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Archive for the ‘Festlichkeiten’ Category

Ich bin ein fürchterlicher Schlamper. PUNKT. Deshalb hat es natürlich suuuper geklappt, den Menüpunkt „101 Dinge“ auch mal auf den neuesten Stand zu bringen. Nicht. Und das ist wirklich schade, denn als ich dieses Blogstiefkind (was für ein doofes Wort, wenn man es genau betrachtet…) vor einigen Tagen erneut unter die Lupe nahm, da fiel mir auf, dass ich einige Punkte schon angegegangen habe. Und alleine das Durchlesen der Liste machte mir ein ganz wohliges Bauchkribbeln. Hach ♥

Und um all diese schönen Pläne, Wünsche und Ideen nicht gleich wieder zu vergessen, kommt nun das erste Update:

 

 

Beginn des Projekts: 22.04.2012

 

Ende: 18.01.2016

 

Erledigt: 13/101

 

Und hier nun meine 101 Dinge:

 

  1. Kleider bei ebay einstellen oder zum Container bringen
  2. Bücher “ausmisten”
  3. mit dem Olivchen in den Zoo gehen
  4. mit dem Olivchen in den Zirkus gehen
  5. in einer lauen Sommernacht die Sterne anschauen und mich fühlen, als läge mein ganzes Leben noch vor mir
  6. erste Weihnachtsplätzchen mit dem Olivchen backen
  7. auf dem Balkon Weißwein trinken, Erdbeeren essen und ein Buch lesen
  8. Mama-Tochter Picknick
  9. an den Bodensee fahren, zum Affenberg gehen und eine Bootsfahrt machen
  10. zum Speeddating gehen und darüber bloggen
  11. Stuhlkissen für die Kinderstühle nähen
  12. Erdbeertiramisu machen
  13. eine Shelly für mich nähen -> Werde ich wohl in etwas Anderes ändern. Den Shelly-Schnitt finde ich eigentlich gar nicht sooo schön.
  14. zur Massage gehen
  15. ein Kleid fürs Olivchen
  16. eine Tasche für die Sandelsachen nähen
  17. eine Tasche fürs Kinderturnen nähen
  18. zur Pediküre gehen
  19. im Bayrischen Hof übernachten
  20. Schuhschrank ausräumen (und nur noch Lieblingsschuhe darinlassen)
  21. meine Eltern zum Essen auf den Balkon einladen
  22. Abstellraum aus- und neu einräumen  Mottenplage sei dank *hust*
  23. eine tolle, wilde Ausgehnacht erleben
  24. mindestens alle zwei Monate ein Buch lesen, das mich beruflich “weiterbildet”
  25. mindestens einmal pro Woche Sport machen. Kleine Übungen sind ein Anfang. (0/142)
  26. einen Fahrradsitz für das Olivchen kaufen und sie in den Ferien mindestens zweimal in der Woche mit dem Rad zur KiTa fahren. War wohl nix…
  27. helle Strähnchen machen lassen
  28. mindestens ein tolles Sommerkleid kaufen, das ich liebe.
  29. Schminksachen aussortieren
  30. Dachfenster putzen
  31. neue Schultasche gönnen
  32. zur Kosmetikerin gehen
  33. einen Pizzastein für den Backofen kaufen
  34. das Leben genießen- genau so, wie es ist
  35. mindestens einmal pro Woche bloggen (1/142) *hust*
  36. Tim Bendzko-Konzert besuchen
