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Archive for Januar 2013

Seit ich gestern Morgen bei Twitter die ersten #Aufschrei -Tweets las, kriege ich das Thema nicht mehr aus meinem Kopf. Hunderte Tweets über alltäglichen Sexismus in Form von Beleidigungen, sexuellen Anzüglichkeiten, Belästigung bis hin zu Vergewaltigungen, von unzähligen Frauen in die Welt hinaus geschrien. Wie erschüttert, angeekelt und traurig mich viele dieser Tweets machten, kann ich hier kaum beschreiben. Aber auch das hohle Gefühl des Wiedererkennen bei vielen Aussagen traf mich. Sehr. Denn ganz ehrlich: überrascht war ich nicht. Sexismus existiert, da sind wir uns wohl alle einig. Auch und gerade in unserem ach so fortschrittlichen und gleichberechtigten Land. Lange habe ich darüber nachgedacht, ob ich überhaupt etwas zu diesem Thema schreiben „darf“. Schließlich bin ich, wie mir gestern erst wieder bewusst wurde, in vielerlei Hinsicht privilegiert aufgewachsen. Ich durfte in einem Elternhaus großwerden, in dem mir von früh auf beigebracht wurde, dass meine Grenzen wichtig und wertvoll sind und ich jedes Recht habe, diese auch einzufordern und zu verteidigen. Ein Elternhaus, in dem ich stark gemacht und aufgeklärt wurde. In dem gegenseitiger Respekt ein Grundwert war. Ich hatte noch nie eine Beziehung, ob fest oder lose, in der ich mich unterdrückt oder als Frau nicht gleichberechtigt gefühlt hätte. Ich habe noch niemals von einem Partner Gewalt erfahren.

Und dennoch sind mir viele Erfahrungen dieser Frauen nicht fremd. Trotz all dieser Privilegien wird mir erst beim genaueren Nachdenken wieder bewusst, wie vielen Einschränkungen sich Frauen (auch ich) im Alltag unterwerfen. Dazu gehören unzählige nächtliche Taxifahrten, um auf dem dunklen Heimweg nicht belästigt/ angesprochen/ vergewaltigt zu werden. Das sorgfältige Auswählen eines „sicheren Sitzplatzes“ in der nächtlichen S-Bahn. Der große Bogen um die Gruppe alkoholisierter Männer, um nicht angepöbelt/belästigt zu werden. Das bewusste Wählen der Kleidung bei der Arbeit, um keine „falschen Signale“ zu senden.

Und deshalb- weil es mich betroffen macht, betrifft und als Mutter einer Tochter wieder einmal zum Grübeln bringt –  gebe auch ich meinen Senf zu diesem Thema ab.
Die Erinnerungen, die dieser Hashtag in mir hochspült, sind sicherlich nicht traumatisch wie die vieler anderer Twitterinnen. Da habe ich wohl Glück gehabt. Und ich habe auch generell kein Problem damit, auf einen sexistischen Kommentar eine entsprechende Antwort zu geben. Nur: dass ich mich grundsätzlich wehren kann bedeutet nicht, dass ich gezwungen sein möchte, es auch zu tun. Die Antwort auf Belästigung und Sexismus kann nicht ein simples „nun wehrt euch aber mal, Mädels“ sein. Wie jetzt, wehren? Achso! Hey, schön dass wir darüber gesprochen haben! Und schwuppdiwupp haben wir den schwarzen Peter mal wieder den Frauen zugeschoben.

Wie wär´s denn einfach damit: Habt verdammt noch mal Respekt!

Verhaltet euch doch der Frau, die da neben euch in der Bahn sitzt, gegenüber mal so, wie ihr es bei eurer Schwester tätet. Oder so, wie ihr euch wünscht, dass andere eure Frauen, Mütter, Töchter, Schwestern behandeln sollen. Auch wenn sie zufällig große Brüste haben. Oder einen kurzen Rock tragen. Oder so eindeutig nicht in eurer Liga spielen, dass es euch einschüchtert und den Wunsch weckt, es „der da mal zu zeigen“.

