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Archive for the ‘Weihnachtliches’ Category

  • Wir haben den ersten „blutigen“ Sturz hinter uns gebracht. Uffz. Ausgerechnet an Heiligabend musstest du in der Küche meiner Tante stolpern und hast dir wohl im Fallen auf die Lippe gebissen. Das Zweitschlimmste: ich stand auch noch daneben, habe aber zu langsam reagiert, weil ich so ins Gespräch vertieft war. Das Schlimmste: wie du auf meinem Arm gar nicht gleich weinen konntest, sondern mit schmerzverzerrtem Gesicht mit den Armen rudertest und schließlich die Augen rolltest – das war der Augenblick, in dem ich Panik bekam, dich fest packte und beim Namen rief. „Zum Glück“ begannst du dann zu weinen und wurdest nach einigen Minuten auch wieder ruhiger. Bei mir dauerte das eine ganze Weile länger. Sicher eine halbe Stunde lang musste ich immer wieder weinen und nachts im Bett hingen mir wieder und wieder die Bilder durch den Kopf. Dazu die Selbstvorwürfe, weil ich nicht schnell genug reagiert hatte… Nein, diese Erfahrung muss ich bittedanke nicht noch mal haben!
  • Was das Laufen betrifft: Der Knoten ist nun endlich geplatzt! Seit letzter Woche hast du endlich die Freude an der freihändigen Fortbewegung auf deinen zwei süßen Beinchen entdeckt. Mit großem Eifer läufst du durchs Zimmer, immer auf der Suche nach dem nächsten Fixpunkt, an dem du dich festhalten kannst, aber auch immer mutiger werdend. Dir zuzusehen, wie du voller Begeisterung deine neugewonnene Fähigkeit trainierst und stolz die verschiedenen Distanzen überwindest, lässt mein Mamaherz vor Liebe,Stolz und Freude immer wieder fast platzen.
  • Dein zweites Weihnachten haben wir überstanden und es war leider deutlich weniger entspannt, als das erste. Zwei Besuche bei den verschiedenen Urgroßeltern am ersten Feiertag, großes Familienfest an Heiligabend und zwei Stunden später ins Bett als gewöhnlich, das machte sich natürlich bemerkbar. Dazu kamen natürlich die nicht kindersicheren Wohnungen der Urgroßelterm , in denen du so gerne auf Erkundungstour gegangen wärst, aber leider nicht durftest, weil es einfach zu gefährlich war. Und das, wo du doch im Moment am glücklichsten bist, wenn du zuhause zwischen den verschiedenen Möbeln hin und her laufen oder mit den neuen Duplos spielen kannst.
  • Dazu kam, dass auch die Nächte nicht gerade erholsam waren. Zu deinem veränderten Schlafrhythmus (siehe unten) kamen der Abend vor Heiligabend, an dem du im 15 Minuten-Takt weinend  wach wurdest, sowie eine wirklich schlechte Nacht von Heiligabend auf den ersten Feiertag, die mich ein wenig an letztes Jahr erinnerte, als ich eben jene Nacht dauerstillend im Gästezimmer meiner Eltern verbrachte. Dieses Jahr: gleiche Location, ähnlich viel wenig Schlaf. Nun ja. Allerdings konnte ich die (jahaaa!) Übeltäter gestern identifizieren: gleich 2 (ZWEI!!) Backenzähne waren durchgebrochen, einer links und einer rechts oben. Wahnsinn!