  37. Küssen. Mit Schmetterlingen.
  38. das Meer sehen und mit nackten Füßen durch den Sand laufen.
  39. Fotoalbum mit Olivchens erstem Jahr kleben
  40. Fotoalbum mit Olivchens zweitem Jahr kleben
  41. Blog in “Privatform” bringen und drucken (herausfinden, wie am besten)
  42. für mich Fotobücher vom Olivchen fertigmachen
  43. Kamera einschicken War nicht nötig- dafür neues Objektiv gekauft und alles läuft wieder, juhuuuu
  44. Grundlagen des Fotografierens lernen
  45. neues Geschirr
  46. ersten Kindergeburtstag für mein Kind ausrichten
  47. Paris
  48. Erziehungsverhalten reflektieren. Immer wieder.
  49. neue Patchworkdecke nähen
  50. Nähschrank neu organisieren
  51. langer Spaziergang nur für mich alleine
  52. Adventskalender für meine Schwester machen
  53. Adventskalender fürs Olivchen
  54. im Dezember ein großes Geburtstagsfest feiern
  55. Apfelbrei selbst machen und einfrieren
  56. Erdbeer-Rhabarber-Marmelade kochen
  57. Pfirsichmarmelade kochen
  58. Nektarinenmarmelade kochen
  59. ins Museum gehen
  60. nach Metzingen fahren
  61. öfter backen
  62. wieder mehr auf meine Ernährung achten
  63. Gefrierschrank von Altlasten befreien und abtauen
  64. Kühlschrank abtauen und auswaschen
  65. viele schöne Abende mit Freunden bei mir zuhause
  66. Übernachtungsparty mit dem Patenkind, seiner Mama, dem Olivchen und mir
  67. einen Beratungstermin ausmachen
  68. Yoga machen
  69. Fortbildung besuchen
  70. mit dem Olivchen nach Heidelberg fahren, bummeln und den Nachmittag auf der Neckarwiese verbringen
  71. Gitarre spielen lernen
  72. Die Schöne und das Biest anschauen (Film)
  73. Die Schöne und das Biest als Musical sehen
  74. Fitnessstudio mit Kinderbetreuung
  75. Schneckennudeln backen
  76. Dampfnudeln mit selbstgemachter Vanillesauce machen
  77. Nespresso Maschine kaufen
  78. ins Schwimmbad gehen
  79. Hautarzt-Termin ausmachen
  80. mit dem Olivchen in den Zirkus gehen -> doppelt, ich ersetze durch „Puppentheater besuchen“(check!)
  81. externe Festplatte entrümpeln
  82. Schulmaterial aussortieren
  83. Keller aufräumen
  84. tolle Fotos von mir und dem Olivchen machen lassen
  85. Singleleben genießen
  86. Ausflug ins Elsass
  87. Eis essen gehen
  88. zu Primark fahren
  89. Kinder Weihnachtsgottesdienst besuchen
  90. Open Air Kino
  91. in Holland am Strand Pommes essen
  92. mich versetzen lassen (beruflich)
  93. einmal im Monat Brot backen (0/33) hmpf.
  94. so oft wie möglich im Freien frühstücken
  95. stricken lernen
  96. nach vorne sehen
  97. neue Rezepte für lange Arbeitstage finden
  98. Arbeitszimmer aufräumen
  99. im Kinderzimmer Fotos aufhängen
  100. neue Bücher lesen
  101. einen Traum wahr werden lassen

