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Posts Tagged ‘Glücksmomente’

Heute, als wir vom Einkaufen nach Hause fuhren und du hinten im Auto „Zu lauter machen, Mama!“ verlangtest, weil eines deiner Lieblingslieder im Radio lief, da hatte ich auf einmal das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Plötzlich sitzt da hinten im Kindersitz ein richtiges, großes Kind. Eines, das „Den Nuni lass´mer da,“ sagt, wenn wir aus dem Auto steigen. Eines das „Is will aussteigen“ brüllt, wenn es keine Lust mehr hat, im Buggy zu sitzen. Natürlich ist das Quatsch, dieses „Zeitsprung-Gefühl“. Schließlich hat sich all das langsam entwickelt. Aber wir sind einfach gerade an einem Punkt angelangt, von dem ich vor allem in der ersten Zeit mit Baby, so schön sie auch war, sehnsüchtig geträumt habe. Davon, ein Kind zu haben, mit dem man reden kan. Das sagen kann, WO es nun gerade wehtut, nachdem es hingefallen ist. Eines, mit dem man gemeinsam den Tisch decken und auch wieder abräumen kann. Das erzählt, was es nachts geträumt hat (Lenno spielen!). Mit dem man sich an den Tisch setzen und malen kann. Oder ein Buch lesen. Oder den Sandmann gucken.

Ein Kind, mit dem man sich auch mal eine Runde unterhalten kann:

„Wie heißt denn die große Puppi?“

„Wursalat!“

„Und die kleine Puppi?“

„Kleine Wursalat!“

Was ich mit all dem sagen will? Dass ich dieses Alter gerade unheimlich genieße. Das sage ich zwar in jedem Alter (und so soll das ja auch sein! 🙂 ), aber es stimmt. Jeden Tag lache ich mich kaputt über irgendetwas, was du sagst oder tust oder ich schmelze dahin, weil du etwas so unheimlich niedliches gesagt hast.  Das wiegt die Wutanfälle beim Abholen aus der KiTa (Frisse Windel machen! – NEIIIN! Frisse Windel NIST! NEIIIIIIN! Hose anziehn NIST!), die Quengelnachmittage, weil du in der KiTa wieder nicht in den Mittagsschlaf gefunden hast und die Trotzanfälle, bei denen du nicht mehr Treppe laufen/im Buggy fahren/ auf dem Arm sein/ selba laufen/ an der Hand gehen/ Puppenwagen schieben… willst, mehr als auf.

Und weil es so schön ist, hier noch ein kleines Best of deiner Plaudereien aus der letzten Zeit:

„Hab is lieb, du tleiner Mamihase!“

Morgens im Bett (in mein Ohr geflüstert, ich schlafe noch): „Mamaaa? Woll´n ma Fernseh gucken??“

Beim Frühstück, als ich es wage, deine Toastbrotwürfel mit der Hand auf deinen Teller zu schieben: „MAMA (Teenietonfall)!! Mit den Fingern nist! Mit dem Messa!“

„Mama? Wie heißt du, Mama? „-  „Ich heiße … . Und wie heißt du?“ „Oliiiibia. Wie heißt du, Olibia? *pruuuust*“

„Wo geh´ ma hin, Mama?“

Als wir an einem unserer Lieblingsrestaurants vorbeikommen (geniale Burger und Pommes): „Da geh´ma rein! Pommef essen!“

„Mama, Krade nie mea Sorgen um Geld hören?“ „Mama, Hababibi hören?“

„Woll´n ma aufstehn, Mama? Woll´n ma Toastbrot essen gehn?“

Und, unspektakulär, aber einer meiner Lieblingssätze: „Mama, Pipi machen? Mama, Windel wechseln?“ Damit hast du nämlich in den letzten Tagen immer öfter rechtzeitig darum gebeten, auf die Toilette gesetzt zu werden. Erste Anzeichen von Stubenreinheit, sozusagen. Yeah!