  • Dein Schlaf- und Essverhalten hat sich seit etwa einer Woche verändert (an die Ohje, ich wachse-kundigen Mamis da draußen: Schub??). Du isst – besonders beim Mittagessen –  wie ein Spatz. Mit Appetit beginnst du, die ersten paar Löffel zu kauen und zu essen, verlangst lautstark nach mehr, nur um nach wenigen Löffelchen den Kopf zur Seite zu drehen und die Nahrungsaufnahme zu verweigern. Was es gibt, ist dir dabei scheinbar egal- was den einen Tag mit etwas Appetit gegessen wurde, kann am nächsten nach zwei Löffeln verschmäht werden. Was du tagsüber zu wenig isst, holst du dir nun (schluchz) wieder nachts. Seit einer Woche brauchst du gegen vier oder fünf Uhr morgens einen Schoppen und wenn wir beide Pech haben, dauert das Einschlafen danach mit herumwälzen, aufstehen, hinlegen, herumwälzen usw. auch gut und gerne mal eine Stunde…  (ja, ich weiß, es ist ja schon Glück, dass du überhaupt nochmal einschläfst, aber bitte: FÜNF Uhr?? Wir waren bei halb acht/ acht!!) Je länger diese frühmorgentlichen Eskapaden andauern, umso schwerer fällt es mir, am „nur-eine-Phase“-Mantra festzuhalten. Und mein Versuch, dir abends einfach mal ein Brot zu geben, in der Hoffnung, es könne dich nachhaltiger sättigen, wurde durch dein wenig motiviertes Essverhalten auch recht bald wieder aufgegeben. Nun ja. Ich hoffe mal, es ist wirklich eine Phase, denn im ab Februar heißt es arbeiten und da wäre es wirklich hart, täglich bereits um fünf von dir geweckt zu werden- zumal an weiterschlafen dann eben nicht mehr zu denken wäre…
  • Im Moment bist du sehr mamabezogen. Wenn du müde wirst, dir etwas wehtut, du quengelst, muss es Mamas Arm sein. Wenn für dein Gefühl „zu lange“ auf Omas, Tantes usw. Arm warst, zieht es dich zu mir und du streckst die Ärmchen nach mir aus. Selbst beim Wickeln ziehst du dich immer wieder hoch, krallst dich in meine Schultern und möchtest auf meinen Arm klettern. Diese so greif- und fühlbaren Zeichen deiner Zuneigung wärmen mir das Herz, so dass ich dich in diesen Momenten einfach nur knuddeln und drücken muss.
  • Du liebst es immer noch, fangen und verstecken zu spielen und beide Spiele (meist kombiniert) schaffen es  immer wieder, dir lauter Quietschen und Lachen zu entlocken.
  • Auf Dinge, die deine Aufmerksamkeit erregen, zeigst du seit etwa eineinhalb Wochen mit dem Finger. Besonders interessant ist noch immer alles Glitzernde, außerdem Lampen und alle möglichen Weihnachtsdekorationen. Besonders die Engel haben es dir hier besonders angetan.
  • Musik beruhigt dich immer ganz schnell, wenn du müde oder quengelig bist. Sobald ich anfange zu singen, wirst du meist schnell ganz ruhig.
  • Du bist eine kleine Strahlemaus. Sitzen mehrere Menschen am Tisch, dann lachst du oft einen nach dem anderen voller Freude an, wobei du den Kopf ein wenig einziehst und dein ganzes Gesicht zu leuchten und strahlen beginnt.
  • Ich bin im Moment etwas müde durch die langen Abende und nicht-durchgeschlafenen Nächte. Dieses Jahr bin ich ganz froh, dass Weihnachten vorüber ist und genieße nun die ruhigen Tage „zwischen den Jahren“, an denen ich auch ein paar Püppi-freie Stunden genießen darf. Neben dem Frisörbesuch heute morgen (endlich wieder wie ein Mensch aussehen!!) freue ich mich jetzt auf Kino heute abend und merke, wie der Feiertagsstress langsam, aber sicher von mir abfällt. Der meiste Papierkram, der mich die letzten Wochen so lähmte, ist nun erledigt (morgen schick ich die letzten Briefe weg) und ich kann nun hoffentlich einigermaßen unbeschwert die letzten Wochen meiner Elternzeit mit der Püppi genießen, ehe der Ernst des Lebens wieder beginnt.