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Die Zeit zwischen den Jahren habe ich genutzt, um intensiv darüber nachzudenken, was ich mir für das Neue Jahr wünsche.

Wie soll mein 2013 werden? Ich meine jetzt nicht Vorsätze wie „mehr Sport machen“, auch wenn das natürlich eine gute Sache ist. Es ging mir vielmehr darum, wie zufrieden ich 2012 mit meinem Alltag war und ob ich 2013 in  dieser Form weiter machen will. Und ich habe festgestellt: das kann und will ich nicht. Mit Müh und Not habe ich mich in die Weihnachtsferien geschlept und die ersten Tage damit verbracht, aus vollen Zügen die Gesellschaft des Olivchens und den entschleunigten Alltag zu genießen. In den letzten Monaten empfand ich den „normalen“ Alltag als extrem stressig und die Wochenenden waren fast zu kurz, um meine leeren Akkus wieder aufzuladen. Dadurch ging mir natürlich auch einige Freude am Beruf flöten, was ich sehr schade fand. Und auch die Alltagsqualität leidet, ebenso wie die gemeinsame Zeit mit dem Olivchen. Das möchte ich nicht mehr.

Ich möchte versuchen, in 2013 mehr Ruhe in unseren Familienalltag zu bringen. Weniger Hetze, mehr Zeit für uns. Zeit zum Spielen, Basteln, Malen, Lesen. Für mich bedeutet das, mich noch besser zu strukturieren. Durchdachter einzukaufen, besser zu planen. Mehr auf mich selbst zu hören und mir weniger Druck von außen machen zu lassen. („Wir müssen uns UBEDINGT diese Woche treffen! Ich hab die Kleine EWIG nicht gesehen!“)

Es bedeutete auch, einen Versetzungsantrag zu stellen, in der Hoffnung, eine Stelle zu bekommen, die weniger Fahrzeit und hoffentlich auch bessere Arbeitszeiten mit sich bringt. Die Teilzeit nicht nur verspricht, sondern auch hält. Im Gegenzug opfere ich tolle Kollegen, ein gutes Arbeitsklima und Arbeitsbedingungen, die ich anderswo sicherlich nie mehr bekomme. Aber die Familienzeit mit dem Olivchen wiegt all das auf. Und ich hoffe, ich werde mich auch an einem neuen Arbeitsplatz schnell einleben, nette Kollegen haben und zurechtkommen.

Neben diesem Hauptziel, Entschleunigung, möchte ich im Neuen Jahr:

  • mehr backen und in der Küche Neues ausprobieren
  • einen neuen Haarschnitt wagen
  • strukturierter vorbereiten
  • systematisch alle Krimskramsecken der Wohnung ausmisten (heute gleich drei Hotspots ausgeräumt- yay!)
  • mich mehr bewegen (ja nee, is klar…)
  • mich endlich wieder verlieben
  • mir wieder mehr Zeit zum Lesen nehmen
  • immer wieder hinterfragen, ob ich die Mutter bin, die ich meinem Kind gerne sein möchte- aufmerksam, nicht abgelenkt, geduldig. (dazu wird es noch einen eigenen Blogeintrag geben)
  • früher ins Bett gehen. Habe ich im letzten Jahr schon besser geschafft (von einigen Ausreißern abgesehen), aber ich denke, da geht noch was. Vor allem das (oft) sinnlose im Internet surfen, statt einfach mal ins Bett zu gehen, möchte ich weitestgehend reduzieren.

Und jetzt: auf geht´s, 2013! Packen wir´s an!

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Mein Schatz,

heute ist er, dein großer Tag: du wirst zwei Jahre alt. Einerseits scheint es mir, als hätte ich dich erst gestern auf meine Brust gelegt bekommen, hätte gerade eben erst deine zarten Wirbelchen unter meinen Händen gespürt. Andererseits ist es, als wärst du schon immer Teil meines Lebens, Teil von mir. Wir beide sind gemeinsam gewachsen und genauso, wie du dich in den letzten beiden Jahren entwickelt hast, so habe auch ich mich verändert, weiterenwickelt. Habe gelernt, mich zurückzunehmen. Habe gelernt, wie sehr ich lieben kann. Habe (zu oft) entdeckt, wo meine Grenzen liegen und wie weit ich sie aus Liebe ausdehnen und verschieben kann. Wie beide haben von- und miteinander gelernt. Als Einheit, als Familie.

Du bist in diesem vergangenen Jahr vom Baby zum Kleinkind gereift. Hast nach dem sicheren Gang das Rennen, Hüpfen und Tanzen für dich entdeckt. Bist vom Mama-Dada-Erzählen zum Sprechen und zum Singen gekommen. Hast deine Persönlichkeit weiterentwickelt und die Welt für dich entdeckt. Selbstständig bist du geworden. Ein KiTa-Kind, das sich problemlos vom sicheren Zuhause gelöst und seine ersten Schritte ins „eigene Leben“ gemeistert hat. Was die KiTa angeht, bist du ein kleines Gewohnheitstier geworden. Der einzige Tag im vergangenen Jahr, an dem ich dich weinend verabschieden musste, war der, an dem ich dir kein Frühstück eingepackt hatte, weil du zu Hause schon so viel gefühstückt hattest. Ein böser Fehler, denn der Wechsel in deiner täglichen Routine „ankommen und erstmal etwas essen“ warf dich völlig aus der Bahn. Dein gewohnter Rhythmus, der dir schon zu Hause in so Vielem gut tut, gab und gibt dir eben auch dort, im Kindagarten Halt. Es ist so schön zu sehen, wie wohl du dich dort fühlst. Wie du mit den anderen Kindern spielst, deine Erzieherinnen mit Namen begrüßt „Moagen Menanieee!“ „Hallo ´Abine!“ und genau weißt, wo in dieser kleinen und vertrauten Welt alles seinen Platz hat.

