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Posts Tagged ‘bloggen’

Ruhig ist es hier geworden in der letzten Zeit. Entgegen meinem Vorsatz in der 101-Dinge Liste, schaffte ich es nichtmal, einmal in zwei WOCHEN zu bloggen, von wöchentlichem Schreiben gar nicht zu reden.Woran das liegt? Es fließt gerade einfach nicht. So viele Themen brennen mir auf der Seele, beschäftigen mich und wären einen Artikel wert, aber es fluppt einfach nicht so, wie ich das bräuchte. Mein Entwürfeordner quillt über von all den angefangenen Artikeln, die ich nach fünf frustrierenden Minuten wieder wegklicken musste, weil das Schreiben SO zäh war.

Trotzdem bin ich sicher, dass bald wieder bessere, blogintensivere Zeiten kommen werden. Denn wenn mir eines bewusst wurde in der letzten Zeit, dann war es die Tatsache, dass ich unendlich dankbar für dieses Medium hier bin. Nicht, weil ich so selbstdarstellerisch oder beifallheischend wäre. Sondern weil es unheimlich gut tut, hier meine Gedanken fließen zu lassen. Weil es SO schön ist, Erinnerungen auf diesem Wege konservieren zu können und als Sahnehaube darauf eure Erfahrungen oder Meinungen dazu zu hören. Manchmal stimmt es mich nach wie vor traurig, dass ich erst so „spät“ entdeckt habe, was für eine wunderbare Welt sich hier abseits von Urbia-Foren und Stillgruppen auftut. Dass ich auf diese Möglichkeit, mir Dinge vom Herzen zu schreiben und sie virtuell zu teilen- in mehr als einer Hinsicht – nicht schon zu einer Zeit aufmerksam wurde, in der ich dieses Ventil dringend nötig gehabt hätte. Aber die Freude darüber, hier eine – MEINE Nische des Internets gefunden zu haben, überwiegt.

Und heute möchte ich einmal ganz kitschig danke sagen. Für die wunderbaren Menschen hier und bei Twitter, die ich in den letzten eineinhalb Jahren kennen lernen durfte. Diejenigen, die mich durch ein Schlüsselloch in ihr Leben und ihren Alltag spicken lassen. Diejenigen, die mich inspirieren und meinen Alltag erhellen, ob mit schönen Ideen, Bildern oder Rezepten. Diejenigen, die über Themen schreiben, die mich bewegen und meinen Horizont erweitern. Die herzlich sind und offen. Die zuhören, Ratschläge geben oder sich einfach mitfreuen. Diejenigen, mit denen ich Sorgen teilen durfte und bei denen ich offene Ohren und Erfahrungen fand, die ich in einer solchen Bandbreite, Vielzahl und Schnelligkeit in der „wirklichen“ Welt (haha) niemals hätte erwarten können.

Danke euch, liebe Twittertimeline. Liebe Blogleser und -kommentatorinnen. Liebe Bloggerinnen, die ihr mir einen Einblick in eure Leben, Familien, Träume, Wünsche und Weltsicht gewährt.

Es ist schön, dass es euch gibt.

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Die liebe Frau Muemmel hat mich getaggt und mir die schöne Aufgabe gestellt, acht Punkte zum Thema „Glück“ zu schreiben.

Ein spannendes Thema, wie ich finde und deshalb lege ich auch gleich los.

1. Seit der Geburt meiner Tochter, eigentlich bereits seit meiner Schwangerschaft,  hat der Begriff „Glück“ eine völlig neue Dimension für mich gewonnen. Mein Lebensglück ist untrennbar mit diesem, meinem Kind verbunden. Ihren Herzschlag zu hören, morgens diese kleinen Händchen in meinem Gesicht spüren, einen nassen Püppikuss auf den Mund gedrückt zu bekommen, ihr wunderbares Lachen zu hören- all das macht mich unendlich glücklich.

2. Für mich ist Glück nur in Verbindung mit Liebe möglich. Ein Leben ohne Liebe kann niemals glücklich sein. Deswegen bin ich unendlich dankbar für die Menschen die mein Leben mit Liebe füllen. Neben dem Olivenkind sind das vor allem meine Familie und meine Freunde – meine Herzensmenschen, mit denen ich alles Wichtige in meinem Leben teilen kann. Welch ein Glück, ein solches Umfeld zu haben.

