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Archive for the ‘Olivenmund’ Category

Mein Mädchen, du bist nun 2 Jahre und zehneinhalb Monate alt. Fast drei. Und es wird Zeit, wieder einige der großen Entwicklungsschritte festzuhalten, die du in der letzten Zeit mit Siebenmeilenstiefeln zurückgelegt hast. Wenn ich mir überlege, dass wir bald deinen dritten Geburtstag feiern, dann wechseln sich Stolz, Freude und eine Art Geschwindigkeitsrausch ab- wie konnten drei Jahre so vorbeifliegen? War ich nicht eben noch schwanger? Noch einmal so lange, und du gehst zur Schule! Das ist unglaublich. Und auch wieder wahnsinnig schön, denn ich genieße es unheimlich, meine Zeit mit dir großem Kind, meiner Tochter, zu verbringen.

Jeden Tag kann ich sehen, wie du wächst, innerlich und äußerlich. Ich wundere  mich immer wieder aufs Neue darüber, wie schnell von Begriff du doch bist und wie sehr dich deine Umwelt doch beschäftigt. Alles willst du wissen, verstehen, begreifen. Dein  Wissensdurst ist ebenso wie deine Kommunikationsfreude- ungebremst. Wenn wir morgens aufwachen, dann bist du mit einem Fingerschnipsen da. Völlig egal, ob die Uhr 6 Uhr oder halb neun anzeigt- du bist wach und schießt meist sofort ein Feuerwerk an Fragen oder Feststellungen auf mich ab. („Mama, wo gehen wir heute hin? Kommt heute die Oma? Wo ist die Oma jetzt? Warum ist die zuhause? Wo geht sie dann hin? ...“)

Seit einigen Wochen brauchst du tagsüber keine Windel mehr. Das klappt nicht immer 100 prozentig, ist aber eine riesige Erleichterung- zumal du dich ganz alleine dafür entschieden hast, nun ohne Windel sein zu wollen. Und durch die Kita hast du auch schnell gelernt, all das komplett selbstständig zu machen. Du gehst ins Badezimmer, holst dir deinen Hocker, gehst alleine auf die Toilette, spülst und wäschst dir die Hände. Manchmal alles ein wenig schneller, als mir lieb ist, aber voller Stolz und mit so viel Spaß an der Sache, dass ich dich fressen könnte 😉

Du schläfst seit einiger Zeit alle zwei Wochen für eine Nacht bei deinem Vater. Ein Schritt, der mir zunächst unendlich schwer fiel, den du jedoch mit einer Leichtigkeit gemeistert hast, die mir zeigte, dass die Zeit wohl reif war. Seitdem freust du dich riesig auf diese Übernachtungen und erzählst schon Tage vorher, dass du bald bei deinem Papa schlafen darfst. Dass du mit so viel Begeisterung auf diese Neuerung reagierst, hat mir das Loslassen sehr erleichtert. Und auch ich fange an, diese Zeit als Freiraum für mich zu genießen und das Beste daraus zu machen. Etwa zeitgleich mit den Übernachtungen begannst du leider auch zu aktiv begreifen, dass dein Papa nur alle zwei Wochen hier ist und es gab bereits an einigen Abenden bittere Tränen, „Weil mein Papa in … ist.“. Dich so leiden zu sehen tut mir in der Seele weh und ich versuche mein Bestes, dir diesen Schmerz zu erleichtern.

Du schaffst dir mittlerweile ganz bewusst Auszeiten und forderst diese Zeiten ganz für dich alleine entschieden ein. Es kam in den letzten Wochen immer öfter vor, dass du dich in dein Zimmer zurückzogst, um dort alleine Kassette zu hören, Lego zu spielen, oder in deinen kleinen Poäng-Sessel gekuschelt in einem Buch zu versinken. Auch im Badezimmer bekam ich diese Woche zum ersten Mal die Worte: „Geh raus, jetzt! Ich will alleine sein!“ zu hören (begleitet von passenden Wegscheuch-Handbewegungen- hallo??!). Ich finde diese Entwicklung unheimlich spannend, denn manchmal kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich es kaum schaffte, uns eine Kleinigkeit zu kochen, weil du an meinem Rockzipfel hingst. Nun kann es vorkommen, dass du eine halbe Stunde in deinem Zimmer spielst, während ich koche, aufräume oder telefoniere.