Zuhause ist es manchmal kaum zu fassen, wie unkompliziert es mit dir ist- du bist völlig zufrieden, wenn du in deiner gewohnten Umgebung bist, deine Spielsachen und Gefährte (allen voran das heißgeliebte PukyWutsch) zur freien Verfügung hast und mich immer in deiner Nähe weißt. Schwierig wird es meist nur dann, wenn wir es eilig haben, ich dich „nur noch schnell“ wickeln, umziehen, fürs Schlafengehen fertigmachen (…) muss. Dann nämlich hast du meist ü-ber-haupt gar keine Lust, das mit dir machen zu lassen. Genau in dieser Minute willst du nur auf meinen Arm/ Falladfahleeeeen/Lego bauen (…) und zeigst mir deinen Unwillen durch lautes Schreien, mit den Füßen treten und bitterliches Weinen. Wenn du etwas möchtest, dann machst du diesen Wunsch durch lautes und betontes Rufen („PU-PPEN-WAAA-GEN haben OLibia!“) deutlich und ich muss mir dabei oft auf die Zunge beißen, um nicht laut loszuprusten, so bestimmt skandierst du deine Wünsche. Wann immer ich dich so höre, bin ich mir sicher, dass du in der Kita keine Probleme haben dürftest, dich gegen die älteren Kinder durchzusetzen…

Überhaupt, andere Kinder. Ich habe noch nie ein Kind erlebt, das so verliebt in andere Kinder ist, wie du es bist. Siehst du ein anderes Kind, das dich interessiert, so gehst du meist vor ihm in die Hocke, strahlst es an und fängst in zuckersüßestem Ton ein Gespräch an: „Hallo?“. Dabei lässt du dich von Desinteresse oder schlechter Laune deines Gegenübers nicht im Mindesten aus dem Konzept bringen. Deinen besten Freund P. begrüßt du mit einem derart verliebten Strahlen und einem so süß geflöteten „Hallo P!“, dass seine Mama und ich jedesmal in uns hinein grinsen müssen. Du bist eine leidenschaftliche „Drückerin“ und Küsserin, magst es aber nicht, wenn andere Kinder dich mit einer Umarmung überrumpeln. Umgekehrt lässt du dich jedoch vom Weinen oder Weglaufen deiner „Opfer“ nicht beirren und drückst und herzt sie unbeirrt weiter.

Jeden Montag freust du dich riesig auf unser Kinderturnen. Auch wenn das Anstehen oft unglaublich lange dauert und Mama dir jedes Mal den Spaß verdirbt, sobald du dich heimlich an den Geräten nach vorne schleichen willst (hätte sicher überhaupt keiner gemerkt!), macht es großen Spaß. Du machst Purzelbäume auf den weichen Matte, hüpfst bis du nicht mehr kannst, balancierst zehnmal hintereinander seitlich über den Stufenbarren und kletterst in einem Affenzahn die ganze Sprossenwand hinauf. „Schwebende“ oder wackelige Konstruktionen sind dir noch unheimlich, du bevorzugst es, festen Halt unter deinen Füßen zu spüren. Du liebst es, die Kästen hinaufzuklettern, rennst leidenschaftlich gern über den Parcours aus Kästen mit Matten darüber und bist glücklich, wenn du auf dem Mattenwagen durch die Halle fahren darfst.

Die Musik gehört zu deinen Leidenschaften und erprobtes Mittel, um einen deiner berüchtigten Wutanfälle abzuwenden.