3. Für mich steht fest, dass das Empfinden von Glück auch sehr viel mit der persönlichen Einstellung und mit der bewussten Entscheidung, glücklich sein zu wollen, zu tun hat. Ich glaube, dass Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung, dem Wunsch, ihr Leben zu genießen und mit einer grundsätzlichen Lebensfreude sehr viel mehr Glück empfinden, als Menschen mit einer eher negativen Sicht auf die Welt. Mir ist klar, dass ich diese Sätze aus einer sehr privilegierten Position heraus schreibe- ich habe ein gesundes Kind, musste noch nie hungern und noch keinen Krieg erleben, bin selbst weitestgehend gesund, habe keine nennenswerten Geldsorgen usw. Trotzdem wollte ich es erwähnt haben. Und es schadet auch nicht, sich mit positiven, lebensbejahenden Menschen zu umgeben. Die steigern das eigene Glücksgefühl nämlich ganz beträchtlich! 😉

4. Glück bedeutet auch, die Dinge gerne zu tun, die man täglich tut. Nein, ich freue mich nicht jeden Morgen beim Aufstehen auf den kommenden Arbeitstag und allzuoft bin ich genervt, schimpfe und nöle herum. Und trotzdem: ich liebe meinen Beruf. Weil er mir täglich Neues bietet, mich herausfordert und zum Lachen bringt, nie langweilig ist und mir so viele Freiräume und Möglichkeiten bietet, meine Persönlichkeit einzubringen. Und natürlich auch, weil ich die tollsten Kollegen überhaupt habe. 😉

5. Oftmals sind es ganz kleine Dinge, die meinen Tag erhellen und mich ein Glücksgefühl spüren lassen. Ich versuche, diese Augenblicke ganz bewusst wahrzunehmen und sie zu genießen, denn leider laufen wir viel zu oft mit verschlossenem Herzen durch die Welt und sind zu sehr mit unseren Gedanken und Sorgen beschäftigt, um für diese besonderen kleinen Momente des Alltags offen zu bleiben. Dies ist übrigens auch einer der Gründe, weshalb ich das Bloggen so sehr mag: weil es den Blick schärft für das, was unser Leben lebenswert und schön macht.

Kleine Dinge des Alltags, die mich glücklich machen (Auszug aus einer ellenlangen Liste): am Meer sein; den Duft von frischgebackenem Brot riechen; gute Musik im Auto hören; ein sonniger Samstagmorgen, an dem das ganze wunderbare Wochenende noch vor mir liegt; an einem kalten Abend in der heißen Badewanne liegen; in einem Buchladen stöbern; der Frühling mit seiner lauen Luft und den duftenden blühenden Bäumen… (kann endlos weitergeführt werden 😉 )

6. Schon immer wusste ich, dass ich einmal Kinder haben wollte und meine Lebensvorstellung, mein Lebensglück war mit  diesem Kinderwunsch ganz fest verbunden. Glück, das ist Kinderlachen, Kuchen- und Waffelduft am Wochenende, gemeinsames Lesen von Kinderbüchern, baden am Samstagabend und anschließendes auf der Couch kuscheln. Ich weiß, ich habe riesiges Glück mit meinem Olivenkind und ich bin jeden Tag dankbar für dieses Wunder in meinem Leben. Der kleine große Wunsch, die Stimme in meinem Kopf und meinem Herzen jedoch, der erinnert mich immer wieder einmal an meinen Traum vom Familienleben. Von zwei oder drei Kindern, einem Haus, einem Mann. Familie. Glück.

7. Zeit zu haben für Dinge, die ich gerne tue, macht mich glücklich. Abends oder am Wochenende ein paar Stunden an der Nähmaschine verbringen zu können, lange an einem Blogartikel zu schreiben, stundenlang in einem Buch zu lesen, einfach frei über meine Zeit zu vefügen, das weiß ich erst richtig zu schätzen, seit das Olivenkind da ist und einen Großteil meiner Zeit für sich beansprucht. Und eine gewisse Zeit lang nur in dem zu versinken, was ich gerade tue, lässt die Glückshormone tanzen…

8. Zu guter Letzt: Humor. Humor ist für mich einer der Schlüssel zum Glücklichsein. Ohne Humor und die Fähigkeit, über mich selbst zu lachen, wäre so manches tiefe Tal der letzten Jahre noch etwas tiefer gewesen. Und ohne die Menschen um mich herum, die mich durch ihre Fröhlichkeit immer wieder zum Lachen bringe, sowieso. Welch ein Glück, dass auch das Olivenkind so eine sonnige und fröhliche kleine Person ist, die mich durch ihre lustigen Einfälle und ihr wunderbares Lachen jeden Tag aufs Neue zum Lachen bringt!

Das waren sie, meine acht Punkte zum Thema Glück. Wie die Regeln das so wollen, liegt es nun wohl bei mir, einen neuen Begriff vorzugeben und acht weitere Blogger auszuwählen. Da im Moment sehr viele dieser Stöckchen durch die Bloggerwelt geistern, benenne ich niemanden namentlich, aber vielleicht hat die ein oder andere Lust, es aufzuheben und etwas zum Thema „Träume“ zu schreiben!