Heute hatten wir Schnuppertag im „großen“ Kindergarten. In eineinhalb Wochen, direkt nach unserem Urlaub beginnt für dich die Eingewöhnung und ich bin wahnsinnig gespannt darauf, wie schnell du dich dort einleben wirst. Es war auf jeden Fall schön zu sehen, wie offen du auf alles zugingst und wie schnell du Kontakt zu den anderen Kindern knüpfen konntest. Nach den eineinhalb Stunden heute Morgen warst du sehr angetan und wolltest morgen am Liebsten wiederkommen, warst aber auch sehr erschöpft und sehr nähebedürftig. Wie wird dann wohl erst sein, wenn du 6 oder sieben Stunden ohne Mittagsschlaf dort sein wirst? Mal sehen, wie sich unser Tagesrhthmus dann einspielt!

Abschließend noch einige schöne Zitate aus der letzten Zeit:

Olivchen, möchtest du auch irgendwann mal ein Geschwisterchen haben?“ – „Ähm, nein. Ich will ein Hund, der heißt Lupi und eins, zwei, drei Katzen.“

„Is will in ein Haus ziehen, in dem die Mama und die Oma nist wohnen, damit is das Geschimpfe nist hören muss!“ (Fürs Protokoll: Nein, ich schimpfe NICHT dauernd!)

„Schlaf gut, meine Süße!“  –  „Gute Nacht, mein Satz!“

Beim Anblick des Kleids, das ich für dich genäht habe: „Oh Mama, das hast du wunderschen gemacht!“

Mama? Du bist eine alte Lebawuast!“

„Och Maaaaaaaaaaaaama!“ (Wo kommt das jetzt schon her??)

„Mama? Kannst du mich mal kurz ansmusen?“ ♥

Gerne laut beim Einkaufen in der Kassenschlange: „Ist das (Person vor/neben/hinter uns) ein Mann oder eine Frau?“ – (Ich, im Boden versinkend) „Eine FRAU!“ – „Warum ist das eine Frau?“ – Schweigen.

„Mamaaa?“ – „Ja?“ – „Du bist mein Satz!“

Nach dem Spielplatz: „Wenn wir zuhause sind, dusche ich dich gleich.“ – „Warum?“ – „Weil du so sandig bist.“ – (guckt an sich runter) „Jaaa, da hat der Sandmann viel Sand gesmeist!“

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Da das Olivchen und ich derzeit beide frei haben und die hochsommerlichen Temperaturen somit aus vollen Zügen genießen können, passen wir unseren Rhythmus komplett dem Wetter an. So auch heute. Morgens Frühstück auf dem Dachbalkon, einkaufen und Haushalt. Nach dem Mittagessen ein gemeinsamer Mittagsschlaf (himmlisch!) und anschließend ab ins Schwimmbad.  Gemeinsam mit der besten Freundin brachen wir gegen halb vier auf, kühlten uns erst eine Weile im größeren Becken ab und suchten uns später ein schattiges Plätzchen, wo wir Obst essend, plaudernd und sandelnd den Tag genossen.

Am späteren Nachmittag gingen wir noch ein wenig ins Babybecken, wo das Olivchen beglückt  mit ihren Förmchen spielte, mit den Händen Wasserfontänen zuhielt und sich schwungvoll ins Wasser warf. Ich saß derweilen mit der Herzfreundin am Beckenrand, streckte die Füße ins Wasser und genoss, wie ruhig es mittlerweile im in diesem Bereich des Schwimmbads geworden war. Plötzlich brach neben uns im Wasser ein kleiner Tumult los. Dass Olivchen hatte wohl beherzt nach dem Spielzeugboot eines älteren Jungen gegriffen, woraufhin dieser es ihr aus den Händen riss und „Hey! Das ist mein Boot! Finger weg!“, brüllte. Das Olivchen kam einigermaßen aufgelöst zu mir an den Beckenrand.