Und für alle Männer, die nun erschrocken innehalten und sich beschämt und betroffenm fragen, ob auch ihr Verhalten als sexistisch oder belästigend einzuordnen sei: ich persönlich kenne keine Frau, die je ein Trauma davongetragen hat, weil ihr irgendwer mal auf die Brust geschaut hat. Kann mal passieren, meine ich. Minutenlang draufzuglotzen und dabei anzügliche Geräusche zu machen, aber nicht. Und ja, es ist völlig ok, eine Frau in einem Club anzusprechen. Nicht ok ist, ihr „kein Interesse“ zu ignorieren und ihr penetrant nachzustellen. Es ist völlig in Ordnung,  einer Frau nachzublicken, die man attraktiv findet. Dass es jedoch absolut inakzeptabel ist, ihr ein „geile Titten“ hinterherzubrüllen und sie auf die entsprechende Antwort hin als „Nutte“ zu beschimpfen, erwähne ich jetzt nicht. Ihr kennt den Unterschied. Alle. Er liegt im Respekt und der Wertschätzung, die wir unserem Gegenüber zeigen. Er liegt darin, niemandem Intelligenz, Entscheidungskraft oder Selbstbestimmung aufgrund seines Geschlechts, seiner Haut- oder Haafarbe abzusprechen.

Ich möchte zufällig nicht, dass meine Tochter später von ihrem Lateinlehrer ein „die Klassenarbeit zeigt es mal wieder: Herren sind herrlich, Damen sind dämlich!“ an den Kopf geknallt bekommt. Ich möchte nicht, dass mein Kind überlegen muss, ob es die Unterführung nachmittags mit dem Fahrrad durchfahren kann, weil dort Jugendliche Blow-Job-Bewegungen nachahmen und sie verfolgen. Dass sie nachts aus der S-Bahn einen Freund anrufen muss, um sich vom Bahnhof abholen zu lassen, weil sie Angst hat, von der aufdringlichen Männergruppe, die sie während der Fahrt ungehindert belästigt, ohne dass sich irgendein anderer Fahrgast einmischt, draußen weiter belästigt oder schlimmeres zu werden. Alles selbstverständlich frei erfundene Beispiele, man kann es sich denken.

Ich möchte, dass über diese Probleme geredet wird. Dass wir uns alle etwas bewusster machen, wie alltäglich Belästigung und Sexismus leider immer noch sind. Nicht wegsehen, wenn so etwas passiert, sondern uns auch mal solidarisch zeigen. Über den doofen Witz eben mal nicht lachen. Der Kollegin zur Seite stehen, auch wenn wir sie vielleicht nicht mögen.

Schlimmer als die männlich-chauvinistischen Reaktionen auf die #Aufschrei-Tweets (die ja nun nicht überraschen dürften,  denn ohne Männer dieser Art wäre das Problem schlicht nicht existent), fand ich übrigens die Reaktionen anderer Frauen. In denen von „Wichtigtuerei“ die Rede war. Oder davon, dass Aussagen wie „Holz vor der Hütten“/… ja nun nicht schlimm seien. Nee, sind sie auch nicht. Es kommt eben immer darauf an, wer so etwas sagt. Freundin, Freund, Mann- ok. Geschäftspartner- urgs. Sex ist übrigens auch überhaupt  nicht „schlimm“. 😉 Und trotzdem will ich weder mit meinem Chef, noch einem meiner Kollegen oder gar irgendeinem Fremden schlafen. Und ich möchte gerne die Wahl haben, bittedanke.

Das heißt nicht, dass jeder Blick, jedes freundliche Ansprechen, jedes „Hallo“ auf die Goldwaage gelegt werden muss. Flirten, Aufmerksamkeiten, Blickkontakt, all das ist okay. Manchmal auch schön, aufregend oder auch nervig. Aber: ok. Alles, was Respekt verletzt und Grenzen überschreitet- nicht ok.