Hach, kleine Maus, ich kann dir kaum sagen, wie stolz ich jeden Tag auf dich bin. Einfach nur, weil du bist, wie du bist. Wild, neugierig, lustig, liebevoll, immer in Bewegung. Mein Wirbelwind. Mein Mädchen.

Es ist unendlich schön, dass es dich gibt mein Schatz. Ich liebe dich so sehr.

Deine Mama

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… das Gefühl, wenn ich dich aus der Kita abholen darf. Als die Erzieherin deinen Namen ruft, kommst du aus dem Spielzimmer. Du siehst mich in der Türe stehen und rennst mit einem Strahlen im Gesicht und lautem „Mamiiii!“ auf mich zu. Am liebsten würde ich fünf Minuten mit dir hier stehenbleiben und dich nur an mich drücken. Deinen Duft riechen und einfach das Gefühl genießen, dich wieder bei mir zu haben. Die Liebe spüren, die mein Herz überflutet. Statt dessen zappelst du los, die Erzieherin berichtet mir, wie lange du geschlafen hast und du und ich, wir diskutieren miteinander, ob Schuhe anziehen/ Jacke anziehen/ nach Hause gehen wirklich nötig ist („NAIIIN!“). Wir ziehen dich an und ich frage, ob du den anderen noch Tschüss sagen möchtest. Du rufst den anderen Kindern ein „Tschüss“ zu, ehe du dich jeder Erzieherin einzeln zuwendest. „Tüss, Dendy! Tüss, Babine! Tüss, Agnes!“- Ich stehe im Flur und platze fast vor Stolz auf dich. Draußen, an der Steintreppe, strecke ich dir meine Hand entgegen und du legst deine hinein. Liebe überflutet mich und ich drücke deine Hand. Es gibt kaum etwas Schöneres als dieses Gefühl, deine kleine, warme Hand so in meiner zu spüren. Voller Vertrauen und Nähe. Auf dem Weg zum Auto erzählst du mir, was du siehst („Oh sau, Mama! Feiawea!“) und berichtest mir kleine Bruchstücke aus deinem Kindergartentag („Linus weinen!“).  Und ich höre dir zu und freue mich unendlich, dich wieder bei mir zu haben.

So ist das wohl, mit Kindern. Dass die kleinen Alltagsdinge manchmal genau die sind, die das Herz zum Überfließen bringen.

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Staunen

Derzeit wirklich jeden Tag bringst du mich zum Staunen, kleine Püppi.

Nicht nur darüber, was du alles schon kannst- und das ist wirklich einiges. Nicht etwa darüber, dass ich schon richtige kleine Dialoge mit dir führen kann. Dass du „wenn-dann“ Zusammenhänge ganz oft begreifst (und somit empfänglich für fiese kleine Mama-Bestechungsversuche bist). Dass du es verstehst, wenn ich dir erkläre, dass der Schokomikilaus erst nach dem Mittagessen gegessen wird und so lange auf dem Tisch auf dich wartet („OK! Tüss, Mikilaus!“). Dass du schwierigere Holzpuzzles machst und mich mit deinem Blick für Formen völlig überraschst. Dass du die Freude über deinen Adventskalender auf eine Weise ausdrückst, die ich von einem älteren Kind, aber nie im Leben von einer Zweijährigen erwartet hätte („Mami, Ventskalender haben, ja?“ – „Ja, Maus, wir gehen rüber und du darfst dein Päckchen für heute aufmachen!“ – „Jaa! Ventskalender!“ und fünfmaliges stürmisches Umarmen und Strahlen war deine Reaktion).

