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Archive for Januar 2012

Kleiner Wasserfall

Ich weiß nicht, was ich dir in den letzten Tagen ins Essen gemischt habe, aber wenn du nicht gerade den heißgeliebten Schnulli im Mund hast, bist du nur am Erzählen. Vieles verstehe ich leider nicht, aber du trägst es so ausdrucksstark (und laut!) vor, dass man trotzdem direkt mitplaudert. Neuerdings sprichst du aber auch einige Worte nach und wendest manche auch ganz gezielt an. Dein aktuelles Repertoire:

Ja (dein aktuelles Lieblingswort, von eifrigem Kopfnicken begleitet)

Da (oft von andächtigem Fingerzeigen begleitet)

Dada/ Dade – Danke

Bittebitte

Mama

Baba

Mma – Oma

Bba – Opa

 

… to be continued…

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…sehe ich in unseren neuen Lebensabschnitt, der nächste Woche beginnt. Ab Mittwoch startet die Eingewöhnung für das Olivenkind und Freitag ist mein erster Arbeitstag. Hatte ich bis vor wenigen Wochen noch Bauchschmerzen, wenn ich nur an Arbeit und KiTa-Start  dachte, bin ich mittlerweile recht positiv gestimmt.

Ganz sicher war dafür auch der Kita/Kindergarten-Hickhack verantwortlich, der mich in den Wochen vor Weihnachten einige Nerven kostete. Zunächst die Entscheidung, ob Kindergarten oder Kita. Dann, nach dieser Entscheidung für die (deutlich teurere, dafür aber nähergelegene und sehr viel länger geöffnete) Kita plötzlich eine Absage durch derenVerwaltung, dass der Platz bereits intern vergeben sei. Da war ich erstmal baff. Gar kein Betreuungsplatz, und das 8 Wochen vor meinem Wiedereinstieg?? Glücklicherweise zeigte man sich in der Verwaltung nach einer (sehr deutlichen)  E-Mail meinerseits so entgegenkommend, mir einen Platz in einer anderen Kita ihrer Trägerschaft (nur 2 Häuser weiter) anzubieten. Der Besichtigungstermin in der anderen Kita offenbarte freundliche Räume, nette Betreuerinnen, aber auch zwei Kinder, die auf „stillen Stühlen“ saßen und das Geschimpfe einer Erzieherin, das ich während der Wartezeit mithören durfte. Hm. Ganz klar, ich finde es wichtig, dass mein Kind in der Kita auch „erzogen“ wird, aber so etwas beim ersten Termin mitzuerleben war befremdlich und ließ mich mit gemischten Gefühlen und flauem Magen nach Hause gehen. Als die Betreuungsveträge unter Dach und Fach waren, war ich dennoch erleichtert, schließlich war die Betreuung für das Olivenkind damit zuverlässig gewährleistet. Und – oh Wunder- es gab eine weitere Änderung: Vor zwei Wochen wurde mir mitgeteilt, dass sich außerplanmäßig doch ein Platz in Kita Nr.1 (blickt noch irgendein Leser durch?? Wer´s bis hierhin geschafft hat: Kompliment!) ergeben hatte und die Püppi damit in der Kita untergebracht würde, in der ich ein wirklich erfreuliches Erstgespräch gehabt hatte. Erleichterung!

Nach all diesem Hin und Her war es ein gutes Gefühl, letzte Woche zum Vorgespräch zu gehen, um die Eingewöhnung und grundsätzliche Fragen zu besprechen. Eine Stunde saßen Frau W. und ich mit der Püppi im kleinen Büro der Einrichtung zusammen. Für mich gab es Kaffee und liebevoll angerichtete Schokolade (damit hatten sie mich ja schon im Sack), für das Olivenkind eine Spieldecke mit verschiedenen Spielsachen (nette Idee, aber ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass alles im Büro interessanter war für mein wildes Mädchen, oder?). Das Gespräch war herzlich, aufschlussreich und zeigte mir vor allem, dass die Betreuerinnen ihren Job offensichtlich sehr ernst nehmen und bereit sind, auf die Bedürfnisse der ihnen anvertrauten Kinder einzugehen. Und auch das Gesamtkonzept kommt meinen Wünschen für mein Kind sehr entgegen. Insgesamt also ein durchweg positiver Eindruck und ein wirklich gutes Bauchgefühl- jaaaaaa!!! Das Olivenkind schien sich pudelwohl zu fühlen, stromerte beim Verabschieden gleich mal durch alle Räume und strahlte Frau W., die auch die Bezugsbetreuerin sein wird, begeistert an.