Eigentlich ganz einfach, oder?

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… das Gefühl, wenn ich dich aus der Kita abholen darf. Als die Erzieherin deinen Namen ruft, kommst du aus dem Spielzimmer. Du siehst mich in der Türe stehen und rennst mit einem Strahlen im Gesicht und lautem „Mamiiii!“ auf mich zu. Am liebsten würde ich fünf Minuten mit dir hier stehenbleiben und dich nur an mich drücken. Deinen Duft riechen und einfach das Gefühl genießen, dich wieder bei mir zu haben. Die Liebe spüren, die mein Herz überflutet. Statt dessen zappelst du los, die Erzieherin berichtet mir, wie lange du geschlafen hast und du und ich, wir diskutieren miteinander, ob Schuhe anziehen/ Jacke anziehen/ nach Hause gehen wirklich nötig ist („NAIIIN!“). Wir ziehen dich an und ich frage, ob du den anderen noch Tschüss sagen möchtest. Du rufst den anderen Kindern ein „Tschüss“ zu, ehe du dich jeder Erzieherin einzeln zuwendest. „Tüss, Dendy! Tüss, Babine! Tüss, Agnes!“- Ich stehe im Flur und platze fast vor Stolz auf dich. Draußen, an der Steintreppe, strecke ich dir meine Hand entgegen und du legst deine hinein. Liebe überflutet mich und ich drücke deine Hand. Es gibt kaum etwas Schöneres als dieses Gefühl, deine kleine, warme Hand so in meiner zu spüren. Voller Vertrauen und Nähe. Auf dem Weg zum Auto erzählst du mir, was du siehst („Oh sau, Mama! Feiawea!“) und berichtest mir kleine Bruchstücke aus deinem Kindergartentag („Linus weinen!“).  Und ich höre dir zu und freue mich unendlich, dich wieder bei mir zu haben.

So ist das wohl, mit Kindern. Dass die kleinen Alltagsdinge manchmal genau die sind, die das Herz zum Überfließen bringen.

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Olivenmund 2

  • Nach den Weihnachtsfeiertagen zu meiner Tante: „Oh, sööne Suhe!“
  • Im Bad, beim Fertigmachen zu mir: „Mama sönes Haare!“ – „Ach danke, Olivchen! Du hast aber auch schöne Haare!“ – Blick in den Spiegel: „Ja!“
  • „Moment, Olibia tommt gleich!“
  • „Mama, was war denn DES??“
  • „Olibia MAG net!“
  • „Ded deht net!“
  • Morgens vor der Kita:  „Nuni (Schnuller) Auto legen, hol ma später wida!“
  • „Ned negnet“ (Es regnet)
  • Mittags, wenn wir nach Hause gehen, wird jede Erzieherin einzeln verabschiedet: „Tüss, Babine! Tüss, Dendy! Tüss, Juja!“
  • „Griffolokind angucken?“
  • „Mama hilf dia!“
  • Abendlicher Dialog: „So, Maus, du darfst dich schonmal ins große Bett legen, ich gehe noch Zähne putzen und komme dann.“ – „Nein! Mama slafen jetzt!“
  • „Hab is lieb, Mama!“
  • „Tullu Titti“ (Hello Kitty)
  • Morgens, an der Türe zu mir: „Sal brauchs noch!“/ „Suhe brauchs noch!“
  • „Sööön, da du da bis, Mama!“
  • Gestern gab es neuen Frischkäse aufs Brot. Nach dem ersten Bissen entsetztes Schaudern. „Was ist denn los? Schmeckt´s dir nicht?“ – Heftiges Nicken: „Net gut!“
  • „In der Reihnachtsbäckerei, iiiiin der Reihnachtsbäckerei…“
  • An Silvester: „So, was machen wir jetzt?“ – „Party mahen!“

 

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Nächste Woche Freitag schließt unsere Kita die Pforten. Bis Donnerstag werden die Kinder wie gewohnt betreut, dann heißt es Abschied nehmen. Da die Kita in ein größeres Gebäude zieht, findet zunächste eine Woche lang keine Betreuung statt, in der die Erzieherinnen den Umzug betreuen. Daran anschließend beginnt dann die ca. einwöche Eingewöhnungsphase in der neuen Kita, die von einem Elternteil übernommen werden muss.