„Der Junge hat mis angesreit!“, berichtete sie, den Tränen nahe. Ich nahm sie in den Arm und erklärte ihr, dass sie das Spielzeug anderer Kinder nicht einfach so an sich nehmen dürfe, die Art und Weise des Jungen jedoch nicht nett gewesen sei. Noch einen Kuss und wieder ab zurück ins Wasser. Doch statt wieder zu ihrer vorherigen Spielstätte zurückzugehen, nahm das Olivchen zielstrebig Kurs auf ein kleineres Becken, in dem der Bootsbesitzer gerade sein zurückerobertes Spielzeug zu Wasser ließ. Gespannt beobachtete ich, was da vor sich ging, denn ich hatte keine Idee, was sie noch einmal bei dem Jungen wollte.

Bei ihm angekommen, ging mein Kind auf Augenhöhe in die Hocke, beugte sich zu dem sicherlich zwei Jahre älteren Jungen hinab und erklärte in einem Tonfall, der jeder Erzieherin Ehre gemacht hätte:

„Is mag das nist, dass du mich angeschreit hast! Das darfst du nist! Nein!“ Sprach´s und kehrte zurück in den anderen Bereich des Babybeckens.

Am Beckenrand ich, die beeindruckter nicht hätte sein können. Und der mit einem warmen Gefühl im Bauch klarwurde, dass sich dieses Kind zu behaupten weiß. Mit zwei Jahren und 8 Monaten. Angefüllt mit Mamastolz und Olivchenliebe bis obenhin. Mein Mädchen. ♥

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Im Drogeriemarkt, meine Mutter und ich „streiten“ darüber, ob sie die Windeln für die KiTa bezahlen darf.

NEIN, Mama! (erhobener Zeigefinger) Du darfst nicht mit der Oma simpfen! Das darfst du nist!

Nach Streichelzoo mit Oma:

Hab is die Tiere gefüttert! Hab ist de Esel gefüttert. Hat de Ziege de Hand abgesleckt, Mama! Aba des is net slimm!

Im Supermarkt, Hand aufs Band legend:

Solln ma die Hand auch zahlen, Mama?

Schaut mir beim Anziehen im Badezimmer zu, ich ziehe gerade eine Jeans an:

Packst du de Popo ein, Mama? Hast du de Busen auch eingepackt?

Sieht im Wäschekeller im Korb der Nachbarn einen BH.

Is des ein Buse, Mama?

Hört „Wenn Worte meine Sprache wären“

Hat der Mann die Warze nicht, Mama?

Bei JEDEM Einkauf im Drogeriemarkt:

Darf is bitte ein Traubensucker haben? ♥

Abends, als sie im großen Bett wartet, bis ich mich auch hinlege:

Mama, was MACHST du denn??

Olivchen, abends, als ich mich umziehe: „Da is dein Bauch, Mama! Der is nackig!“ -Ich, spaßend: „Ja, den pack ich jetzt ein! Den will ja keiner sehn!“ Am nächsten Morgen, mein Schlafanzug rutscht hoch. Olivchen:

„Is zieh des runter Mama! Des will doch keiner sehn!“

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Heute, als wir vom Einkaufen nach Hause fuhren und du hinten im Auto „Zu lauter machen, Mama!“ verlangtest, weil eines deiner Lieblingslieder im Radio lief, da hatte ich auf einmal das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Plötzlich sitzt da hinten im Kindersitz ein richtiges, großes Kind. Eines, das „Den Nuni lass´mer da,“ sagt, wenn wir aus dem Auto steigen. Eines das „Is will aussteigen“ brüllt, wenn es keine Lust mehr hat, im Buggy zu sitzen. Natürlich ist das Quatsch, dieses „Zeitsprung-Gefühl“. Schließlich hat sich all das langsam entwickelt. Aber wir sind einfach gerade an einem Punkt angelangt, von dem ich vor allem in der ersten Zeit mit Baby, so schön sie auch war, sehnsüchtig geträumt habe. Davon, ein Kind zu haben, mit dem man reden kan. Das sagen kann, WO es nun gerade wehtut, nachdem es hingefallen ist. Eines, mit dem man gemeinsam den Tisch decken und auch wieder abräumen kann. Das erzählt, was es nachts geträumt hat (Lenno spielen!). Mit dem man sich an den Tisch setzen und malen kann. Oder ein Buch lesen. Oder den Sandmann gucken.

