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Posts Tagged ‘Allgemein’

Ich bin ja ein riesiger Bolognese-Freak. Es gab Urlaube, da aß ich drei Tage hintereinander jeden Tag Spaghetti Bolo (und ja, ich war älter als elf). Meine Vorliebe für Pasta aller Art mit Bolognesesauce wurde nur von der für Lasagne übertroffen. Und meine Lasagne war, auch wenn ich mich nicht selbst loben will, wirklich himmlisch.

Meine Schwester machte mir das schönste Kompliment, das man einer „Köchin“ machen kann, als sie sagte, sie wolle in keinem Restaurant mehr Lasagne bestellen, da sie ohnehin nirgends so gut schmecken könne wie bei mir. Hach, da ging mir das Herz auf (zumal ich außer Spaghetti Bolognese und Lasagne ohnehin nicht viel kochen konnte…)

Und dann, vor ein paar Jahren, geschah etwas wirklich Gemeines: Von einem Tag auf den anderen entwickelte ich eine Lebensmittelunverträglichkeit gegen (oh böses Schicksal): Tomaten und Paprika. Ich erspare euch die Einzelheiten, doch wer schon einmal eine Lebensmittelvergiftung hatte, der weiß, wie es mir ging, ehe ich herausfand, dass Tomaten und Paprika von nun an der Feind waren. Zum Glück kann ich Tomaten in kleiner Menge essen, so dass mir zumindest der Genuss von Pizza weiterhin erhalten blieb. Lasagne und Co. jedoch waren eindeutig nichts mehr für mich. Heul. Doch mit zunehmendem Kochvergnügen experimentierte ich ein wenig herum und entwickelte eine Bologneseversion ohne Tomaten, dafür mit vielen Karotten und Champignons, die dem Original nahekam und die auch in einer Lasagne phantastisch schmeckt. Endlich wieder Lieblingsessen ohne böse Folgen genießen (naja, zumindest fast- den Hüftspeck lassen wir einfach mal außen vor…).

Der langen Rede kurzer Sinn: Meine neue Vorliebe für Kürbis brachte mich wieder einmal zum Experimentieren und heraus kam ein superschnelles und wie ich finde sehr leckeres Rezept für eine etwas andere Bolognese, das ich hier mit Euch teilen möchte. Vielleicht hat ja die/der Eine oder Andere  Lust, sie mal nachzukochen.

Also hier nun das Rezept für die Herzmama Ratz-fatz Kürbisbolognese (leider ohne Bild, da auch ratz-fatz aufgegessen…)

Zutaten für zwei hungrige Personen:

  • etwas Öl
  • halbe Zwiebel
  • 1/2 Hokkaido Kürbis (ich nehm Bio-Hokkaido und lasse die Schale dran)
  • 3 Karotten
  • halbe Zwiebel
  • etwas Wein und/oder Brühe (ich nehme beides)
  • 500g Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, gemahlene Liebstöckelblätter, Petersilie
  • zwei bis drei EL Schmand

Und so geht´s:

Den Kürbis waschen, halbieren und von Kernen befreien (ich nehm Bio-Hokkaido und lasse die Schale dran), dann in kleine Stückchen schneiden. Karotten schälen und ebenfalls stückeln. Dann beides in der Küchenmaschine klein raspeln. Wer keine hat, kann ne Reibe nehmen oder kleine Würfelchen schneiden (sieht später schöner aus, nicht so „matschig“, aber dann ists eben kein „ratz-fatz“ mehr 😉 ).

Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl andünsten, dann die Kürbis- und Karottenraspel dazugeben und kurz etwas anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit etwas Weißwein ablöschen, bissel verkochen lassen und noch etwas Gemüsebrühe dazugeben. Deckel drauf und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. (Es soll aber wirklich kochen, damit Kürbis+Karöttchen weich werden) Derweil Nudelwasser aufstellen und das Hack gut würzen. Kürbis und Karotten aus der Pfanne  in ein anderes Gefäß füllen und das Hack mit etwas Öl gut durchbraten. Anschließend das Gemüse wieder dazugeben. Mit Oregano, Thymian und (wenig!!) Liebstöckelpulver würzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken (das Gericht „schluckt“ viel Salz!), Petersilie drüber. Noch ein wenig köcheln lassen, bis das Gemüse schön weich ist und sich eine homogene Masse ergibt. Falls die Bolo zu sehr eindickt, noch etwas Flüssigkeit zugeben. Schmand dazugeben und über die Nudeln geben. Guten Appetit!