Und bei euch so?

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Weihnachtsgrüße

Ihr Lieben,

wir wünschen Euch von ganzem Herzen ein schönes, besinnliches und entspanntes Weihnachtsfest im  Kreise eurer Lieblingsmenschen mit vielen Herzmomenten. Denkt daran: Weihnachten wird in Euren Herzen entschieden.

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Nachdem wir uns riesig freuten, dieses Jahr beim Weihnachtswichteln von Tanja mitmachen zu dürfen, warteten wir natürlich gespannt auf unser Paket. Bereits Samstag vor einer Woche klingelte der Paketbote mit einem wunderbar weihnachtlichen Paket für uns – welch grausame Folter, nun sooo lange aufs Auspacken warten zu müssen!

Gestern schon freute ich mich darauf, heute gemeinsam mit der Püppi endlich das Geheimnis lüften zu dürfen. Um die Minimadame in guter Stimmung zu erwischen, wartete ich bis nach dem Mittagsschlaf ab, ehe wir uns ans Auspacken machten. „Wow!!“ war mein erster Gedanke, denn in dem liebevoll mit Krepppapier ausgeschlagenen Paket lagen viele verschiedene Päckchen, außerdem Strohsterne und verschiedenste Schokoladenköstlichkeiten.

Ein schöner Brief lag dem ganzen bei und verriet uns, wer uns all die schönen Päckchen beschert hatte:

Mus von whatmuswants hatte uns gemeinsam mit Béla bewichtelt.

Wir machten uns als erstes an ein wunderschönes Stoffpäckchen, das sich als tolles, selbstgenähtes (Hach!) Utensilo für Bettchen oder Laufstall herausstellte, und mit zwei weiteren Geschenken gefüllt war. (Das Utensilo hat übrigens bereits seinen Platz am Laufgitter gefunden!)Die beiden liebevoll verpackten Päckchen enthielten zwei wunderschöne Bilderbücher, die beide sofort ausgiebig untersucht, durchblättert und mit einem wunderbaren Strahlen der Maus für gut befunden wurden. Ein weiteres Geschenk stellte sich als Badewannenbuch heraus – ein absoluter Knaller, schließlich stehen baden und „lesen“ gleichermaßen auf der Liste der Lieblingsbeschäftigungen… Super!:-)

Als wäre all das nicht genug, enthielt unser Paket jedoch noch einige weitere Überraschungen: Als nächstes durfte ich mich nämlich über gleich mehrere wirklich tolle Geschenke freuen: Neben einem „magischen Märchenprinzen“ (Mann, musste ich lachen!! :-)) gab es nämlich  wunderbar duftende Teelichter und gleich zwei Bücher -eines mit Weihnachtsgeschichten und einen Krimi (perfekt für mich alte Krimileseratte!)… Und auch für´s leibliche Wohl wurde gesorgt, denn wir wurden mit einem Schokonikolaus (in den die Püppi mitsamt Folie direkt mal reinbiss), leckeren L.indt-Schiebetäfelchen, L.indt-Teddys (auch diese vom Töchterchen heißbegehrt) UND Weihnachtsmarkt-Schoki verwöhnt.

Sehr gefreut haben wir uns auch über den unglaublich schönen Brief, der dem Paket beigelegt war.

WAHNSINN!! Mit einem so üppigen, tollen und treffenden Wichtelpaket hätte ich nie im Leben gerechnet!

Liebe Mus, wir danken Dir und Béla sehr für das wunderbare Wichtelpaket und all die Gedanken, die Ihr Euch gemacht habt! All Eure Geschenke haben ins Schwarze getroffen. Vielen lieben Dank! Persönliche Mail folgt in den nächsten Tagen!! 🙂

Leider, leider, muss ich – für heute- die Auspackimpressionen schuldig bleiben! Das Notebook macht zurzeit Probleme und schafft die Fotos grade nicht! Ich hoffe allerdings, das ganz schnell nachholen zu können und sage dann natürlich Bescheid. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen:

Danke, Tanja, für die super Organisation! Wir sind auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit dabei!

Edit: Hier nun auch unsere Auspackfotos!

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Nehmt Euch ne Tasse Tee, kuschelt Euch in eine Decke, esst ein paar Plätzchen, schaut aus dem Fenster (vielleicht schneit es bei Euch schon?)und …genießt!

Ich kann zwar mit Fug und Recht behaupten, meilenweit von irgendwelchen Frühlingsgefühlen entfernt zu sein, schön ist´s trotzdem. Ach ja, nicht vergessen: nur noch 8 Tage bis Heiligabend… 🙂

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