Nein, es ist dein oft so einfühlsames und so ungeheuer liebevolles Wesen, das mich immer wieder aufs Neue staunen lässt. Hier zwei Situationen der letzten Tage:

Du lässt dich derzeit oft nur sehr ungern wickeln oder umziehen und zeigst deinen Unmut auch sehr körperlich mit starkem Treten. Ich habe mir angewöhnt, dir dann so ruhig wie möglich zu erklären, dass du nun eine frische Windel/ einen Schlafanzug/… brauchst und dass es mich sehr traurig macht, wenn du nach mir trittst, weil es weh tut. Seit etwa drei Tagen reicht es meist schon, wenn ich deinen Namen sage. Dann hältst du inne, siehst mich an und sagst fragend:“Mama traurig sein?“ Meist nehmen wir uns dann in den Arm und dein Wutanfall ist vergessen. Und mein Herz, das hüpft vor Mamastolz und Freude.

Vergangene Nacht konntest du wegen deines starken Hustens nur sehr schlecht schlafen und weintest und riefst nach mir, bis ich mich mit dir hinlegte. Wir lagen also nebeneinander im Bett, du hattest dich an mich angekuschelt und streicheltest mir durch die Haare, wie du das zum Einschlafen gerne machst. Irgendwann bliebst du mit deinem Finger an einer Strähne hängen und zogst daran. Vor Schreck und weil es weh getan hatte, begann ich ein wenig zu schimpfen („Ach Mensch, das tut mir weh! Pass bitte auf!“). Plötzlich hörte ich dich undeutlich etwas murmeln. „Mäuschen, das hab ich leider nicht verstanden. Was hast du gesagt?“ – „Suligung, Mami! Mami tsuligung“.

Staunen, jeden Tag.

 

 

 

 

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Mein Schatz,

heute ist er, dein großer Tag: du wirst zwei Jahre alt. Einerseits scheint es mir, als hätte ich dich erst gestern auf meine Brust gelegt bekommen, hätte gerade eben erst deine zarten Wirbelchen unter meinen Händen gespürt. Andererseits ist es, als wärst du schon immer Teil meines Lebens, Teil von mir. Wir beide sind gemeinsam gewachsen und genauso, wie du dich in den letzten beiden Jahren entwickelt hast, so habe auch ich mich verändert, weiterenwickelt. Habe gelernt, mich zurückzunehmen. Habe gelernt, wie sehr ich lieben kann. Habe (zu oft) entdeckt, wo meine Grenzen liegen und wie weit ich sie aus Liebe ausdehnen und verschieben kann. Wie beide haben von- und miteinander gelernt. Als Einheit, als Familie.

Du bist in diesem vergangenen Jahr vom Baby zum Kleinkind gereift. Hast nach dem sicheren Gang das Rennen, Hüpfen und Tanzen für dich entdeckt. Bist vom Mama-Dada-Erzählen zum Sprechen und zum Singen gekommen. Hast deine Persönlichkeit weiterentwickelt und die Welt für dich entdeckt. Selbstständig bist du geworden. Ein KiTa-Kind, das sich problemlos vom sicheren Zuhause gelöst und seine ersten Schritte ins „eigene Leben“ gemeistert hat. Was die KiTa angeht, bist du ein kleines Gewohnheitstier geworden. Der einzige Tag im vergangenen Jahr, an dem ich dich weinend verabschieden musste, war der, an dem ich dir kein Frühstück eingepackt hatte, weil du zu Hause schon so viel gefühstückt hattest. Ein böser Fehler, denn der Wechsel in deiner täglichen Routine „ankommen und erstmal etwas essen“ warf dich völlig aus der Bahn. Dein gewohnter Rhythmus, der dir schon zu Hause in so Vielem gut tut, gab und gibt dir eben auch dort, im Kindagarten Halt. Es ist so schön zu sehen, wie wohl du dich dort fühlst. Wie du mit den anderen Kindern spielst, deine Erzieherinnen mit Namen begrüßt „Moagen Menanieee!“ „Hallo ´Abine!“ und genau weißt, wo in dieser kleinen und vertrauten Welt alles seinen Platz hat.

