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Archive for the ‘Schnipselchen’ Category

Mäuschen, nächste Woche bist du sage und schreibe 21 Monate alt. So viel Zeit, gefüllt mit Glück, ersten Malen, Angst, Spaß, Ärger- mit LEBEN!!

Und dieses Leben mit dir ist vor allem eines nie: langweilig. Die letzten Wochen haben wir unheimlich Vieles miteinander unternommen und den Sommer in vollen Zügen genossen.

Wir waren tagelang im Schwimmbad, wo du aus dem Kleinkinderbecken einfach nicht mehr herauszubekommen warst. Die ersten Tage konnte ich meinen Kaffee im Becken trinken und vor mich hin träumen, während du quietschzufrieden und von den doch etwas frischen Wassertemperaturen völlig unbeeindruckt mit deiner Gieskanne Wasser in dein Lieblingsförmchen fülltest. Gut, nicht NUR ins Förmchen- oft genug bekam auch ich eine Dusche mit dem Gießkännchen verpasst, was dich jedes Mal schelmisch grinsen ließ. Wegen dir hätten wir den kompletten Nachmittag im Becken verbringen können und ich konnte dich in der Tat nur für wenige Minuten an unseren Platz lotsen, wo du innerhalb von Sekunden eine Schüssel Obst inhaliertest und dann sofort wieder mit dem Wort „Bajer“ auf den Lippen in Richtung Wasser ranntest. Leider wurde das Babybecken nach ein paar Tagen etwas langweilig für dich, so dass du riskante Spielplatzexperimente und ausgedehnte Touren durch das gesamte Freibadgelände unternehmen musstest, was bei den tropischen Temperaturen nicht gerade die pure Freude für deine alte Mama war.

Die nächsten heißen Tage verbrachten wir deshalb bei Oma und Opa im Garten, wo du im Planschbecken schwimmen, Blumen gießen und vor allem mit ausgeklügelten Tricks alle Anwesenden nacheinander mit Wasser übergießen konntest, was nicht bei allen auf Begeisterung stieß 😉

Wir haben uns mit deinen PEKiP-Freunden getroffen, wo ihr miteinander gespielt und auch mal geschubst, gekratzt und geweint habt, während wir Mamas aus dem Staunen über unsere großen Kinder nicht mehr herauskamen. Mit P.´s Mama war ich sogar im Geburtsvorbereitungskurs und der Gedanke an unsere dicken Bäuche in diesem kalten Herbst, an die Abende, an denen wir uns im Raum schräg gegenüber saßen, war einfach unbeschreiblich für mich. Da rennt, erzählt, lacht ihr. Unsere Kinder. Damals wart ihr uns zwar unendlich nah und dennoch schien es so wenig glaubhaft wie ein Traum zu sein, dass wir euch wenige Wochen später in den Armen halten würden.

Wir waren im Streichelzoo, wo du zuerst vor Begeisterung ganz baff warst. Leider hatte ich den Foto nicht schnell genug parat, denn das Bild, wie du inmitten der kleinen Ziegen auf dem Weg standest und dich fasziniert umsahst, wäre Gold wert gewesen. Wie du da standst und jeder Ziege auf ihr Mäh ein ganz empörtes Määääääh zurückgabst, das war einfach bezaubernd. Leider schüchterten dich die vielen Tiere ein wenig ein, so dass du für den kompletten Nachmittag nicht von Omas oder meinem Arm weichen wolltest. Aber auch vom sicheren Hafen aus konntest du unzählige neue Eindrücke sammeln. Zahme, wunderschöne Rehe, riesige Schweine, Erdmännchen, Zebras und Affen wurden mit riesigen Augen bestaunt. Aber das Schönste am ganzen Ausflug, war dein begeistertes „`Nau mal, Mama!“, sobald du etwas Neues entdecktest. Immer wieder. Und mir ging das Herz auf, während ich schaute, worauf du mich so unbedingt aufmerksam machen wolltest.