 

PS: Lässt sich auch super für Kürbislasagne verwenden, einfach noch eine Bechamelsauce kochen, abwechselnd mit Nudelplatten schichten, Käse darüber, lecker!!

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Von Passwörtern :-)

Ich habe mich entschieden, ein Passwort einzurichten, um einige privatere Beiträge damit nur einem überschaubaren Personenkreis zugänglich zu machen.

Ich denke, das Procedere mit den Passwörtern ist Euch allen geläufig, daher nur ganz kurz:

Es darf sehr gerne nach dem Passwort gefragt werden! Einfach einen Kommentar oder eine Email an mich mit entweder ein paar Vorstellungsworten und/oder dem Verweis auf Blog/Twitter. Wenn ich das Passwort mal nicht herausgebe und ihr nichts hört, bitte nicht sauer sein.

Und nun: Mutige vor 🙂

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Bücherliebe #1

Ich glaube, ich hab´s schon das ein oder andere Mal erwähnt: Ich bin ein absoluter Bücherjunkie. Und das meine ich wortwörtlich. Bücherlesen fällt bei mir nicht unter die Rubrik „Entspannung“ oder „Hobby“, sondern ist ein Grundbedürfnis wie essen oder schlafen. Auch in Zeiten, zu denen ich wirklich für nichts Zeit hatte -ich erinnere mich mit Grauen an meine Prüfungszeit am Ende des Studiums- MUSSTE ich lesen.

Gut, das war dann kein entspanntes halbes Stündchen in Großvaters Ohrensessel. Aber ich habe gelesen. Beim Abschminken, beim Zähne putzen, kurz vorm Einschlafen. Und so ist das auch heute noch. Wenn ich Haare föhne (und das dauert ne Weile bei mir) lese ich. Wenn mich abends umziehe, lese ich. Wenn ich alleine esse und die Kleine schläft… man kann sich´s denken, nehme ich an.

Folgerichtig komme ich natürlich auch an keiner Buchhandlung vorbei und die Regale mit den Neuerscheinungen werden in regelmäßigen Abständen auf neues Futter hin gescannt. Mittlerweile hat sich mein Radius allerdings erweitert, denn seit geraumen Monaten mache ich auch die Kinderbuchabteilungen der hiesigen Buchhandlungen und Spielwarengeschäfte unsicher. Und ich sage euch, es ist das Paradies. Wie schon erwähnt ist ja auch das Püppichen schon eine kleine Leseratte, auch wenn sie den Ausdruck „Lesefutter“ für meine Begriffe manchmal etwas zu wörtlich nimmt, aber was solls. Jedenfalls macht es riesigen Spaß, nach neuen Büchern Ausschau zu halten, die ihr und mir gleichermaßen gefallen.

Diese Woche habe ich dabei ein so bezauberndes Buch entdeckt, dass ich es euch nicht vorenthalten kann:

Du bist mein Wunder, kleiner Bär von Anna Taube und Regine Altegoer.

Dieses wunderbare Buch kommt mit zwei plüschigen Fingerpuppen daher, die durch die gesamte Geschichte begleiten. Es ist die „Liebesgeschichte“ zwischen dem großen Bären (Papa) und dem kleinen Bären. Eine ungeheuer liebevoll erzählte Geschichte mit zauberhaften Illustrationen, die ein wenig an „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab“ erinnert, mir persönlich aber fast noch besser gefallen hat. Ich hatte tatsächlich beinahe Tränen in den Augen, als ich es gelesen habe und das Püppichen liebt das Buch und die beiden Bären sehr.

Wunderbar!