Ein Kind, mit dem man sich auch mal eine Runde unterhalten kann:

„Wie heißt denn die große Puppi?“

„Wursalat!“

„Und die kleine Puppi?“

„Kleine Wursalat!“

Was ich mit all dem sagen will? Dass ich dieses Alter gerade unheimlich genieße. Das sage ich zwar in jedem Alter (und so soll das ja auch sein! 🙂 ), aber es stimmt. Jeden Tag lache ich mich kaputt über irgendetwas, was du sagst oder tust oder ich schmelze dahin, weil du etwas so unheimlich niedliches gesagt hast.  Das wiegt die Wutanfälle beim Abholen aus der KiTa (Frisse Windel machen! – NEIIIN! Frisse Windel NIST! NEIIIIIIN! Hose anziehn NIST!), die Quengelnachmittage, weil du in der KiTa wieder nicht in den Mittagsschlaf gefunden hast und die Trotzanfälle, bei denen du nicht mehr Treppe laufen/im Buggy fahren/ auf dem Arm sein/ selba laufen/ an der Hand gehen/ Puppenwagen schieben… willst, mehr als auf.

Und weil es so schön ist, hier noch ein kleines Best of deiner Plaudereien aus der letzten Zeit:

„Hab is lieb, du tleiner Mamihase!“

Morgens im Bett (in mein Ohr geflüstert, ich schlafe noch): „Mamaaa? Woll´n ma Fernseh gucken??“

Beim Frühstück, als ich es wage, deine Toastbrotwürfel mit der Hand auf deinen Teller zu schieben: „MAMA (Teenietonfall)!! Mit den Fingern nist! Mit dem Messa!“

„Mama? Wie heißt du, Mama? „-  „Ich heiße … . Und wie heißt du?“ „Oliiiibia. Wie heißt du, Olibia? *pruuuust*“

„Wo geh´ ma hin, Mama?“

Als wir an einem unserer Lieblingsrestaurants vorbeikommen (geniale Burger und Pommes): „Da geh´ma rein! Pommef essen!“

„Mama, Krade nie mea Sorgen um Geld hören?“ „Mama, Hababibi hören?“

„Woll´n ma aufstehn, Mama? Woll´n ma Toastbrot essen gehn?“

Und, unspektakulär, aber einer meiner Lieblingssätze: „Mama, Pipi machen? Mama, Windel wechseln?“ Damit hast du nämlich in den letzten Tagen immer öfter rechtzeitig darum gebeten, auf die Toilette gesetzt zu werden. Erste Anzeichen von Stubenreinheit, sozusagen. Yeah!

Hach, kleine Maus, ich kann dir kaum sagen, wie stolz ich jeden Tag auf dich bin. Einfach nur, weil du bist, wie du bist. Wild, neugierig, lustig, liebevoll, immer in Bewegung. Mein Wirbelwind. Mein Mädchen.

Es ist unendlich schön, dass es dich gibt mein Schatz. Ich liebe dich so sehr.

Deine Mama

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Olivenmund 2

  • Nach den Weihnachtsfeiertagen zu meiner Tante: „Oh, sööne Suhe!“
  • Im Bad, beim Fertigmachen zu mir: „Mama sönes Haare!“ – „Ach danke, Olivchen! Du hast aber auch schöne Haare!“ – Blick in den Spiegel: „Ja!“
  • „Moment, Olibia tommt gleich!“
  • „Mama, was war denn DES??“
  • „Olibia MAG net!“
  • „Ded deht net!“
  • Morgens vor der Kita:  „Nuni (Schnuller) Auto legen, hol ma später wida!“
  • „Ned negnet“ (Es regnet)
  • Mittags, wenn wir nach Hause gehen, wird jede Erzieherin einzeln verabschiedet: „Tüss, Babine! Tüss, Dendy! Tüss, Juja!“
  • „Griffolokind angucken?“
  • „Mama hilf dia!“
  • Abendlicher Dialog: „So, Maus, du darfst dich schonmal ins große Bett legen, ich gehe noch Zähne putzen und komme dann.“ – „Nein! Mama slafen jetzt!“
  • „Hab is lieb, Mama!“
  • „Tullu Titti“ (Hello Kitty)
  • Morgens, an der Türe zu mir: „Sal brauchs noch!“/ „Suhe brauchs noch!“
  • „Sööön, da du da bis, Mama!“
  • Gestern gab es neuen Frischkäse aufs Brot. Nach dem ersten Bissen entsetztes Schaudern. „Was ist denn los? Schmeckt´s dir nicht?“ – Heftiges Nicken: „Net gut!“
  • „In der Reihnachtsbäckerei, iiiiin der Reihnachtsbäckerei…“
  • An Silvester: „So, was machen wir jetzt?“ – „Party mahen!“