Sowieso sprichst du mit jedem Tag mehr. Die Aufgabe, deinen Wortschatz noch einmal zusammenzufassen, flösst mir bereits jetzt einen Heidenrespekt ein, denn du saugst neue Begriffe auf wie ein Schwamm. Eine kleine Auswahl meiner derzeitigen Lieblingswörter:

Guigoite – Schildkröte

(Oi)Bibia – du selbst

Nenny – die Mama deines besten Freundes

Minani – deine Bezugserzieherin

Gaukel – Schaukel

Mäne munen – Zähne putzen

Nau mal – schau mal

Sand – Sandmännchen

Kabi – Kaffee

beine – weinen

ginkungung – trinken (besonders kurios, da du das Wort „trinken“ durchaus kennst und korrekt anwenden kannst)

Kex – Keks

Teilweise bildest du bereits kleine Sätze, vor allem wenn du dich über irgendewtas ärgern musst. Als Oma dir neulich deinen Eimer wegnahm, brach eine wahre Schimpftirade los, in der wir immer wieder die Worte Oma, Oibibia und Eimel hörten. ❤ Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass du mir morgens aus deinen Träumen erzählen möchtest. Denn warum sonst solltest du mich frühmorgens um halb sechs wecken, um mir aufgeregt von den „Bande“ (Elefanten) zu erzählen?
Zum Glück warst du nach meinem nachdrücklichen Hinweis auf die Uhrzeit bereit, noch eine Runde zu schlafen, ehe du dann zwei Stunden später deinen Bobbi einfordertest.

Du bist ein kleiner Wirbelwind. Stürmisch, sonnig und sprühend in deinem ganzen Wesen. Temperamentvoll und mitreißend. Du kannst furchtbar wütend auf mich werden und streckst doch nur kurze Zeit später wieder die Arme aus, um dich von mit trösten zu lassen. Ich kann dir nie lange böse sein und du weißt schon jetzt genau, mit welchen Tricks du mich herumbekommst. Wenn ich wegen irgendetwas schimpfe, dann schielst du meist an mir vorbei, schaust dann grinsend und mit bezauberndem Aufgenaufschlag zu mir auf und schneidest Grimasen, um mich zum Lachen zu bringen. Du testest deine -und auch meine Grenzen – aus, was für uns beide oft nicht einfach ist. Du sitzt ungerne still, sondern tobst, kletterst, entdeckst lieber. Zurufe kannst du so gut ignorieren, dass deine Betreuerinnen im Kindergarten bereits einen Hörtest (!!) mit dir durchführten, weil du in der Gruppe nahezu nie auf deinen Namen reagierst, während du spielst. Diese Fähigkeit wird dir im Teenageralter sicher treue Dienste leisten… Wenn du durch die Wohnung stürmst, komme ich an manchen Tagen aus dem „Nein“ sagen gar nicht mehr heraus, weil du zielsicher genau die Dinge tun willst, bei denen ich mit Platzwunden, ausgeschlagenen Zähnen oder ähnlichem rechne. Du bist unheimlich verschmust, auch wenn du deine Schmuseeinheiten eher im Vorbeigehen abholst. Langsam hast du zu meiner großen Freude Puzzles für dich entdeckt, bei denen du zumindest eine gewisse Zeit auf der Stelle sitzen bleibst. Und auch „manen“ ist heißbeliebt. Jeder Kugelschreiber versetzt dich in Entzücken. Auch Bilderbücher liebst du heiß und innig, wenn du während des Lesens ganz stolz alle Dinge benennst, deren Namen du schon kennst. Jedes Buch hat einen eigenen Namen, benannt nach dem Inhalt oder deiner Lieblingsstelle:

„beine“ – Wimmelbuch, in dem ein Mädchen weint

„Miau“ – Ich bin die kleine Katze

„Muuuh“ – Wimmelbuch mit den Tieren

Du liebst es zu kochen und ich freue mich schon jetzt auf dein Gesicht, wenn du an deinem Geburtstag deine Spielküche auspacken wirst. Vor allem Eis wird mit Inbrunst von dir serviert, wobei es mir mein Mamaherz schon schmerzlich zusammenzog, als du einem fremden Kind ein liebevoll zubereitetes „AAaaaais???“ anbotst und als Antwort nur ein gemotztes: „Is mag kein Sandeis, is mag nur Schokoladeneis!“ erntetest. Nur mit geballten Fäusten und einem betont fröhlichen: „Machst du MIR eines, Schatz? Ich lieeeeebe Sandeis nämlich!“ konnte ich mich selbst davon abhalten, dem blöden Gör ein „Iss es gefälligst, du Blödmann!“ zuzubrüllen. So etwas tut man schließlich nicht, auch wenn das Mamaherz noch so sehr ächzt und wehtut. Vor allem, wenn ich an die Zeit denke, in der du diese Kämpfe ohne mich ausfechten musst. Auch wenn ich weiß, dass du wilde kleine Kämpferin solche Situationen vermutlich viel besser wegsteckst, als ich das jemals könnte.

Mein Mädchen, meine Große, mein „Mäushein“ – danke, dass du mich die Welt jeden Tag mit deinen Augen neu entdecken lässt. Dass du mir auf so viele Arten dein Vertrauen zeigst. Dass du mich als deine Mama ausgesucht hast.

Ich liebe dich so sehr.

