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Archive for April 2012

Wenn du abends um halb sieben DIESES LIED singend durch die Wohnung tanzt, weil sich das lockige Mädchen auf deinem Arm kringelig lacht und sofort mitwippt, sobald du zu singen beginnst…

 

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Da spricht das Kind außer Mama, Baba und Mmma ja nun wirklich keine nennenswerten allgemeinverständlichen Wörter. Und was passiert am Sonntagmorgen?

Da hebt die kleine Madame im Bett (und zwar um ACHT UHR DREISSIG – wohoooooo!!!) mein Schlafshirt hoch, pickst mit ihrem kleinen Zeigefinger in meinen Nabel und sagt laut und deutlich: 

Baunabe! Da!

Ein Sonntagswunder!

Dass ich es seither nicht mehr geschafft habe, sie zur erneuten Artikulation dieses oder eines anderen Wortes zu bringen, muss ich jetzt nicht extra erwähnen, oder?

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Superblog??

Ihr Lieben!

Nachdem ich vor einiger Zeit feststellen durfte, dass eine(r) von Euch so lieb war, mich für die HitmeisterSuperblogs zu nominieren, war ich zunächst hin- und hergerissen. Denn bei dieser großen und wirklich tollen Konkurrenz rechnete ich mir für mein kleines Blögchen keine wirklichen Chancen aus. Ob es sich da überhaupt lohnt, mitzumachen? Dann jedoch fiel mir auf, dass das ja völlig egal ist. Schließlich freut es mich in allererster Linie ganz rieesig, dass jemand von euch in diesem Zusammenhang an mich und den andersalsgeplant-Blog gedacht hat! Dafür ein großes Danke!

Fazit:Ich bin dabei beim Hitmeister-Voting und freue mich natürlich riesig über abgegebene Stimme von Euch! 😉

Bis zum 24.04. könnt ihr —>   HIER   <— für mich voten!

 

Zu gewinnen gibt´s erfreulicherweise auch etwas, unter allen abgegebenen Stimmen wird nämlich ein Ipad verlost. Viel Glück!!

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Die liebe Frau Muemmel hat mich getaggt und mir die schöne Aufgabe gestellt, acht Punkte zum Thema „Glück“ zu schreiben.

Ein spannendes Thema, wie ich finde und deshalb lege ich auch gleich los.

1. Seit der Geburt meiner Tochter, eigentlich bereits seit meiner Schwangerschaft,  hat der Begriff „Glück“ eine völlig neue Dimension für mich gewonnen. Mein Lebensglück ist untrennbar mit diesem, meinem Kind verbunden. Ihren Herzschlag zu hören, morgens diese kleinen Händchen in meinem Gesicht spüren, einen nassen Püppikuss auf den Mund gedrückt zu bekommen, ihr wunderbares Lachen zu hören- all das macht mich unendlich glücklich.

2. Für mich ist Glück nur in Verbindung mit Liebe möglich. Ein Leben ohne Liebe kann niemals glücklich sein. Deswegen bin ich unendlich dankbar für die Menschen die mein Leben mit Liebe füllen. Neben dem Olivenkind sind das vor allem meine Familie und meine Freunde – meine Herzensmenschen, mit denen ich alles Wichtige in meinem Leben teilen kann. Welch ein Glück, ein solches Umfeld zu haben.

3. Für mich steht fest, dass das Empfinden von Glück auch sehr viel mit der persönlichen Einstellung und mit der bewussten Entscheidung, glücklich sein zu wollen, zu tun hat. Ich glaube, dass Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung, dem Wunsch, ihr Leben zu genießen und mit einer grundsätzlichen Lebensfreude sehr viel mehr Glück empfinden, als Menschen mit einer eher negativen Sicht auf die Welt. Mir ist klar, dass ich diese Sätze aus einer sehr privilegierten Position heraus schreibe- ich habe ein gesundes Kind, musste noch nie hungern und noch keinen Krieg erleben, bin selbst weitestgehend gesund, habe keine nennenswerten Geldsorgen usw. Trotzdem wollte ich es erwähnt haben. Und es schadet auch nicht, sich mit positiven, lebensbejahenden Menschen zu umgeben. Die steigern das eigene Glücksgefühl nämlich ganz beträchtlich! 😉