Deine am liebsten gesungenen Lieder:

  • Heidi: Heidi, Heiiiiiiiidi, deine Welt Beeeerge. Dungel Tannen, grine Wiesen Sonnenschein, Heidiiii, Heidi, brau du glicklichsein. Holaidi, hollaidi, holaidi, hollaidi…
  • Meckaling du kleines Ding, such dia eine Tänzerin, huheissasa, huheisassa, ooooo wie ludig tanzt man daaaaa…
  • Tateane, tateane, Sonne Mond und Deeeerne…
  • Tufftufftuff die Eidenbaaahn, wer will mit Juklia faaaahn, alleine fahlen mag ich nis, nehme mia Fofia mit

Deine derzeitigen Lieblingslieder, die du immer wieder hören möchtest (und zu denen du wild und unermüdlich tanzt):

  • Bibi Grampgrump (->Pippi Langstrumpf, von Mama gesungen)
  • Kleine Dampedia (Kleines buntes Trampeltier)
  • Anne Kaffeekanne
  • Krebs (Kawuras)

Was das Spielen angeht, so liebst du derzeit:

  • PukyWutsch fahren
  • Bücher anschauen ->Grala nein! (Klara sagt nein) ->Weiße Fisch (Kleiner weißer Fisch) ->Sachen suchen…
  • Lego bauen
  • Malen
  • mit deiner neuen Küche spielen

Dein derzeitiges Lieblingsessen und -trinken:

  • Pfannkuchen
  • Kuchen aller Art 😉
  • Mandarinen
  • Brezel
  • Käääääse
  • Joghurt
  • Igel (Früchteriegel)
  • Abbelnolle (Apfelschorle)
  • Sobbi

Deine Lieblingsmenschen außerhalb der engsten Familie:

  • Fofia (und deren Eltern)
  • Melalie
  • P.
  • die Nachbarsjungs deiner Großeltern, M. und L. („M. Arm nehmen? L. Hand geben?“)

Wahnsinnig spannend ist derzeit deine sprachliche Entwicklung. Ich habe den Eindruck, du saugst alles, was du hörst, auf wie ein Schwamm. Du sprichst alles nach und hast eine so unglaublich trockene Art, das mitzuteilen, was du denkst, dass du mich damit regelmäßig zum Lachen bringst. Außerdem bist du derzeit geradezu unheimlich höflich und ich schmelze regelmäßig dahin, wenn du Sätze wie „Mama Olibia Kuhlen leinmachen bitte? Bitte Mami?“ sagst. Hach!

  • Beim Anblick meines Adventskalenders morgens: „Oh Gog! Mama! Sau mal!“ (Ähnliches beim Anblick deiner Geburtstagswimpelgirlande- „oh God!“
  • Beim Umziehen: „Mama, Olibia hilft dia! Olibia Hose ausdiehn!“
  • Ich singe im Auto bei einem Kinderlied mit – „NEIN, Mama!“. Ich höre auf zu singen und wippe rhythmisch mit, „tanze“ ein weniog. „NEIIIIN, Mama!“. Ich muss lachen und frage: „Darf ich jetzt gar nichts mehr machen hier?“ – „Nein, Mama, Audo fahlen!!!!!“
  • Bei deinen Großeltern: „Sitz, Emmy! Aus, Emmy! Emmy, weg da!“#
  • „Wad magst du Mami?“
  • „Du dut deslafen, Mami?“

Mein Schatz, ich könnte noch Stunden so weiterschreiben. Es gibt noch so vieles zu erzählen. Vieles, das kaum zu beschreiben ist. Dass ich mich jedesmal wie frisch verliebt fühle, wenn ich mich darauf freue, dich in der Kita abzuholen, zum Beispiel. Wie mein Herz vor Liebe fast platzt, wenn ich dich im Schlaf lächeln sehe. Dass dein erstes „Hab´is lieb, Mama!“ so unbeschreiblich schön war, genauso wie jedes spontane „Sön da du da bit, Mami!“. Dass es mit jedem Tag noch schöner ist, mit dir zusammen eine Familie zu sein.

Aber all das schreibe ich dir ein andermal auf. Statt dessen sage ich dir nur dies:

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, mein kleines großes Mädchen. Du Wunder in meinem Leben.

Ich liebe dich unendlich, mein Kind.

Deine Mama

 

 

 

 

 

 

 

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Habt einen guten Start…

…in ein im wahrsten Wortsinne wundervolles Jahr 2012!

Hört auf eure Herzen und denkt an eure Mitmenschen. Nehmt euch Zeit für eure Familien und tankt Kraft mit den Menschen, die ihr liebt. Seid mutig, vergesst eure Träume und Hoffnungen nicht. Glaubt an euch. Fangt jeden Tag neu an. Lebt. Jeden Tag, jede Minute. Genießt die kleinen Freuden, die den Tagen Leben geben. Herzmomente. Habt ein glückliches Jahr voller Leben, Lachen und Liebe!