Jetzt muss nur die Eingewöhnung noch klappen, die der Typ mit unserem Mädelchen machen wird. (Außer am zweiten Tag, da will ich mit ihr hin- ich glaube, ich muss sie dort mal gesehehn haben, um mit gutem Gefühl arbeiten gehen zu können. Mittwochs habe ich leider noch nen Zahnarzttermin <örks> und Freitag arbeite ich bereits <Megaörks>. Aber der Donnerstag, der ist meiner.)  Achja, mein Jobstart am nächsten Freitag… Arbeitszeiten habe ich immer noch keine und wie es aussieht, werde ich auf jeden Fall zwei Nachmittage haben- das heißt, ich sehe das Olivenkind erst gegen 17 Uhr an diesen Tagen- das wird hart. Ich hoffe nur, ich komme um den dritten Nachmittag herum und es läuft alles halbwegs glatt mit dem Wiedereinstieg. Falls ihr also ein paar Däumchen übrig habt: bitte jetzt einmal kräftig drücken!!

Insgesamt hoffe ich, es läuft mal ausnahmsweise alles nach Plan. Was wäre das für eine schöne Überraschung.

Aber wie gesagt, ich bin (noch) zuversichtlich…

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Geschützt: Nie genug

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Über dich, kleine Zuckerpüppi.

 

  1. Eigentlich schon bekannt: du läufst. Weshalb ich es trotzdem erwähne? Weil du kaum etwas anderes tust. Du warst ja noch nie ein Kind, des gerne still saß, aber nun scheinst du gar nicht mehr zu sitzen!! In der Musikschule schaffst du es tatsächlich, die gesamte Stunde über im Raum in Bewegung zu sein, während du vor dich hinerzählst, zur Musik in die Hände klatschst und den kompletten Raum genauestens unter die Lupe nimmst. Du läufst und läufst und läufst den lieben langen Tag, wie dereinst der Duracell-Hase. Besonders gefällt dir zuhause, wenn ich dich ein wenig durchs Zimmer „jage“. Dann quietschst und kicherst du begeistert, wuselst mit roten Bäckchen und strahlenden Augen vor mir davon und schaust immer wieder kichernd über deine Schulter, um zu sehen, ob ich auch wirklich da bin. Und ich, ich könnte dich fressen. Hach!
  2. Neues Feature: Umarmen. Seit etwa eineinhalb Wochen schlingst du immer wieder die Arme um meinen Hals und hältst dich mit deinen weichen Ärmchen ganz fest in meinem Nacken. Umarmst du mich nachts im Bett, wenn du zum Beispiel schlecht geträumt hast, dann kraulst du mir den Nacken dabei, wie du es abends zum Einschlafen mit dem Etiketten deiner Steiff-Tiere machst. Da du bekanntermaßen kein allzu „schmusiges“ Kind bist, genieße ich diese kurzen Momente der Nähe umso mehr. Beim Schuhebinden und Zähneputzen müssen wir nun neuerdings mehrere Umarmungspausen einlegen und teilweise komme ich so bei einem Mal Zähneputzen zu vier Umarmungen. Schön ist das!
  3. Du isst wieder besser! Dein dreiwöchiger Hungerstreik war doch recht anstrengend, zumal sich das wenige Essen bei Tage auch auf unsere Nächte auswirkte- an Durchschlafen war auf einmal nicht mehr zu denken. Zum Glück scheint die Phase, der Schub oder was auch immer dir auf den Magen schlug, ein Ende zu haben, und es macht wieder richtig Spaß, für dich zu kochen und mit dir zu essen. Wunderbarer Nebeneffekt: wir schlafen wieder durch. Hallelujah!
  4. Schmusefrequenz steigend! Von gemeinsamem auf der-Couch-Kuscheln oder gemütlichem Buch betrachten auf Mamas Schoß kann ich zwar weiterhin nur träumen, aber ganz, ganz langsam scheinst du tatsächlich ein wenig schmusiger zu werden… Lustigerweise bist du jedoch nur nachts oder morgens in richtiger Kuschelstimmung. Tagsüber umarmst du zwar und forderst bei deinen Laufrunden im Wohnzimmer auch immer wieder nachdrücklich ein, auf oder in den Arm genommen zu werden. Meist kollidiert dein Bedürfnis nach Nähe dann aber mit deinem unbändigen Freiheits- und Bewegungsdrang, so dass du dich ganz schnell befreien und weiterlaufen musst. Nachts bist du zum Glück sehr anschmiegsam und schläfst oft dicht an mich gekuschelt. Die wahren Kuschelstunden jedoch finden morgens statt. Bereits dreimal diese Woche wurde ich von einer Kuschelpüppi deluxe geweckt, die sich in meinen Arm fallen, bekuscheln und abknutschen ließ. Und auch wenn ich mich wiederholen sollte: besser kann ein Tag nicht beginnen!
  5. Deine Sprachentwicklung scheint im Zeitlupentempo vonstatten zu gehen. Du plapperst zwar oft und viel vor dich hin, leider jedoch in einer Sprache, die zumindest ich nicht verstehen kann (auch wenn es ungemein interessant klingt). Selbst Mama und Papa verwendest du zurzeit äußerst sparsam. Den Hund deiner Großeltern nennst du beim Namen und wir alle sind entzückt, wenn du dich mit einem geflüsterten EmE (für Emmy) an sie heranschleichst. Worte nachzusprechen ist nicht dein Fall, außer bei einem Wort: Bitte. Dieses Wort hat es dir angetan und spricht man es dir vor, dann setzt man allzu oft eine Endlosschleife aus Bittebiddebiddebidde-bitterabittera-Bickabicka in Gang. Und ich muss sagen, wenn dein Nicht-Sprechen weiterhin so süß bleibt, darfst du dir mit dem Sprechenlernen gerne noch eine Weile Zeit lassen!