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Eck- und Backenzähne…

…sind Arschlöcher, solange sie im Durchbruch sind. Nach zwei wirklich schlechten Nächten in der letzten Woche, die dem unteren linken Eckzahn zu verdanken waren, hatten wir zwei ein paar Nächte Ruhe, bis es heute  Nacht wieder losging. Weinen, im Bett herumwälzen, Schoppen trinken und trotzdem nicht einschlafen können- das komplette Programm in der Extended Version von 4 bis halb 6 heute morgen- gähn!!Und der verlängerte Mittagsschlaf, den wir beiden Mädels uns dafür heute Mittag gegönnt haben sorgte dann dafür, dass Minimadame erst eine Stunde später als normalerweise in die Heia marschierte. Ich hoffe, die bewährten Kügelchen verschaffen uns heute ein bißchen Ruhe und die doofen Arschzähne bleiben entweder noch ne Weile drinnen oder schieben sich ratzfatz und ohne weiteren Ärger zu machen durchs Zahnfleisch. Fieslinge!

Als Erinnerungshilfe

…habe ich mir heute mein Geburtsprotokoll (oder wie auch immer das heißen mag) bestellt. Bald ist es ein Jahr her, dass ich mein Mädchen zum ersten Mal in meine Arme schließen durfte und ich habe das Gefühl, schon so vieles von der Geburt nur  noch ungenau im Kopf zu haben. Ich denke, dieses Protokoll zu lesen wird mir helfen, meine Erinnerungen zu sortieren und noch einmal diesen so besonderen Abend Revue passieren zu lassen. Ich bin gespannt.

Wenn ich lese, wie genau sich viele Mütter an ihre Geburten erinnern und wie wunderschön und ergreifend sie ihre Erlebnisse beschreiben, dann hoffe ich, dass es auch mir gelingt, die Emotionen und Erinnerungen zu sortieren, formulieren und zu Papier zu bringen. Wir werden sehen…

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Anhören, gutfühlen, mitsingen

Hach!

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Hallo Welt!

So, heute gehts also los… Schon eine ganze Weile habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich hier häuslich niederzulassen. Und einen  Ort zu haben, um meine Gedanken abzulegen, Erlebnisse mit dem Goldkind festzuhalten, meine Freude und meinen Ärger (mitzu)teilen. Und hab immer wieder ein bisschen gezweifelt und es hinausgezögert.

Einige innere Dialoge im klassischen Engelchen-Teufelchen-Stil wurden nächtens in meinem Kopf geführt. Fettgedruckt: Der Zweifler (Arschloch!), kursiv: die doch-ich-will-aber-bloggen-Gedanken:

„Wow, noch ein Blog. Gibts ja auch nicht allzuviele von. Und deine Gedanken zum Leben im Allgemeinen und mit Kind im Besonderen sind natürlich ungeheuer spannend. Das will ja wohl wirklich keiner lesen“ –

„Na gut, wenn so ist, dann ist es so. Dass es besonders spannend ist, hab ich nicht gesagt,. aber möglicherweise interesiert es die/den eine(n) oder andere(n). Und wenn nicht-  wäre zwar schade, aber dann eben nicht zu ändern.“ 

„Mhm. Meine ganz privaten Gedanken. Was, wenn das die Falschen lesen? Geht schließlich nicht jeden was an, was sich so in meinem Kopf tut!! Wildfremden Menschen von meinen Privatleben erzählen? Ich erzähl doch auch nicht der Verkäuferin im Supermarkt, worüber ich gestern mit meiner Freundin gestritten habe und wohin ich gerne mal in Urlaub fahren würde?“-

„Darüber mach ich mir Gedanken, wenns wirklich soweit kommt. Außerdem ist das ein anonymes Blog. Und letztendlich kann ich mir ja schließlich bei jedem Eintrag von neuem überlegen, wieviel Privates ich wirklich reinpacken will. Ich muss ja hier keinen Seelenstrip abliefern, wenn ich nicht möchte.“

„Na, das hat die Welt gebraucht. NOCH ein Babyblog. Innovativ!“

Es MUSS ja keiner hier lesen. Und ich freu mich immer, von anderen Babies und vor allem  von deren Müttern zu hören- wenns gut geschrieben ist. Und ich bin gespannt, ob es mir gelingt, MEINE Gedanken zu MEINEM Baby auch schön verpackt in diesem Blog festzuhalten.“

Soviel  also zu den Vorüberlegungen. Und nun: los gehts!

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