Gegenstände, gerne auch dein Spielzeugtelefon, ans Ohr und beginnst, zu erzählen. Zum Dahinschmelzen ist es, wenn du mir lächelnd den „Hörer“ reichst und ich auch telefonieren darf.

Lustigerweise komme ich im Moment kaum zum Telefonieren, weil du gerade mal wieder recht mamafixiert bist. Nicht immer, nicht die ganze Zeit, aber seit etwa zwei Wochen willst du wieder viel auf den Arm, was gerade beim Kochen oder Staubsaugen eine große Freude ist… Gehe ich kurz in den Keller und setze dich in den Laufstall, so kann es passieren, dass du völlig aufgelöst bist, wenn ich wiederkomme. Ich hoffe einfach mal, dass es nur ne Phase ist, denn dich und die Riesenkörbe Wäsche kann und will ich nicht jedesmal mit in den Keller schleppen. Zum Glück hindert dich all das nicht daran, auswärts genauso kontaktfreudig und offen zu sein, wie auch bisher. Manchmal vergräbst du zwar verschämt den Kopf in meiner Schulter, aber meist schäkerst und lachst du mit den Leuten, dass es eine Freude ist.  Bei Kindern kennst du ohnehin keine Scheu, sondern gehst begeistert und manchmal etwas stürmisch, wie es eben deine Art ist, auf sie zu. Zum Glück zeigst du deine Zuneigung mittlerweile auch *etwas* liebevoller, als noch zuvor- auch wenn es natürlich nicht jedermanns Sache ist, von dir mit spitzem Finger ins Gesicht gestochert zu bekommen oder sich an den Wimpern ziehen zu lassen…

Mein Mädchen, ich stelle fest, wie schwer langsam wird, dich und die Facetten deiner Persönlichkeit in Worte zu fassen, denn du bist soviel mehr als alles, was ich je schreiben könnte. Du bist der Sonnenschein, der jeden Tag für mich erhellt. Wenm ich daran denke, wie bald ich nicht mehr den ganzen Tag mit dir verbringen kann, werde ich wehmütig und möchte die Zeit noch ein wenig anhalten. Ich genieße diese Zeit mit dir zuhause in vollen Zügen. Mein großes Mädchen. Ich liebe dich.

Deine Mama

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Nehmt Euch ne Tasse Tee, kuschelt Euch in eine Decke, esst ein paar Plätzchen, schaut aus dem Fenster (vielleicht schneit es bei Euch schon?)und …genießt!

Ich kann zwar mit Fug und Recht behaupten, meilenweit von irgendwelchen Frühlingsgefühlen entfernt zu sein, schön ist´s trotzdem. Ach ja, nicht vergessen: nur noch 8 Tage bis Heiligabend… 🙂

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