 

Das wünschen wir euch von ganzem Herzen.

An dieser Stelle noch ein kleines großes DANKE an euch da draußen. Vor gerade mal drei Monaten schrieb ich meine ersten Zeilen in diesem kleinen Blögchen hier. In dieser Zeit haben mich viel mehr Kommentare und Mails von euch erreicht, als ich zu Beginn je gedacht hätte. Über jedes einzelne Wort von euch freute und freue ich mich sehr. Ich danke euch sehr fürs Mitlesen, Mitfühlen und Kommentieren. Danke.

 

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  • Wir haben den ersten „blutigen“ Sturz hinter uns gebracht. Uffz. Ausgerechnet an Heiligabend musstest du in der Küche meiner Tante stolpern und hast dir wohl im Fallen auf die Lippe gebissen. Das Zweitschlimmste: ich stand auch noch daneben, habe aber zu langsam reagiert, weil ich so ins Gespräch vertieft war. Das Schlimmste: wie du auf meinem Arm gar nicht gleich weinen konntest, sondern mit schmerzverzerrtem Gesicht mit den Armen rudertest und schließlich die Augen rolltest – das war der Augenblick, in dem ich Panik bekam, dich fest packte und beim Namen rief. „Zum Glück“ begannst du dann zu weinen und wurdest nach einigen Minuten auch wieder ruhiger. Bei mir dauerte das eine ganze Weile länger. Sicher eine halbe Stunde lang musste ich immer wieder weinen und nachts im Bett hingen mir wieder und wieder die Bilder durch den Kopf. Dazu die Selbstvorwürfe, weil ich nicht schnell genug reagiert hatte… Nein, diese Erfahrung muss ich bittedanke nicht noch mal haben!
  • Was das Laufen betrifft: Der Knoten ist nun endlich geplatzt! Seit letzter Woche hast du endlich die Freude an der freihändigen Fortbewegung auf deinen zwei süßen Beinchen entdeckt. Mit großem Eifer läufst du durchs Zimmer, immer auf der Suche nach dem nächsten Fixpunkt, an dem du dich festhalten kannst, aber auch immer mutiger werdend. Dir zuzusehen, wie du voller Begeisterung deine neugewonnene Fähigkeit trainierst und stolz die verschiedenen Distanzen überwindest, lässt mein Mamaherz vor Liebe,Stolz und Freude immer wieder fast platzen.
  • Dein zweites Weihnachten haben wir überstanden und es war leider deutlich weniger entspannt, als das erste. Zwei Besuche bei den verschiedenen Urgroßeltern am ersten Feiertag, großes Familienfest an Heiligabend und zwei Stunden später ins Bett als gewöhnlich, das machte sich natürlich bemerkbar. Dazu kamen natürlich die nicht kindersicheren Wohnungen der Urgroßelterm , in denen du so gerne auf Erkundungstour gegangen wärst, aber leider nicht durftest, weil es einfach zu gefährlich war. Und das, wo du doch im Moment am glücklichsten bist, wenn du zuhause zwischen den verschiedenen Möbeln hin und her laufen oder mit den neuen Duplos spielen kannst.
  • Dazu kam, dass auch die Nächte nicht gerade erholsam waren. Zu deinem veränderten Schlafrhythmus (siehe unten) kamen der Abend vor Heiligabend, an dem du im 15 Minuten-Takt weinend  wach wurdest, sowie eine wirklich schlechte Nacht von Heiligabend auf den ersten Feiertag, die mich ein wenig an letztes Jahr erinnerte, als ich eben jene Nacht dauerstillend im Gästezimmer meiner Eltern verbrachte. Dieses Jahr: gleiche Location, ähnlich viel wenig Schlaf. Nun ja. Allerdings konnte ich die (jahaaa!) Übeltäter gestern identifizieren: gleich 2 (ZWEI!!) Backenzähne waren durchgebrochen, einer links und einer rechts oben. Wahnsinn!