Lustigerweise findet all dies fast genau ein Jahr nach der Eingewöhnung des Olivchens in die Kita statt. Und lustigerweise wird auch in diesem Jahr der Typ die Eingewöhnung des Olivchens betreuen und sich in der freien Woche vormittags um sie kümmern, da ich ja nicht einfach frei nehmen kann. Ich bin sehr gespannt, wie alles klappt. Einerseits bin ich ganz froh um die zusätzliche Entlastung, die das für mich bedeute. Ich weiß, dass die Püppi gut versorgt ist und kann so auch Nachmittags- und Abendtermine ohne schlechtes Gewissen oder Betreuungsengpass planen. (Und mit der besten Freundin ins Theater gehen 🙂 )

Andererseits erinnere ich mich noch gut, welche Konflikte die viele Anwesenheit des Typs in meiner Wohnung im letzten Jahr heraufbeschwor. Es krachte ganz gewaltig zwischen uns. Dies lag aber auch daran, dass sich beide viel in meiner Wohnung aufhielten, was zu typischen „Paarstreitereien“ („Kannst du nicht wenigstens das Frühstücksgeschirr deiner Tochter wegräumen, wenn ihr um 10!!! das Haus verlasst??“) führte, die wir eben als „Nichtpaar“ und ohne die entsprechenden emotionalen Puffer klären mussten. Sprengstoff, man kann es sich vorstellen.  Derzeit haben wir einen recht entspannten Umgang miteinander und schaffen es, Streitigkeiten nicht ausufern zu lassen. Das tut uns und vor allem dem Olivchen sehr gut. Klare Absprachen, gegenseitiger Respekt und das klipp und klare Abstecken und Einhalten der persönlichen Grenzen helfen dabei. Dennoch bin ich gespannt, wie das laufen wird in diesen beiden Wochen.

Außerdem stimmt es mich ein wenig sentimental, dass mit dem Schließen der Krippentore auch ein Abschnitt im Leben meines Olivchens zuende geht. In dieser Kita verbrachte mein kleines Mädchen die ersten Stunden „fern“ der Familie. Sie fand neue Freunde, gewöhnte sich an neue Rituale und wurde selbstständiger, jeden Tag ein kleines Stückchen. Sie lernte neue Spiele kennen, testete sich und ihre Grenzen aus, stritt und versöhnte sich. Sie lernte, ihr Spielzeug gegen andere zu verteidigen und setzte sich gegen größere Kinder durch. Für all diese Erfahrungen boten die kleinen und behaglichen Räume unserer Kita einen geschützen Rahmen. Mit dem Umzug wird nun alles größer werden. Moderner, besser ausgestattet und sicherlich toll für die Kinder. Mit Matschraum, großem Garten und vielen neuen Möglichkeiten, sich kreativ und motorisch zu betätigen. Aber eben auch weniger familiär und beschaulich.

Zum Glück bin ich mir jedoch sicher, dass es dem Olivchen auch in der neuen Kita sehr gut gefallen wird- zumal nur drei Kinder mit umziehen, so dass es in der ersten Zeit eine 1:1 Betreuung geben wird- wahrer Luxus also. Deshalb heißt es nun die letzten Tage in der alten Kita genießen und gespannt darauf warten, wie es in der „neuen“ Kita weitergeht…

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Die Zeit zwischen den Jahren habe ich genutzt, um intensiv darüber nachzudenken, was ich mir für das Neue Jahr wünsche.