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Ich bin ja jemand, der gerne zurückschaut, einsortiert, sich erinnert, reflektiert und leider oft auch grübelt. An den „Harry Potter“-Büchern beeindruckten mich immer besonders die Denkarien (hießen die so?), in denen man mit Hilfe des Zauberstabs Gedanken „auslagern“ konnte- wie gerne hätte ich manchmal so ein Teil gehabt! Auf, bzw. in meinem Nachttisch liegt immer ein Notizbuch, mit dem ich Dinge, die mir in den Sinn kommen, festhalten kann- ob Einkaufslisten, To-DO-Listen oder einfach meine Gedanken, Hauptsache, ich hab es „aus dem Kopf“.  Vermutlich macht dies zum Teil auch den Reiz des Bloggens für mich aus, denn hier habe ich die Möglichkeit, meine Gedanken tatsächlich ein Stück weit zu konservieren- nicht, weil sie für die Um- und Nachwelt unbedingt spannend sein mögen, sondern weil ich immer ein wenig ruhiger werde, wenn ich das, was mich gerade umtreibt, zu (virtuellem) Papier gebracht habe. Und natürlich auch weil ich die Entwicklung meines Herzensmädchens für sie und mich ein wenig dokumentieren möchte.

Deshalb fand ich die Idee ganz nett, freitags oder samstags einen kleinen Rückblick auf die Woche zu werfen und so ein paar Erinnerungsschnipselchen in mein Blogerinnerungsalbum zu kleben. Und los geht´s…

Wochenrückblick #1

 

Bestes Essen: Spätzle, Spargel, Lende made by Mama; Kürbissuppe heute made by Herzmama 🙂

Glücksmoment: Extremkuschelndes Püppichen gestern abend in meinem Bett, das versuchte, auf meinen Rücken zu klettern und dort schlafen wollte. Heute morgen dann davon geweckt zu werden, dass sich die Minimadame über mich beugt, mich anstrahlt und ihr Gesicht auf meines legt. Hach!Außerdem schön: der Minimadame heute morgen beim genussvollenVerspeisen eines Marmeladenbrotes zuzusehen und dann auch noch von ihr gefüttert zu werden- ein Biss für Püppi, einer für Mama, einer Püppi, einer Mama…

Begegnung der Woche: Montag mit der Cafébekanntschaft.

Ärgerlich: Mehrere Nächte ewig wachzuliegen und morgens kaum geradeaus schauen zu können.

Erfreulich: Gestern meine neue, gewonnene Bettwäsche von T.chibo bekommen, dazu noch zwei Pakete Kaffee und ein nettes Kärtchen- schön!

Termin der Woche: U6.

Gefühle der Woche: Dankbarkeit, Glück, Anspannung

Offene TO-DO´s der Woche: Restliche Wäsche, Steuer (immer noch, grmpf), Antrag ausfüllen, bügeln, fertig dekorieren (morgen!), Biskuitrolle probebacken (morgen)

Bücher: Biss zum Morgengrauen. Mein liebstes Fühl- und Streichelbuch: Gute Nacht, liebe Tiere.

Musik: Tim Bendzko – Wenn Worte meine Sprache wären. Coldplay- Mylo Xyloto.

 

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Hallo Welt!

So, heute gehts also los… Schon eine ganze Weile habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich hier häuslich niederzulassen. Und einen  Ort zu haben, um meine Gedanken abzulegen, Erlebnisse mit dem Goldkind festzuhalten, meine Freude und meinen Ärger (mitzu)teilen. Und hab immer wieder ein bisschen gezweifelt und es hinausgezögert.

Einige innere Dialoge im klassischen Engelchen-Teufelchen-Stil wurden nächtens in meinem Kopf geführt. Fettgedruckt: Der Zweifler (Arschloch!), kursiv: die doch-ich-will-aber-bloggen-Gedanken:

„Wow, noch ein Blog. Gibts ja auch nicht allzuviele von. Und deine Gedanken zum Leben im Allgemeinen und mit Kind im Besonderen sind natürlich ungeheuer spannend. Das will ja wohl wirklich keiner lesen“ –

„Na gut, wenn so ist, dann ist es so. Dass es besonders spannend ist, hab ich nicht gesagt,. aber möglicherweise interesiert es die/den eine(n) oder andere(n). Und wenn nicht-  wäre zwar schade, aber dann eben nicht zu ändern.“ 

„Mhm. Meine ganz privaten Gedanken. Was, wenn das die Falschen lesen? Geht schließlich nicht jeden was an, was sich so in meinem Kopf tut!! Wildfremden Menschen von meinen Privatleben erzählen? Ich erzähl doch auch nicht der Verkäuferin im Supermarkt, worüber ich gestern mit meiner Freundin gestritten habe und wohin ich gerne mal in Urlaub fahren würde?“-

„Darüber mach ich mir Gedanken, wenns wirklich soweit kommt. Außerdem ist das ein anonymes Blog. Und letztendlich kann ich mir ja schließlich bei jedem Eintrag von neuem überlegen, wieviel Privates ich wirklich reinpacken will. Ich muss ja hier keinen Seelenstrip abliefern, wenn ich nicht möchte.“

„Na, das hat die Welt gebraucht. NOCH ein Babyblog. Innovativ!“

Es MUSS ja keiner hier lesen. Und ich freu mich immer, von anderen Babies und vor allem  von deren Müttern zu hören- wenns gut geschrieben ist. Und ich bin gespannt, ob es mir gelingt, MEINE Gedanken zu MEINEM Baby auch schön verpackt in diesem Blog festzuhalten.“

Soviel  also zu den Vorüberlegungen. Und nun: los gehts!

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