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So, jetzt ist es raus. Vielleicht etwas überspitzt und verallgemeinernd ausgedrückt. Richtig müsste es heißen: Warum ich das Urbia-Baby-Forum ganz, ganz grauenhaft finde.

Vorweg sollte ich noch ein paar erläuternde Sätze zu meiner Person sagen. Ich bin ein absoluter Informations-Suchti.

So eine, die vor dem Urlaub sämtliche Reiseführer frisst, um Dinge zu sagen wie: „Da drüben an der Ecke gibt es ein Café, in dem hat schon Mozart gerne seine Sachertorte gegessen. Da könnten wir dann reingehen, wenn wir das Geburtshaus von Blablabla angeschaut haben…“ usw. (Ganz nervig, ich weiß. Selbsterkenntnis…) Eine, die sich stundenlang Testberichte und Amazon-Rezensionen durchliest, um sich über den besten Kindersitz/Staubsauger/Wäschetrockner … zu informieren. Die bei allem Neuen zumindest die Illusion haben möchte, sie könne alles überblicken, was da auf sie einstürmt. (Ich weiß genau, was Sie jetzt denken. Das Wort Kontrollfreak ist mir nicht entgangen!)

Das war bei der Schwangerschaft natürlich nicht anders. Bereits am ersten Tag, dem Tag, an dem die Schneekugel meines Lebens einmal kräftig durchgeschüttelt wurde, versuchte ich im Internet mit dem Suchbegriff „ungeplant schwanger“ auf Gleichgesinnte zu stoßen. Ich weiß nicht, wonach ich dabei suchte und was genau ich zu finden hoffte. Auf eine Anleitung, wie man mit einem solchen Schock, dieser zweiten Linie, die ganz plötzlich alles, alles veränderte, umzugehen hatte, vermutlich. Den Erfahrungsbericht einer Frau, die in genau der gleichen Situation, auf die gleiche unwahrscheinliche Weise wie ich ungeplant schwanger geworden war und mir nun erklären würde, wie ich damit umzugehen hatte und alles zum Guten wenden könne, vielleicht. Welch Überraschung, ich fand nichts dergleichen. Statt dessen fand ich: Urbia. Dass das „Ungeplant schwanger“-Forum keine wirkliche Offenbarung für mich bereithielt, ist nun wirklich nicht überraschend. Doch ich schaffte es schließlich auch ohne virtuelle Hilfe, mich mit meiner Situation zu arrangieren. Und nachdem sich mein persönlicher Status recht schnell von „ungeplant schwanger, ohje“ zu “ huch, da wächst ein Baby in mir, wunderbar!!“ gewandelt hatte, schaute ich auch immer mal wieder gerne im Urbia-Schwangerschaftsforum vorbei. Zwar fast immer nur als „stille Leserin“, aber trotzdem sehr interessiert. Meinem Informationstick kam das natürlich mehr als entgegen: Was muss in die Kliniktasche, was trägt das Baby nachts, wann zum Geburtsvorbereitungskurs anmelden… Alle Fragen, bei denen mir mein kinderloses Umfeld nicht weiterhelfen konnte, waren unkompliziert nachzulesen. Und ich fand es auch immer sehr erfreulich zu sehen, dass andere Frauen sich mit ähnlichen Sorgen und Ängsten herumschlugen, wie ich es tat. Nach der Trennung vom Typ tat es mir sehr gut zu sehen, dass es auch andere gab, die alleine durch eine Schwangerschaft gingen. In völlig anderen Situationen zwar, aber immerhin.