Deine Mama

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  • Wir haben den ersten „blutigen“ Sturz hinter uns gebracht. Uffz. Ausgerechnet an Heiligabend musstest du in der Küche meiner Tante stolpern und hast dir wohl im Fallen auf die Lippe gebissen. Das Zweitschlimmste: ich stand auch noch daneben, habe aber zu langsam reagiert, weil ich so ins Gespräch vertieft war. Das Schlimmste: wie du auf meinem Arm gar nicht gleich weinen konntest, sondern mit schmerzverzerrtem Gesicht mit den Armen rudertest und schließlich die Augen rolltest – das war der Augenblick, in dem ich Panik bekam, dich fest packte und beim Namen rief. „Zum Glück“ begannst du dann zu weinen und wurdest nach einigen Minuten auch wieder ruhiger. Bei mir dauerte das eine ganze Weile länger. Sicher eine halbe Stunde lang musste ich immer wieder weinen und nachts im Bett hingen mir wieder und wieder die Bilder durch den Kopf. Dazu die Selbstvorwürfe, weil ich nicht schnell genug reagiert hatte… Nein, diese Erfahrung muss ich bittedanke nicht noch mal haben!
  • Was das Laufen betrifft: Der Knoten ist nun endlich geplatzt! Seit letzter Woche hast du endlich die Freude an der freihändigen Fortbewegung auf deinen zwei süßen Beinchen entdeckt. Mit großem Eifer läufst du durchs Zimmer, immer auf der Suche nach dem nächsten Fixpunkt, an dem du dich festhalten kannst, aber auch immer mutiger werdend. Dir zuzusehen, wie du voller Begeisterung deine neugewonnene Fähigkeit trainierst und stolz die verschiedenen Distanzen überwindest, lässt mein Mamaherz vor Liebe,Stolz und Freude immer wieder fast platzen.
  • Dein zweites Weihnachten haben wir überstanden und es war leider deutlich weniger entspannt, als das erste. Zwei Besuche bei den verschiedenen Urgroßeltern am ersten Feiertag, großes Familienfest an Heiligabend und zwei Stunden später ins Bett als gewöhnlich, das machte sich natürlich bemerkbar. Dazu kamen natürlich die nicht kindersicheren Wohnungen der Urgroßelterm , in denen du so gerne auf Erkundungstour gegangen wärst, aber leider nicht durftest, weil es einfach zu gefährlich war. Und das, wo du doch im Moment am glücklichsten bist, wenn du zuhause zwischen den verschiedenen Möbeln hin und her laufen oder mit den neuen Duplos spielen kannst.
  • Dazu kam, dass auch die Nächte nicht gerade erholsam waren. Zu deinem veränderten Schlafrhythmus (siehe unten) kamen der Abend vor Heiligabend, an dem du im 15 Minuten-Takt weinend  wach wurdest, sowie eine wirklich schlechte Nacht von Heiligabend auf den ersten Feiertag, die mich ein wenig an letztes Jahr erinnerte, als ich eben jene Nacht dauerstillend im Gästezimmer meiner Eltern verbrachte. Dieses Jahr: gleiche Location, ähnlich viel wenig Schlaf. Nun ja. Allerdings konnte ich die (jahaaa!) Übeltäter gestern identifizieren: gleich 2 (ZWEI!!) Backenzähne waren durchgebrochen, einer links und einer rechts oben. Wahnsinn!
  • Dein Schlaf- und Essverhalten hat sich seit etwa einer Woche verändert (an die Ohje, ich wachse-kundigen Mamis da draußen: Schub??). Du isst – besonders beim Mittagessen –  wie ein Spatz. Mit Appetit beginnst du, die ersten paar Löffel zu kauen und zu essen, verlangst lautstark nach mehr, nur um nach wenigen Löffelchen den Kopf zur Seite zu drehen und die Nahrungsaufnahme zu verweigern. Was es gibt, ist dir dabei scheinbar egal- was den einen Tag mit etwas Appetit gegessen wurde, kann am nächsten nach zwei Löffeln verschmäht werden. Was du tagsüber zu wenig isst, holst du dir nun (schluchz) wieder nachts. Seit einer Woche brauchst du gegen vier oder fünf Uhr morgens einen Schoppen und wenn wir beide Pech haben, dauert das Einschlafen danach mit herumwälzen, aufstehen, hinlegen, herumwälzen usw. auch gut und gerne mal eine Stunde…  (ja, ich weiß, es ist ja schon Glück, dass du überhaupt nochmal einschläfst, aber bitte: FÜNF Uhr?? Wir waren bei halb acht/ acht!!) Je länger diese frühmorgentlichen Eskapaden andauern, umso schwerer fällt es mir, am „nur-eine-Phase“-Mantra festzuhalten. Und mein Versuch, dir abends einfach mal ein Brot zu geben, in der Hoffnung, es könne dich nachhaltiger sättigen, wurde durch dein wenig motiviertes Essverhalten auch recht bald wieder aufgegeben. Nun ja. Ich hoffe mal, es ist wirklich eine Phase, denn im ab Februar heißt es arbeiten und da wäre es wirklich hart, täglich bereits um fünf von dir geweckt zu werden- zumal an weiterschlafen dann eben nicht mehr zu denken wäre…
  • Im Moment bist du sehr mamabezogen. Wenn du müde wirst, dir etwas wehtut, du quengelst, muss es Mamas Arm sein. Wenn für dein Gefühl „zu lange“ auf Omas, Tantes usw. Arm warst, zieht es dich zu mir und du streckst die Ärmchen nach mir aus. Selbst beim Wickeln ziehst du dich immer wieder hoch, krallst dich in meine Schultern und möchtest auf meinen Arm klettern. Diese so greif- und fühlbaren Zeichen deiner Zuneigung wärmen mir das Herz, so dass ich dich in diesen Momenten einfach nur knuddeln und drücken muss.
  • Du liebst es immer noch, fangen und verstecken zu spielen und beide Spiele (meist kombiniert) schaffen es  immer wieder, dir lauter Quietschen und Lachen zu entlocken.
  • Auf Dinge, die deine Aufmerksamkeit erregen, zeigst du seit etwa eineinhalb Wochen mit dem Finger. Besonders interessant ist noch immer alles Glitzernde, außerdem Lampen und alle möglichen Weihnachtsdekorationen. Besonders die Engel haben es dir hier besonders angetan.
  • Musik beruhigt dich immer ganz schnell, wenn du müde oder quengelig bist. Sobald ich anfange zu singen, wirst du meist schnell ganz ruhig.
  • Du bist eine kleine Strahlemaus. Sitzen mehrere Menschen am Tisch, dann lachst du oft einen nach dem anderen voller Freude an, wobei du den Kopf ein wenig einziehst und dein ganzes Gesicht zu leuchten und strahlen beginnt.
  • Ich bin im Moment etwas müde durch die langen Abende und nicht-durchgeschlafenen Nächte. Dieses Jahr bin ich ganz froh, dass Weihnachten vorüber ist und genieße nun die ruhigen Tage „zwischen den Jahren“, an denen ich auch ein paar Püppi-freie Stunden genießen darf. Neben dem Frisörbesuch heute morgen (endlich wieder wie ein Mensch aussehen!!) freue ich mich jetzt auf Kino heute abend und merke, wie der Feiertagsstress langsam, aber sicher von mir abfällt. Der meiste Papierkram, der mich die letzten Wochen so lähmte, ist nun erledigt (morgen schick ich die letzten Briefe weg) und ich kann nun hoffentlich einigermaßen unbeschwert die letzten Wochen meiner Elternzeit mit der Püppi genießen, ehe der Ernst des Lebens wieder beginnt.