4. Glück bedeutet auch, die Dinge gerne zu tun, die man täglich tut. Nein, ich freue mich nicht jeden Morgen beim Aufstehen auf den kommenden Arbeitstag und allzuoft bin ich genervt, schimpfe und nöle herum. Und trotzdem: ich liebe meinen Beruf. Weil er mir täglich Neues bietet, mich herausfordert und zum Lachen bringt, nie langweilig ist und mir so viele Freiräume und Möglichkeiten bietet, meine Persönlichkeit einzubringen. Und natürlich auch, weil ich die tollsten Kollegen überhaupt habe. 😉

5. Oftmals sind es ganz kleine Dinge, die meinen Tag erhellen und mich ein Glücksgefühl spüren lassen. Ich versuche, diese Augenblicke ganz bewusst wahrzunehmen und sie zu genießen, denn leider laufen wir viel zu oft mit verschlossenem Herzen durch die Welt und sind zu sehr mit unseren Gedanken und Sorgen beschäftigt, um für diese besonderen kleinen Momente des Alltags offen zu bleiben. Dies ist übrigens auch einer der Gründe, weshalb ich das Bloggen so sehr mag: weil es den Blick schärft für das, was unser Leben lebenswert und schön macht.

Kleine Dinge des Alltags, die mich glücklich machen (Auszug aus einer ellenlangen Liste): am Meer sein; den Duft von frischgebackenem Brot riechen; gute Musik im Auto hören; ein sonniger Samstagmorgen, an dem das ganze wunderbare Wochenende noch vor mir liegt; an einem kalten Abend in der heißen Badewanne liegen; in einem Buchladen stöbern; der Frühling mit seiner lauen Luft und den duftenden blühenden Bäumen… (kann endlos weitergeführt werden 😉 )

6. Schon immer wusste ich, dass ich einmal Kinder haben wollte und meine Lebensvorstellung, mein Lebensglück war mit  diesem Kinderwunsch ganz fest verbunden. Glück, das ist Kinderlachen, Kuchen- und Waffelduft am Wochenende, gemeinsames Lesen von Kinderbüchern, baden am Samstagabend und anschließendes auf der Couch kuscheln. Ich weiß, ich habe riesiges Glück mit meinem Olivenkind und ich bin jeden Tag dankbar für dieses Wunder in meinem Leben. Der kleine große Wunsch, die Stimme in meinem Kopf und meinem Herzen jedoch, der erinnert mich immer wieder einmal an meinen Traum vom Familienleben. Von zwei oder drei Kindern, einem Haus, einem Mann. Familie. Glück.

7. Zeit zu haben für Dinge, die ich gerne tue, macht mich glücklich. Abends oder am Wochenende ein paar Stunden an der Nähmaschine verbringen zu können, lange an einem Blogartikel zu schreiben, stundenlang in einem Buch zu lesen, einfach frei über meine Zeit zu vefügen, das weiß ich erst richtig zu schätzen, seit das Olivenkind da ist und einen Großteil meiner Zeit für sich beansprucht. Und eine gewisse Zeit lang nur in dem zu versinken, was ich gerade tue, lässt die Glückshormone tanzen…

8. Zu guter Letzt: Humor. Humor ist für mich einer der Schlüssel zum Glücklichsein. Ohne Humor und die Fähigkeit, über mich selbst zu lachen, wäre so manches tiefe Tal der letzten Jahre noch etwas tiefer gewesen. Und ohne die Menschen um mich herum, die mich durch ihre Fröhlichkeit immer wieder zum Lachen bringe, sowieso. Welch ein Glück, dass auch das Olivenkind so eine sonnige und fröhliche kleine Person ist, die mich durch ihre lustigen Einfälle und ihr wunderbares Lachen jeden Tag aufs Neue zum Lachen bringt!