  • Dein Schlaf- und Essverhalten hat sich seit etwa einer Woche verändert (an die Ohje, ich wachse-kundigen Mamis da draußen: Schub??). Du isst – besonders beim Mittagessen –  wie ein Spatz. Mit Appetit beginnst du, die ersten paar Löffel zu kauen und zu essen, verlangst lautstark nach mehr, nur um nach wenigen Löffelchen den Kopf zur Seite zu drehen und die Nahrungsaufnahme zu verweigern. Was es gibt, ist dir dabei scheinbar egal- was den einen Tag mit etwas Appetit gegessen wurde, kann am nächsten nach zwei Löffeln verschmäht werden. Was du tagsüber zu wenig isst, holst du dir nun (schluchz) wieder nachts. Seit einer Woche brauchst du gegen vier oder fünf Uhr morgens einen Schoppen und wenn wir beide Pech haben, dauert das Einschlafen danach mit herumwälzen, aufstehen, hinlegen, herumwälzen usw. auch gut und gerne mal eine Stunde…  (ja, ich weiß, es ist ja schon Glück, dass du überhaupt nochmal einschläfst, aber bitte: FÜNF Uhr?? Wir waren bei halb acht/ acht!!) Je länger diese frühmorgentlichen Eskapaden andauern, umso schwerer fällt es mir, am „nur-eine-Phase“-Mantra festzuhalten. Und mein Versuch, dir abends einfach mal ein Brot zu geben, in der Hoffnung, es könne dich nachhaltiger sättigen, wurde durch dein wenig motiviertes Essverhalten auch recht bald wieder aufgegeben. Nun ja. Ich hoffe mal, es ist wirklich eine Phase, denn im ab Februar heißt es arbeiten und da wäre es wirklich hart, täglich bereits um fünf von dir geweckt zu werden- zumal an weiterschlafen dann eben nicht mehr zu denken wäre…
  • Im Moment bist du sehr mamabezogen. Wenn du müde wirst, dir etwas wehtut, du quengelst, muss es Mamas Arm sein. Wenn für dein Gefühl „zu lange“ auf Omas, Tantes usw. Arm warst, zieht es dich zu mir und du streckst die Ärmchen nach mir aus. Selbst beim Wickeln ziehst du dich immer wieder hoch, krallst dich in meine Schultern und möchtest auf meinen Arm klettern. Diese so greif- und fühlbaren Zeichen deiner Zuneigung wärmen mir das Herz, so dass ich dich in diesen Momenten einfach nur knuddeln und drücken muss.
  • Du liebst es immer noch, fangen und verstecken zu spielen und beide Spiele (meist kombiniert) schaffen es  immer wieder, dir lauter Quietschen und Lachen zu entlocken.
  • Auf Dinge, die deine Aufmerksamkeit erregen, zeigst du seit etwa eineinhalb Wochen mit dem Finger. Besonders interessant ist noch immer alles Glitzernde, außerdem Lampen und alle möglichen Weihnachtsdekorationen. Besonders die Engel haben es dir hier besonders angetan.
  • Musik beruhigt dich immer ganz schnell, wenn du müde oder quengelig bist. Sobald ich anfange zu singen, wirst du meist schnell ganz ruhig.
  • Du bist eine kleine Strahlemaus. Sitzen mehrere Menschen am Tisch, dann lachst du oft einen nach dem anderen voller Freude an, wobei du den Kopf ein wenig einziehst und dein ganzes Gesicht zu leuchten und strahlen beginnt.
  • Ich bin im Moment etwas müde durch die langen Abende und nicht-durchgeschlafenen Nächte. Dieses Jahr bin ich ganz froh, dass Weihnachten vorüber ist und genieße nun die ruhigen Tage „zwischen den Jahren“, an denen ich auch ein paar Püppi-freie Stunden genießen darf. Neben dem Frisörbesuch heute morgen (endlich wieder wie ein Mensch aussehen!!) freue ich mich jetzt auf Kino heute abend und merke, wie der Feiertagsstress langsam, aber sicher von mir abfällt. Der meiste Papierkram, der mich die letzten Wochen so lähmte, ist nun erledigt (morgen schick ich die letzten Briefe weg) und ich kann nun hoffentlich einigermaßen unbeschwert die letzten Wochen meiner Elternzeit mit der Püppi genießen, ehe der Ernst des Lebens wieder beginnt.