 

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♥ Beim Blick auf die verschneite Landschaft: „Wahnsinn, Snee!“

♥ Derzeitiger Dauerbrenner: Die Frage, wo Menschen und Dinge sind. „Nuni hin?“ – „Oma hin?“ – „Mann hin?“ (Sehr gerne in der Endlosversion, die man am Besten durch die Gegenfrage „Ja, wo ist denn die Oma hingegangen?“ unterbricht 😉 )

♥ Als mir nachts im Zimmer der Deckel des Hustensafts hunterfällt ganz trocken: „Hoppla! Hoppla, Mama!“

♥ „Opa Apikanne bracht!“ (Opa hat die Kaffeekanne mitgebracht)

♥ Tierische Wortschöpfungen: Entefant, Giraffel, Affel

♥ „Olibia Mickilaus haben?“

♥ Beim Sandmännchen schauen: „Hallo, Puppe!“

♥ „Papa Minsen. Einbeiten.“

♥ Beim Anblick deiner Geburtstags-Wimpelgirlande: „Oh God!“

♥ Beim Anblick des ersten geschmückten Weihnchtsbaumes in der Stadt: „Oh! Mama, sau mal! Ball dran!“

♥ „Mama, wad mags du?“ -“ Wad magt ia?“

♥ Mama ein Bilderbuch vorlesen: „Rüffelo. Augen: Daaaaaa. Nase auch. Haare auch da. Mama mitgucken?“

♥ „Eine Terze (ein Bär/Snee…) ist das“ triumphierend vor sich hinmurmeln.

♥ „Mama, tomm mal her!“ sagen und die Mama im Bett so fest mit beiden Armen umarmen, dass sie fast keine Luft mehr kriegt.

♥ „Mama sönes Haare“ sagen und der Mama übers Haar streicheln.

♥ Wenn du morgens kochst, während ich mich fertigmache. Kopf ins Badezimmer stecken: „Mama, Tarotten gibt´s, okeeee? Und Momate auch, ja?“ Geschäftig dazu nicken und ab.

♥ Telefongespräch mit Oma, bei dem ich mein eigenes Wort nicht verstehe, weil du die ganze Zeit „Rüberraschung haben!“ und „Avenzkalender haben bitte??“ brüllst. Ich gebe dir Oma, die nach einigen Beschwichtgungsversuchen schließlich zu anderen Mitteln greift: Oma: „Wenn du weiter so brüllst, dann nimmt der Nikolaus die Küche morgen vielleicht einfach wieder mit und schenkt sie einem anderen Kind!“ – Du: „NEIN! Olibia meines Küsse!“ -Kurzes Überlegen deinerseits, damm reichst du mir den Telefonhörer mit den Worten: „Oma fort!“

♥ Abendlicher Dialog, als du weinend erwachst und mit zerwühlten Locken im Bett sitzt: „Mäuslein, hast du schlecht geträumt?“ – „Jaaaa!“ – „Das war nur ein Traum. Ich mache dir gleich eine frische Windel, ok?“ – „Hm. Mama große Heia?“ – „Willst du gleich mit rüber ins große Bett liegen?“ – „Jaaaa. Tsarly au mit.“ -„Den Charly nehmen wir mit, klar!“ – „Decke au mit!“ – Ja, deine Decke kommt auch mit.“ – „Ega au mit!“ – „Okay, Edgar auch.“ – „Ist jetzt alles ok? Kannst du schlafen?“ – „Hmmm“ und genüßliches Umdrehen im großen Bett.

Gesungenes:

♥ „Anneliese, ach Anneliese, warum bit du böse mich? Anneliese du wei doch ich liebe nua dich!“

♥ „Meckaling du leines Ding…“

♥ „Happy happy to ypuuuu!“

♥ „Und er such sich einen anden Pinguin… Pitsch patsch Pinguin…“

♥ „Kika-Kikaniiiiiiinchen… dibedibedab“

♥ „Hoppe hoppe Raida, fenda denda reida, fenda in de Graben. Raida plums!“

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