Zuhause ist es manchmal kaum zu fassen, wie unkompliziert es mit dir ist- du bist völlig zufrieden, wenn du in deiner gewohnten Umgebung bist, deine Spielsachen und Gefährte (allen voran das heißgeliebte PukyWutsch) zur freien Verfügung hast und mich immer in deiner Nähe weißt. Schwierig wird es meist nur dann, wenn wir es eilig haben, ich dich „nur noch schnell“ wickeln, umziehen, fürs Schlafengehen fertigmachen (…) muss. Dann nämlich hast du meist ü-ber-haupt gar keine Lust, das mit dir machen zu lassen. Genau in dieser Minute willst du nur auf meinen Arm/ Falladfahleeeeen/Lego bauen (…) und zeigst mir deinen Unwillen durch lautes Schreien, mit den Füßen treten und bitterliches Weinen. Wenn du etwas möchtest, dann machst du diesen Wunsch durch lautes und betontes Rufen („PU-PPEN-WAAA-GEN haben OLibia!“) deutlich und ich muss mir dabei oft auf die Zunge beißen, um nicht laut loszuprusten, so bestimmt skandierst du deine Wünsche. Wann immer ich dich so höre, bin ich mir sicher, dass du in der Kita keine Probleme haben dürftest, dich gegen die älteren Kinder durchzusetzen…

Überhaupt, andere Kinder. Ich habe noch nie ein Kind erlebt, das so verliebt in andere Kinder ist, wie du es bist. Siehst du ein anderes Kind, das dich interessiert, so gehst du meist vor ihm in die Hocke, strahlst es an und fängst in zuckersüßestem Ton ein Gespräch an: „Hallo?“. Dabei lässt du dich von Desinteresse oder schlechter Laune deines Gegenübers nicht im Mindesten aus dem Konzept bringen. Deinen besten Freund P. begrüßt du mit einem derart verliebten Strahlen und einem so süß geflöteten „Hallo P!“, dass seine Mama und ich jedesmal in uns hinein grinsen müssen. Du bist eine leidenschaftliche „Drückerin“ und Küsserin, magst es aber nicht, wenn andere Kinder dich mit einer Umarmung überrumpeln. Umgekehrt lässt du dich jedoch vom Weinen oder Weglaufen deiner „Opfer“ nicht beirren und drückst und herzt sie unbeirrt weiter.

Jeden Montag freust du dich riesig auf unser Kinderturnen. Auch wenn das Anstehen oft unglaublich lange dauert und Mama dir jedes Mal den Spaß verdirbt, sobald du dich heimlich an den Geräten nach vorne schleichen willst (hätte sicher überhaupt keiner gemerkt!), macht es großen Spaß. Du machst Purzelbäume auf den weichen Matte, hüpfst bis du nicht mehr kannst, balancierst zehnmal hintereinander seitlich über den Stufenbarren und kletterst in einem Affenzahn die ganze Sprossenwand hinauf. „Schwebende“ oder wackelige Konstruktionen sind dir noch unheimlich, du bevorzugst es, festen Halt unter deinen Füßen zu spüren. Du liebst es, die Kästen hinaufzuklettern, rennst leidenschaftlich gern über den Parcours aus Kästen mit Matten darüber und bist glücklich, wenn du auf dem Mattenwagen durch die Halle fahren darfst.

Die Musik gehört zu deinen Leidenschaften und erprobtes Mittel, um einen deiner berüchtigten Wutanfälle abzuwenden.

Deine am liebsten gesungenen Lieder:

  • Heidi: Heidi, Heiiiiiiiidi, deine Welt Beeeerge. Dungel Tannen, grine Wiesen Sonnenschein, Heidiiii, Heidi, brau du glicklichsein. Holaidi, hollaidi, holaidi, hollaidi…
  • Meckaling du kleines Ding, such dia eine Tänzerin, huheissasa, huheisassa, ooooo wie ludig tanzt man daaaaa…
  • Tateane, tateane, Sonne Mond und Deeeerne…
  • Tufftufftuff die Eidenbaaahn, wer will mit Juklia faaaahn, alleine fahlen mag ich nis, nehme mia Fofia mit

Deine derzeitigen Lieblingslieder, die du immer wieder hören möchtest (und zu denen du wild und unermüdlich tanzt):