Wie soll mein 2013 werden? Ich meine jetzt nicht Vorsätze wie „mehr Sport machen“, auch wenn das natürlich eine gute Sache ist. Es ging mir vielmehr darum, wie zufrieden ich 2012 mit meinem Alltag war und ob ich 2013 in  dieser Form weiter machen will. Und ich habe festgestellt: das kann und will ich nicht. Mit Müh und Not habe ich mich in die Weihnachtsferien geschlept und die ersten Tage damit verbracht, aus vollen Zügen die Gesellschaft des Olivchens und den entschleunigten Alltag zu genießen. In den letzten Monaten empfand ich den „normalen“ Alltag als extrem stressig und die Wochenenden waren fast zu kurz, um meine leeren Akkus wieder aufzuladen. Dadurch ging mir natürlich auch einige Freude am Beruf flöten, was ich sehr schade fand. Und auch die Alltagsqualität leidet, ebenso wie die gemeinsame Zeit mit dem Olivchen. Das möchte ich nicht mehr.

Ich möchte versuchen, in 2013 mehr Ruhe in unseren Familienalltag zu bringen. Weniger Hetze, mehr Zeit für uns. Zeit zum Spielen, Basteln, Malen, Lesen. Für mich bedeutet das, mich noch besser zu strukturieren. Durchdachter einzukaufen, besser zu planen. Mehr auf mich selbst zu hören und mir weniger Druck von außen machen zu lassen. („Wir müssen uns UBEDINGT diese Woche treffen! Ich hab die Kleine EWIG nicht gesehen!“)

Es bedeutete auch, einen Versetzungsantrag zu stellen, in der Hoffnung, eine Stelle zu bekommen, die weniger Fahrzeit und hoffentlich auch bessere Arbeitszeiten mit sich bringt. Die Teilzeit nicht nur verspricht, sondern auch hält. Im Gegenzug opfere ich tolle Kollegen, ein gutes Arbeitsklima und Arbeitsbedingungen, die ich anderswo sicherlich nie mehr bekomme. Aber die Familienzeit mit dem Olivchen wiegt all das auf. Und ich hoffe, ich werde mich auch an einem neuen Arbeitsplatz schnell einleben, nette Kollegen haben und zurechtkommen.

Neben diesem Hauptziel, Entschleunigung, möchte ich im Neuen Jahr:

  • mehr backen und in der Küche Neues ausprobieren
  • einen neuen Haarschnitt wagen
  • strukturierter vorbereiten
  • systematisch alle Krimskramsecken der Wohnung ausmisten (heute gleich drei Hotspots ausgeräumt- yay!)
  • mich mehr bewegen (ja nee, is klar…)
  • mich endlich wieder verlieben
  • mir wieder mehr Zeit zum Lesen nehmen
  • immer wieder hinterfragen, ob ich die Mutter bin, die ich meinem Kind gerne sein möchte- aufmerksam, nicht abgelenkt, geduldig. (dazu wird es noch einen eigenen Blogeintrag geben)
  • früher ins Bett gehen. Habe ich im letzten Jahr schon besser geschafft (von einigen Ausreißern abgesehen), aber ich denke, da geht noch was. Vor allem das (oft) sinnlose im Internet surfen, statt einfach mal ins Bett zu gehen, möchte ich weitestgehend reduzieren.

Und jetzt: auf geht´s, 2013! Packen wir´s an!

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Bye bye 2012

Das alte Jahr liegt hinter uns und eigentlich ist es fast zu spät dafür. Trotzdem möchte ich mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, 2012 in Form eines Jahresrückblicks zu verabschieden.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Eine 7,5 würde ich sagen. Die erste Jahreshälfte war unheimlich spannend und schön, der Sommer ein Traum. Die zweite Jahreshälfte hätte für meinen Geschmak ein wenig stressfreier sein dürfen.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Anfang des Jahres durch Wiedereinstieg in den Job und wochenlang verschleppte Krankheit einiges abgenommen, danach wieder draufgefuttert- ich lande immer wieder bei meinem üblichen Normalgewicht.
3. Haare länger oder kürzer?