Und bei euch so?

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Insgesamt…

…hatten wir schon bessere Wochen, wir beide. (Aber auch deutlich schlechtere.) Im Moment sind wir beide etwas angeschlagen. Ich bekomme die doofe Erkältung nicht los und dich plagen die Backenzähne, vermute ich. Außerdem warst du gestern so wund, dass ich dich kaum wickeln konnte. Auch da habe ich diese sch*** Zähne in Verdacht. So schlimm hatten wir das noch nie, gestern abend konnte ich dich nicht mal in den Hochstuhl setzen, denn du hast sofort bittere Tränen geweint und mein Mamaherz hat geächzt und furchtbar wehgetan. Innerlich sind auch bei mir einige Tränen gekullert, als ich dein schmerzverzerrtes Gesicht sah und spürte, wie sich dein ganzer Körper verkrampfte. Ach kleine Püppi, in diesen Momenten möchte ich sofort mit dir tauschen und dir alle Schmerzen abnehmen.

Omas…

sind eine tolle Sache. Deine zumindest, kleine Püppi. Die hat nämlich gestern mit uns eine drei-Generationen-Pyjamaparty gefeiert und bei uns übernachtet. Das macht dir immer riesigen Spaß, weil sich Oma dann viel Zeit für dich nimmt. (Und gestern ein pädagogisch wohl wenig wertvolles, von aber dir sofort heißgeliebtes Spielzeug, den Hund des Grauens, dabei hatte. Eine Plastiktöle, die durchs Zimmer „läuft“ und dabei bellt. Du warst entzückt. Und ich erst. Wuff.) Gestern war ihr Besuch gleich doppelt gut, weil sie dich zum Abendbrei auf den Arm nehmen konnte, und du so nicht in den Hochstuhl sitzen musstest, was die offensichtlich riesige Schmerzen bereitete. Und deine Freude, nach dem Aufwachen im Wohnzimmer die Oma zu entdecken,war unbeschreiblich.♥

Das Schlafen…

…klappt mit jedem Tag besser. Du schläfst ja nun schon seit vielen Wochen durch und ich genieße das immer noch unglaublich. Nach fast zehn Monaten, in denen die Püppi-weck-App jede Nacht in unregelmäßigen Abständen aktiv wurde, ist es noch immer ein riesiger Luxus für mich, mehrere Stunden ungestört schlafen zu können und im Normalfall zwischen sieben und acht Uhr morgens von dir aufgeweckt zu werden. Dies zwar auf unterschiedlich liebevolle Weise (von ins-Gesicht-patschen über auf-den-Bauch-hauen bis hin zu meinem persönlichen Favoriten, einzelne-Haare-ausreißen, werden hier alle Möglichkeiten genutzt, die faule Mama schnell auf Trapp zu bringen), aber dein strahlendes Lächeln, sobald ich die Augen aufschlage, macht jeden Morgen wunderschön. Du bist ein absoluter Morgenmensch und es ist eine wahre Freude, jeden neuen Tag mit dir begrüßen zu dürfen.

Seit ein paar Tagen haben wir das alleine Einschlafen geübt, denn ich bin langsam, aber sicher, an meine Grenzen gestoßen. Zum Einschlafen länger an deinem Bett zu sitzen, als du letztendlich schläfst, ist auf Dauer – jeden Tag mehrmals – einfach nicht praktikabel. Und wenn du nächstes Jahr in den Kindergarten gehst, solltest du alleine einschlafen können. Ich will mir nicht vorstellen müssen, wie du dich dort jeden Tag quälst, weil du einfach nicht gewohnt bist, alleine in den Schlaf zu finden. Aber es klappt wirklich gut und ich bin unheimlich stolz auf dich. Mein großes Mädchen. Ohne eine Träne bist du vorhin ganz alleine eingeschlafen. Hach!