  • Bibi Grampgrump (->Pippi Langstrumpf, von Mama gesungen)
  • Kleine Dampedia (Kleines buntes Trampeltier)
  • Anne Kaffeekanne
  • Krebs (Kawuras)

Was das Spielen angeht, so liebst du derzeit:

  • PukyWutsch fahren
  • Bücher anschauen ->Grala nein! (Klara sagt nein) ->Weiße Fisch (Kleiner weißer Fisch) ->Sachen suchen…
  • Lego bauen
  • Malen
  • mit deiner neuen Küche spielen

Dein derzeitiges Lieblingsessen und -trinken:

  • Pfannkuchen
  • Kuchen aller Art 😉
  • Mandarinen
  • Brezel
  • Käääääse
  • Joghurt
  • Igel (Früchteriegel)
  • Abbelnolle (Apfelschorle)
  • Sobbi

Deine Lieblingsmenschen außerhalb der engsten Familie:

  • Fofia (und deren Eltern)
  • Melalie
  • P.
  • die Nachbarsjungs deiner Großeltern, M. und L. („M. Arm nehmen? L. Hand geben?“)

Wahnsinnig spannend ist derzeit deine sprachliche Entwicklung. Ich habe den Eindruck, du saugst alles, was du hörst, auf wie ein Schwamm. Du sprichst alles nach und hast eine so unglaublich trockene Art, das mitzuteilen, was du denkst, dass du mich damit regelmäßig zum Lachen bringst. Außerdem bist du derzeit geradezu unheimlich höflich und ich schmelze regelmäßig dahin, wenn du Sätze wie „Mama Olibia Kuhlen leinmachen bitte? Bitte Mami?“ sagst. Hach!

  • Beim Anblick meines Adventskalenders morgens: „Oh Gog! Mama! Sau mal!“ (Ähnliches beim Anblick deiner Geburtstagswimpelgirlande- „oh God!“
  • Beim Umziehen: „Mama, Olibia hilft dia! Olibia Hose ausdiehn!“
  • Ich singe im Auto bei einem Kinderlied mit – „NEIN, Mama!“. Ich höre auf zu singen und wippe rhythmisch mit, „tanze“ ein weniog. „NEIIIIN, Mama!“. Ich muss lachen und frage: „Darf ich jetzt gar nichts mehr machen hier?“ – „Nein, Mama, Audo fahlen!!!!!“
  • Bei deinen Großeltern: „Sitz, Emmy! Aus, Emmy! Emmy, weg da!“#
  • „Wad magst du Mami?“
  • „Du dut deslafen, Mami?“

Mein Schatz, ich könnte noch Stunden so weiterschreiben. Es gibt noch so vieles zu erzählen. Vieles, das kaum zu beschreiben ist. Dass ich mich jedesmal wie frisch verliebt fühle, wenn ich mich darauf freue, dich in der Kita abzuholen, zum Beispiel. Wie mein Herz vor Liebe fast platzt, wenn ich dich im Schlaf lächeln sehe. Dass dein erstes „Hab´is lieb, Mama!“ so unbeschreiblich schön war, genauso wie jedes spontane „Sön da du da bit, Mami!“. Dass es mit jedem Tag noch schöner ist, mit dir zusammen eine Familie zu sein.

Aber all das schreibe ich dir ein andermal auf. Statt dessen sage ich dir nur dies:

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, mein kleines großes Mädchen. Du Wunder in meinem Leben.

Ich liebe dich unendlich, mein Kind.

Deine Mama

 

 

 

 

 

 

 

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… tönt es hier von morgens bis abends. Du siehst alles, hörst alles und kommentierst alles- es ist einfach wahnsinnig goldig! Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, will ich bei jedem Bagger „Schau mal!“ rufen, bis mir einfällt, dass du ja längst mit deinen kleinen Kita-Freunden beim Frühstück sitzt.