Klingt ja alles noch sehr erfreulich. Wo also ist der Haken? Der kam nach der Geburt. Freudig begann ich im Babyforum mitzulesen, denn auch hier gab es genügend Fragen, die man abends um elf eben nur online recherchieren kann. Und recht schnell fielen mir hier gleich mehrere unschöne Tendenzen auf:  Herumhackerei und Supermüttertum. In diesem Forum voller Mamas schien es tatsächlich nur zwei Typen von Müttern zu geben: diejenigen, die es wagten, Fragen zu stellen und die anderen, die ihnen dafür direkt eins auf den Deckel gaben. Klar gab es einiges, was ungestraft gefragt werden durfte, aber alle halbwegs kontroversen Themen zogen direkt die oben genannten Phänomene nach sich.

Kleine Auswahl gefällig?

Nestchen und Himmel im Babybett. Wer sich dazu bekannte, wurde sofort als Rabenmutter, die wissentlich mit dem Leben ihres Kindes spielt, öffentlich gesteinigt. Dabei genügte es nicht, wenn ein oder zwei Damen anmerkten, dass die Empfehlungen zur sicheren Schlafumgebung von beidem abrieten, sondern es wurde etwa 20 mal in verschiedensten Varianten geschimpft, doziert und gehetzt. Schauerlich.

Mein Kind schläft nachts nicht durch und ich kann nicht mehr. Gibt es ein Buch, das helfen könnte? Unglaublich! Kein Kind sollte im 1. Lebenjahr durchschlafen. Wie kann eine Mutter wagen, über Schlafmangel zu klagen? Dazu mehrere blumige Schilderungen über das eigene Schlafdefizit, das seit Monaten tapfer, durch Mutterliebe mit einem strahlenden Lächeln garniert, ertragen wird.

„Jedes Kind kann schlafen lernen“ Ihr wollt euch mal amüsieren und habt etwas Zeit? Meldet euch im Babyforum an und schreibt einen positiven Bericht über eure eigenen Erfahrungen mit o.g. Buch. Ich bin mir sicher, ihr werdet in kürzester Zeit 50-60 Antworten auf euren Post erhalten. Und zwar vom Feinsten. Einfach mal ausprobieren oder die Suche bemühen. 🙂

Schlafen im eigenen Bett/ Zimmer. Siehe Punkt 1.

Beklagen darüber, dass sich das eigene Kind nicht ablegen lasse. Hier völliges Unverständnis, wieso dies ein Grund zur Klage sein könne. Alle antwortenden Mütter hatten offenbar Freude daran, ihr Kind den ganzen Tag ununterbrochen zu tragen. Geschirr spülen, Boden wischen, Toilettengänge werden durch das gleichzeitige Tragen eines Säuglinges/Kleinkindes/Schulkindes doch erst aufgewertet. Und ersetzen überdies wirkungsvoll die Rückbildungsgymnastik. Oberflächlichkeiten wie Körperpflege, Haarewaschen und Co. müssen selbstverständlich den Bedürfnissen des Kindes untergeordnet und auf die Abendstunden verschoben werden, wenn der Mann zuhause ist. Alleinerziehend?? Selbst schuld, wer lässt sich schon von so nem verantwortungslosen Typen schwängern. Dann werden die Haare eben erst wieder gewaschen, wenn das Kind aus dem Gröbsten raus ist. Als Mama steht man über diesen Dingen. Nicht auszudenken, wenn das Kind vor der Dusche mal zwei Minuten weinen müsste…

Mein Mann hilft kaum mit, seit das Baby da ist. Hier gab es immer zwei Antworttypen, beide gleichermaßen hilfreich. Typ 1: Wie, dein Mann hilft  nicht mit? Also, mein Mann macht die ganze Wäsche, wickelt unseren Schnuckiputz immer, steht jede Nacht auf und massiert mich abends noch in den Schlaf. Er trägt mich auf Händen seit das Baby da ist und tut alles für uns. Hach, ich habe den tollsten Mann der Welt. Typ 2: Tja, da biste wohl selbst Schuld. Wer lässt sich denn von so nem Typen ein Kind anhängen? Das hättest du ja wohl vorher schon ahnen müssen. Wie doof.