Und bei euch so?

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Weihnachtsgrüße

Ihr Lieben,

wir wünschen Euch von ganzem Herzen ein schönes, besinnliches und entspanntes Weihnachtsfest im  Kreise eurer Lieblingsmenschen mit vielen Herzmomenten. Denkt daran: Weihnachten wird in Euren Herzen entschieden.

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Nachdem wir uns riesig freuten, dieses Jahr beim Weihnachtswichteln von Tanja mitmachen zu dürfen, warteten wir natürlich gespannt auf unser Paket. Bereits Samstag vor einer Woche klingelte der Paketbote mit einem wunderbar weihnachtlichen Paket für uns – welch grausame Folter, nun sooo lange aufs Auspacken warten zu müssen!

Gestern schon freute ich mich darauf, heute gemeinsam mit der Püppi endlich das Geheimnis lüften zu dürfen. Um die Minimadame in guter Stimmung zu erwischen, wartete ich bis nach dem Mittagsschlaf ab, ehe wir uns ans Auspacken machten. „Wow!!“ war mein erster Gedanke, denn in dem liebevoll mit Krepppapier ausgeschlagenen Paket lagen viele verschiedene Päckchen, außerdem Strohsterne und verschiedenste Schokoladenköstlichkeiten.

Ein schöner Brief lag dem ganzen bei und verriet uns, wer uns all die schönen Päckchen beschert hatte:

Mus von whatmuswants hatte uns gemeinsam mit Béla bewichtelt.

Wir machten uns als erstes an ein wunderschönes Stoffpäckchen, das sich als tolles, selbstgenähtes (Hach!) Utensilo für Bettchen oder Laufstall herausstellte, und mit zwei weiteren Geschenken gefüllt war. (Das Utensilo hat übrigens bereits seinen Platz am Laufgitter gefunden!)Die beiden liebevoll verpackten Päckchen enthielten zwei wunderschöne Bilderbücher, die beide sofort ausgiebig untersucht, durchblättert und mit einem wunderbaren Strahlen der Maus für gut befunden wurden. Ein weiteres Geschenk stellte sich als Badewannenbuch heraus – ein absoluter Knaller, schließlich stehen baden und „lesen“ gleichermaßen auf der Liste der Lieblingsbeschäftigungen… Super!:-)

Als wäre all das nicht genug, enthielt unser Paket jedoch noch einige weitere Überraschungen: Als nächstes durfte ich mich nämlich über gleich mehrere wirklich tolle Geschenke freuen: Neben einem „magischen Märchenprinzen“ (Mann, musste ich lachen!! :-)) gab es nämlich  wunderbar duftende Teelichter und gleich zwei Bücher -eines mit Weihnachtsgeschichten und einen Krimi (perfekt für mich alte Krimileseratte!)… Und auch für´s leibliche Wohl wurde gesorgt, denn wir wurden mit einem Schokonikolaus (in den die Püppi mitsamt Folie direkt mal reinbiss), leckeren L.indt-Schiebetäfelchen, L.indt-Teddys (auch diese vom Töchterchen heißbegehrt) UND Weihnachtsmarkt-Schoki verwöhnt.

Sehr gefreut haben wir uns auch über den unglaublich schönen Brief, der dem Paket beigelegt war.

WAHNSINN!! Mit einem so üppigen, tollen und treffenden Wichtelpaket hätte ich nie im Leben gerechnet!

Liebe Mus, wir danken Dir und Béla sehr für das wunderbare Wichtelpaket und all die Gedanken, die Ihr Euch gemacht habt! All Eure Geschenke haben ins Schwarze getroffen. Vielen lieben Dank! Persönliche Mail folgt in den nächsten Tagen!! 🙂

Leider, leider, muss ich – für heute- die Auspackimpressionen schuldig bleiben! Das Notebook macht zurzeit Probleme und schafft die Fotos grade nicht! Ich hoffe allerdings, das ganz schnell nachholen zu können und sage dann natürlich Bescheid. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen:

Danke, Tanja, für die super Organisation! Wir sind auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit dabei!

Edit: Hier nun auch unsere Auspackfotos!

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