Auch die sind vermutlich genausolang wie vor einem Jahr. Demnächst darf aber ein ganzes Stück wieder ab- ich freu mich drauf!

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

weder  noch

5. Mehr Kohle oder weniger?

Dank Pendelei und KiTa-Kosten weniger. Hmpf.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Ich gebe zu, im Vergleich zur Elternzeit ist es der schlechtere. Ich war unheimlich gerne mit dem Olivchen zuhause. Trotzdem ist es schön, wieder zu arbeiten und ich genieße die kleinen Freiräume und Freiheiten für mich.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Auto gekauft. Eindeutig mehr ausgegeben 🙂

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Außer ein paar neuen Erkenntnissen nix.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Weniger Sport gemacht, dafür aber über den Tag sehr viel mehr Rennerei als vorher. Ich sage: mehr bewegt.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Zu viele. Kehlkopfentzündung mit Seitenstangangina, zweimal Magen-Darm und eine Erkältung am Jahresende, die sich hartnäckig bis in den Januar hält.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Endeutig die Kehlkopfentzündung. Die Erkältung habe ich verschleppt, weil ich nicht mehr fehlen wollte und hatte über zwei Wochen Halsschmerzen. Als ich zum Arzt giubg, war es so schlimm, dass ich kaum noch essen und nachts vor Schmerzen nicht schlafen konnte. Das muss ich bittedanke nicht mehr haben.

12. Der hirnrissigste Plan?

Keiner. Sehr vernünftig gewesen dieses Jahr.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

nix.

14. Die teuerste Anschaffung?
Das neue Auto, eindeutig.

15. Das leckerste Essen?

Da gab es so einige… Genial waren die tollen Menüs beim Wochenende mit meinen Eltern.

16. Das beeindruckendste Buch?
2012 war nicht unbedingt mein bestes Lesejahr. Viel zu viel seichtes gelesen… Aber die Tribute von Panem fand ich sehr fesselnd.

17. Der ergreifendste Film?
Hm. Obwohl ich im Kino war, kann ich mich an nichts außergewöhnlich Ergreifendes erinnern.

18. Die beste CD?
Serienhits für Kinder.

19. Das schönste Konzert?
Kein Konzert für mich dieses Jahr.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Püppi.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Ganz klar, der Püppi. Ansonsten mit der Familie, meiner Schwester und meinen Freunden

22. Zum ersten Mal getan?
Nach der Elternzeit wieder angefangen zu arbeiten. Taufpatin geworden ♥. Elternbeirätin geworden. Einen Braten gekocht und an Heiligabend die Familie zum Drei-Gänge-Menü bei mir eingeladen.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Wieder gearbeitet. Den Großteil eines Tages ohne das Olivchen verbracht. Bauchkribbeln gespürt.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Kehlkopfentzündung. Alltagsstress. Unsanfte Landungen auf dem Boden der Realität. Den Tod meines Opas.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich erinnere mich an nichts, das besonderer Überzeugungskraft bedurft hätte.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Kann ich nicht beurteilen. Aber das PukyWutsch fürs Olivchen war ein Volltreffer, denn sie liebt es heiß und innig und fährt jeden Tag wie eine Wilde in der Wohnung damit herum.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Der Herbsturlaub.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Hab ´is lieb, Mama. / Sön, da du da bist, Mama.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Müssen andere beurteilen.

30. Deine Wörter des Jahres?

Working Mum.

31. Dein Unwort des Jahres?
Kehlkopfentzündung..

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Findet ihr in der Blogroll. ;-)

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
2011.

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