Ich könnte noch Stunden so weiterschreiben. Um eins klarzustellen: Ich habe nie eines der oben genannten Themen zur Diskussion gestellt. Dies ist keine „Abrechnung“. Und es gibts einige Themen, bei denen ich in der Sache hätte zustimmen können. Teilweise. Auch ich finde es wichtig, ein Kind viel zu tragen. Mein Kind wurde gestillt, schläft  noch immer mit mir im Bett und ich habe nach dem sechsten Monat mit der Beikost angefangen. Aber: ich finde nicht, dass es Aufgabe anderer Mütter ist, darüber zu urteilen, wie diese oder jene Mama ihren Job macht. Ein Diskussionsforum sollte dem Austausch dienen. Da sollten sich Mütter gegenseitig den Rücken stärken. Sich Mut machen und Tipps geben, statt sich auf Kosten anderer groß zu machen und zu profilieren. Mensch, Mädels! Habt ihr das wirklich nötig? Wie klein müssen manche Frauen zuhause sein, um sich auf diese Art besser zu fühlen? Es macht mich wütend, dass junge Frauen, die sich nicht auskennen, überfordert und fertig mit den Nerven sind, nicht unterstützt werden, wenn sie Probleme mit der Mutterrolle, dem Schlafmangel oder dem Klettbaby im neun-Wochen-Schub haben. Manches lässt sich nicht weglächeln. Manches muss ausgesprochen oder geschrieben werden. Manchmal helfen ein paar aufmunternde Worte weiter, geben Kraft für einen weiteren Tag, die nächste Nacht. Vor allem beim ersten Kind. Und wer sollte das besser verstehen als andere Mütter?

Mehr Solidarität unter Frauen wäre schön. Zusammenhalt statt Hackerei.

Schade, dass das in der Anonymität des Internets vielen so schwer zu fallen scheint.

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1.  Es ist an der Zeit, endlich mal wieder ein wenig Sport zu machen- wenn schon nicht in irgendeinem Kurs, dann wenigstens zuhause.

2.  Wenn die Zuckerpüppi mit der Fernbedienung telefoniert und mir den „Hörer“ weiterrreicht, darüber lache ich momentan.

3. Diskussionen finde ich zurzeit ziemlich ermüdend- zumal es meist um Dinge geht, die ich für mich und mein Kind ganz alleine entschaden muss und will.

4.  Wenn ich mit meiner ToDo-Liste so weitermache, heißt es wirklich bald „Unaufgeräumte Schränke, auf Wiedersehen!“ (Nur, ob das wirklich so klappt??)

5. Irgendwann schaffe ich es vielleicht, mir nicht um alles so viele Gedanken zu machen .

6. Ein paar Stunden in der Woche für mich zu haben und mich für diese Zeit um niemanden kümmern zu müssen tut mir gut.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend , morgen habe ich ein wenig Shopping mit meiner Mama (eigentlich nur nen Umtausch, aber ich kenne uns…) geplant und Sonntag möchte ich endlich sämtliche Formulare fertig ausfüllen und die entsprechenden Briefe und Anträge fertigmachen, damit das aus dem Kopf habe!

 

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… macht die Uhr und scheint im Moment schneller und schneller zu gehen. Die Tage fliegen nur so vorbei und mit ihnen rückt auch der Tag näher, an dem die ruhigen und schönen Tage meiner Elternzeit endgültig der Vergangenheit angehören. Keine drei Wochen bleiben uns mehr und der Gedanke daran erfüllt mich mit Unruhe und einem Gefühl der Panik.