Das Wochenende…

…steht fast schon vor der Türe und meine Pläne haben sich dank des Typs mal wieder zerschlagen. Auf meinen Anruf hin teilte er mir gestern mit, dass er am Wochenende abends nicht auf dich aufpassen könne, da (nicht näher definierter) Besuch übers Wochenende da sei. Damit bleibe ich dieses Wochenende abends zuhause. An und für sich ist das kein Problem, aber dass er es nicht für nötig hält, mir das von sich aus so früh mitzuteilen, dass ich entsprechend planen kann, ärgert mich gewaltig.

Zumal  mich diese mangelnde Kommunikationsfähigkeit bereits letztes Wochenende geärgert hat, als ich den Sonntag – wie übrigens immer- für ihn freigehalten habe und er mir um 14.30 Uhr mitteilte, er werde heute bereits um 16.00 wieder fahren und vorher noch eine halbe Stunde vorbeikommen. Grrrrrrrrr! Somit war die Sonntagmittagbespaßung mein Job (wie ja jeden Tag) und es hatte natürlich niemand mehr Zeit für ein (sehr) spontanes Treffen. (Und ich kann euch sagen, sonntagnachmittags alleine mit Kind um den Ententeich zu wandern ist – gerade im Herbst- jetzt nicht unbedingt die stimmungshebende Aktivität, die man sich fürs Wochenende so vorstellt.) Und es macht mich stinksauer, weil ICH ihm jede Planänderung frühzeitig mitteile, damit er sich darauf einstellen kann. Eben weil mir ein rücksichts- und respektvolles Elternverhältnis um unserer Tochter Willen, aber auch für uns, wichtig ist.

Bah! A****. So.

Dafür kommt jetzt morgen oder am Samstag die Herzfreundin auf Kürbisrisotto, Weißwein und eine MädelsDVD vorbei und wir machen uns nen schönen Abend. Und ich freu mich drauf!

 

Schönen Donnerstag Euch!

 

PS: Hat irgendjemand nen Tipp, was man gegen hartnäckigen Schnupfen (seit mehreren Wochen) unternehmen kann (meiner, nicht der des Püppichens)?? S.inupret nehm ich schon, aber der Erfolg hält sich in Grenzen…  Danke!

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Eck- und Backenzähne…

…sind Arschlöcher, solange sie im Durchbruch sind. Nach zwei wirklich schlechten Nächten in der letzten Woche, die dem unteren linken Eckzahn zu verdanken waren, hatten wir zwei ein paar Nächte Ruhe, bis es heute  Nacht wieder losging. Weinen, im Bett herumwälzen, Schoppen trinken und trotzdem nicht einschlafen können- das komplette Programm in der Extended Version von 4 bis halb 6 heute morgen- gähn!!Und der verlängerte Mittagsschlaf, den wir beiden Mädels uns dafür heute Mittag gegönnt haben sorgte dann dafür, dass Minimadame erst eine Stunde später als normalerweise in die Heia marschierte. Ich hoffe, die bewährten Kügelchen verschaffen uns heute ein bißchen Ruhe und die doofen Arschzähne bleiben entweder noch ne Weile drinnen oder schieben sich ratzfatz und ohne weiteren Ärger zu machen durchs Zahnfleisch. Fieslinge!

Als Erinnerungshilfe

…habe ich mir heute mein Geburtsprotokoll (oder wie auch immer das heißen mag) bestellt. Bald ist es ein Jahr her, dass ich mein Mädchen zum ersten Mal in meine Arme schließen durfte und ich habe das Gefühl, schon so vieles von der Geburt nur  noch ungenau im Kopf zu haben. Ich denke, dieses Protokoll zu lesen wird mir helfen, meine Erinnerungen zu sortieren und noch einmal diesen so besonderen Abend Revue passieren zu lassen. Ich bin gespannt.

Wenn ich lese, wie genau sich viele Mütter an ihre Geburten erinnern und wie wunderschön und ergreifend sie ihre Erlebnisse beschreiben, dann hoffe ich, dass es auch mir gelingt, die Emotionen und Erinnerungen zu sortieren, formulieren und zu Papier zu bringen. Wir werden sehen…

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