Das waren sie, meine acht Punkte zum Thema Glück. Wie die Regeln das so wollen, liegt es nun wohl bei mir, einen neuen Begriff vorzugeben und acht weitere Blogger auszuwählen. Da im Moment sehr viele dieser Stöckchen durch die Bloggerwelt geistern, benenne ich niemanden namentlich, aber vielleicht hat die ein oder andere Lust, es aufzuheben und etwas zum Thema „Träume“ zu schreiben!

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Heute morgen machte ich das Olivenkind wie üblich für die Kita fertig. Wir genießen beide diese Zeit, ehe wir aus dem Haus müssen und so wird zwischen Anziehen, Zähneputzen, Haarekämmen und Co. auch immer fleißig gekuschelt und umarmt. Da gibt es minutenlange Umarmungen, bei denen mir das Olivenkind den Rücken streichelt, ausgiebiges Bauchnabelbestaunen (wobei der Olivenbauchnabel natürlich auch mit dem von Mama verglichen werden muss, was das Olivenkind jeden Tag aufs Neue begeistert), Bäckchengestreichel und Bauchpusten. Schön ist das, vor allem an Tagen wie diesem, an denen ich nicht den Zeitdruck im Nacken habe, weil ich dringend zur Arbeit muss. Heute Morgen, nachdem ich dem Mäuselchen ihre Schuhe angezogen hatte und sie beinebaumelnd auf der Wickelkommode saß, begann sie auf einmal, mit gespitztem Schnütchen Kussgeräusche zu machen. Ich musste lachen und drückte ihr einen dicken Kuss auf die Nase. Nach einem kurzen Überlegen beugte sie sich vor, drückte ihre Nase an meine und gab mir schnell hintereinander drei Küsse. Richtige, wunderbare, zuckersüße Schmatzküsse. Zum allerersten Mal.

Besser kann ein Tag gar nicht beginnen, finde ich.

 

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… isst man sein Abendbrot nicht mehr mit den Händen oder lässt sich füttern. Die Dame von Welt speist mit einem Gäbelchen.

Hier der Beweis:

(Weil ich so ein Trottel schusseliger Mensch bin, liegt das Video „auf der Seite“. Ich stell die Tage noch ein hochformatiges ein, wenn alles klappt 😉 )

Weitere 16-Monatsfeatures?

  • seit Sonntag: Handküsschen schicken
  • wie ein Löwe „grollen“ (waaah)
  • Miamia zu Katzen und Wawa zu Hunden sagen
  • In allen möglichen Tonlagen Mama? MAMA! sagen und sich tierisch freuen, wenn Mama gleich antwortet.
  • Mit dem Sandschäufelchen Sand in den Eimer schippen.
  • den ganzen Tag in einer eigenen (und so wunderbaren) Sprache erzählen und ganz deutlich zeigen, was man möchte

Und natürlich unendlich viel mehr…

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Heute, beim Abholen aus der Kita: Weil unsere Brotdose im Kühlschrank lag, musste die Erzieherin des Olivenkindes sie noch schnell aus der Küche holen. Die kleine C., die sie auf dem Arm hatte, setzte sie kurzerhand auf dem Boden ab, was diese mit lautem Weinen quittierte. Während die Erzieherin in der Küche hantierte, kniete ich mich ein Stückchen vor vor C. auf den Boden und redete beruhigend auf sie ein (was sie leider nicht im Geringsten beeindruckte 😉 ) Während ich also kniend auf Klein-C einmurmelte, begann das Olivenkind, sich unruhig auf meinem Schoß zu winden. Schließlich ließ ich sie los undsie kletterte herunter und lief zu C. hinüber. Und dort angekommen? Hob sie die Hand und streichelte C. über die Wange.

Und ich konnte kaum fassen, wie „groß“ und empathisch mein Mädchen mittlerweile ist. Und platzte innerlich fast vor Stolz und Freude über dieses Kind.

*C. fand das Gesichtstreicheln übrigens weniger schön, es brachte sie eher noch mehr zum Weinen. Aber toll fand ich´s trotzdem. Schließlich ist es die Geste, die zählt. 😉

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