Panik, dass ich diese letzten Tage und Wochen nicht genügend ausnutzen, genießen, mit Leben füllen könnte. Das ist bescheuert, ich weiß. Und so versuche ich, die Gedanken zu verdrängen und einfach weiterhin unseren Alltag, jeden Tag anders und doch von so viel Vertrautem erfüllt, zu genießen.  Leicht ist das nicht immer, denn so vieles will erledigt und abgehakt werden. Kuscheln, aufstehen, frühstücken, anziehen. Die Püppi tagfein machen, dabei knuddeln, küssen und sich an der meist unverschämt guten Laune dieses wunderbaren Kindes freuen. Schnell das Telefon holen, weil da ja noch ein paar Anrufe zu erledigen waren. Und dann, schwuuups, ist fünf Telefonate und ein gekochtes Essen später auch schon der Vormittag vorüber. Und wenig später ist der Abend da, ein weiterer Tag neigt sich dem Ende zu und mit ihm rücken auch die Gedanken und Befürchtungen näher, gegen die ich mich tapfer zu wehren versuche. Aber so ganz gelingt leider doch nicht immer…

Gerade die Kita wirft immer wieder viele Frage und Überlegungen auf. Zum Glück haben wir nun doch einen vollen Platz angeboten bekommen, denn alles andere hätte mir Bauchschmerzen bereitet- jede Woche auf die Anwesenheit des Typs oder alternativ auf meine Eltern angewiesen sein, das muss ich nicht haben. Zumal vier Tage genauso teuer (und zwar wirklich sehr, sehr teuer) sind, wie fünf. Aber bisher haben wir noch keinen Termin für eine Vorbesprechung. Ich hoffe, es geht nun wirklich alles glatt, schließlich hat mich diese Kita schon einmal in Angst und Schrecken versetzt, indem sie mir den fest zugesagten Platz lapidar absagte…

Und dann all die Mama-Herzschmerz-Gedanken:

Wird die Eingewöhnung gelingen? War es die richtige Entscheidung, ihrem Vater die Eingewöhnung zu überlassen? (Eigentlich schon. Ich bin mir sicher, dass er leichter loslassen und ihr so unterschwellig signalisieren kann, dass sie sich dort „wohlfühlen darf“. Außerdem denke ich, dass die starke Bindung zwischen der Püppi und mir ein Ankommen in der Kita nicht unbedingt leichter machen würde.) Kann sich mein Mädchen so ohne weiteres in diesen so ganz anderen und neuen Tagesablauf integrieren? Kann sie in der neuen Umgebung schlafen? Wird sie schnell Vertrauen zu den Betreuerinnen fassen? Wird es ihr Vertrauen in mich erschüttern, auf einmal viel weniger Zeit mit mir und dafür mehr Zeit mit Papa und in der Kita zu verbringen? Wie wird es für mich sein, einen großen Teil des Tages getrennt von meinem Töchterchen zu verbringen? Und für sie, mich erst nachmittags wieder zu sehen?

Zusätzlich natürlich das Gedankenkarussel zum Themenkreis „Wiedereinstieg in den Job“:

Wie schnell werde ich mich wieder einfinden? Wieviel habe ich „verlernt“? Und wie lange wird es dauern, wieder anzukommen? Werden meine Arbeitszeiten so gelegen sein, dass sie erlauben , auch weiterhin die Nachmittage mit ihr zu verbringen? Und schaffe ich es auch, ein wenig Zeit für mich freizuschaufeln? Abends? Oder muss ich die Abende komplett für Haushalt und Vorbereitungen opfern? 

Man kennt das alles. Und auch wenn ich mir die letzten Wochen nicht von all den Fragen verderben lassen will, zumal grübeln noch nie irgendetwas besser gemacht hat, bleiben all die Gedanken in meinem Hinterkopf.

Doch neben all diesen Fragen ist da auch die Hoffnung, dass alles gut wird. Dass uns beiden diese Veränderung auch gut tut. Mir der Kontakt mit Erwachsenen, der Austausch, meine lieben Kollegen, die geistige Arbeit. Mal wieder über komplett andere Themen zu reden. Kompetent sein. Frau sein, Mensch sein. Nicht „nur“ Mama. Obwohl ich auch das liebend gerne noch eine ganze Weile länger gewesen wäre, so ist es nicht… Trotzdem. Und für mein Mädchen hoffe ich, dass ihr die Zeit mit den anderen Kindern, die intensive Betreuung durch die Erzieherinnen, die neue Selbstständigkeit und die vielen neuen Eindrücke gut tun. Sie Neues lernt und entdecken kann. Selbstvertrauen gewinnt. Dass sie Spass hat, die Zeit dort genießt und die Stunden mit mir dann als umso schöner wahrnehmen kann.

Hach ja. Wir werden sehen. Letztendlich wird es die Zeit zeigen, wie es kommt. Schneller, als gedacht, vermutlich.

Tick, tack…

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