Überhaupt, das Autofahren mit dir ist wirklich ein Erlebnis. Dich von der Kita abzuholen, pure Unterhaltung. Es gibt kaum etwas, das du nicht siehst und du berichtest darüber so akribisch wie ein Fernsehreporter:  „Sau mal, Mama! Wauwau! Sau mal, Lullelum! Mama! Maaamaa! Sue aus! Ocken aus! Sau mal, Bagger!“ Mit dir sehe ich Dinge, die ich früher nicht beinmal wahrgenommen habe. Ich kann mich wieder für Traktoren und Bagger begeistern. Baustellen finde ich richtig spannend, seitdem ich miterleben darf, wie sehr du dich an ihnen freust. Wenn wir mittags zuhause ankommen, du ohne Schuhe und Socken, ein wenig k.o. vom Vormittag, aber voller Mitteilungs- und Tatendrang, dann freue ich mich schon auf die Zeiten, wenn du mir beim gemeinsamen Jogu-Essen von deinem Tag in der Kita erzählen kannst.

Schauen wir mittags gemeinsam ein Wimmelbuch an, dann zeigst du mir die Babyenten, Beine (weinendes Mädchen), Heee! Handtuch! (ein Junge, der zum Anderen „Hey, das ist mein Handtuch!“ sagt) und Krieggich (Fangen spielende Kinder, die „Ich krieg dich“ sagen).

Abends singst du derzeit noch ein wenig im Bett, ehe du einschläfst. Und ich sitze vorm Babyphone, grinse in mich hinein und möchte am Liebsten jedem auf der Welt zeigen, was für ein wundervoller kleiner Mensch hier in meiner Wohnung lebt.

Du liebst es, Enten zu füttern und wirfst ihnen mit Schwung und „Bitte! Appetit!“ trockenes Brot zu. BobbyCar (Bukaki!)fähst du wie eine Wilde und schaffst es, mit deiner Fahrweise ein neues Paar Schuhe („Für die 15 Minuten brauchen wir doch die Schoner nicht!“) innerhalb kürzester Zeit zu ruinieren.

Du kannst sagenhaft wütend werden und weißt manchmal kaum, wohin mit all den Gefühlen, die dich da gerade umtreiben. Dann trittst du um dich, kneifst dich selbst in die Wange und schreist wie eine wilde Katze. Wenn wir beide Glück haben, lässt du dich durch ein Lied, ein Spielzeug oder die Bitte, mir bei etwas zu helfen, von deinem Zorn ablenken. Aber leider klappt das nicht immer.

Mittlerweile verstehst du nahezu alles, was man dir sagt und freust dich riesig, wenn man dich in alles Mögliche einbezieht. Du kannst deine Socken in deinen Schrank räumen, wenn ich dich dazu auffordere, wirfst deine Windel selbst weg und bringst manchmal sogar unaufgefordert frische Windeln mit ins Bad. Außerdem liebst du es, Müll wegzuwerfen, den Tisch zu decken und dir oder mir die Haare zu kämmen.

Du reihst selbstverständlich zwei, manchmal auch drei Wörter aneinander und kannst ganz genau sagen, was du willst. „Couch sitzen! Sandia! (Sandmann)“ ist nur ein Beispiel dafür.

Heute wurde mir zum ersten Mal seit ganz langer Zeit gesagt, du sähest mir ähnlich, was mich unendlich stolz machte.Du bist nämlich der hübscheste Mensch, den ich kenne. Aber besonders objektiv bin ich da wohl nicht 😉

Wenn ich dir abends beim Schlafen zusehe, werde ich oft so von Liebe überwältigt, dass mir Tränen in die Augen steigen. Wir zwei. Eine Familie. Pure Liebe.

Mein kleines, großes Wunder du. Mein Mädchen. Ich liebe dich.

Deine Mama

 

 

 

 

 

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Juhuuu, endlich schaffe ich es mal wieder, bei 12 von 12 dabei zu sein!

Auf geht´s, begleitet mich durch meinen Tag!

 

Mehr 12 von 12 gibt´s wie immer bei Caro!

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