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Posts Tagged ‘Küchenkram’

Im Moment rasen die Tage nur so dahin. Stunden, Tage, Wochen fliegen nur so vorbei, was sicherlich auch daran liegt, dass wir im Moment wirklich viel vorhaben, so dass das Gefühl von langsam verrinnender Zeit gar nicht erst aufkommen kann.

Die Stunden, die das Herzensmädchen und ich zuhause verbringen, genieße ich dafür umso mehr, denn es ist auch immer wieder etwas Besonderes, mein Kind beim Entdecken seiner kleinen großen Welt zu beobachten und begleiten. Dass es dabei auch öfter mal Tränen gibt, gehört dazu. Schließlich will gelernt sein, dass Küchenschränke auch mal zugehen können (auch wenn Mamas Herz bricht, wenn dabei ein kleines Fingerchen eingeklemmt wird…) Auf die ein oder andere Herzinfarktsituation hätte ich dabei aber gut verzichten können. Beispiel? Wenn kleine Püppis das Klettern für sich entdecken, auf ihren Lauflern-Puppenwagen steigen, sich dann nach vorne lehnen, am Griff festhalten, mit dem Wagen vornüberkippen und sich die Finger einklemmen. Selbst Igor hatte seine Mühe, die kleine Maus da zu trösten.

Doch zum Glück gab es diese Woche viel mehr wirklich schöne Momente, Herzmomente, in denen ich ganz still in mich hineinhorchte und einfach nur pure Freude und pures Glück fand. Es sind diese kleinen Momente, die so vollkommen und wunderschön sind, dass es mir manchmal den Atem raubt und Tränen der Dankbarkeit über meine Wangen laufen. Klingt kitschig, ist aber genauso. Wenn ich abends das weinende Püppichen mit in mein Bett nehme und sie sich in meinen Arm kuschelt, um mit dem Kopf auf meiner Brust einzuschlafen, zum Beispiel. Wenn sie neben mir im Bett liegt und sich immer wieder durch anfassen vergewissern muss, dass ich in ihrer Nähe bin und schließlich, den Ärmel meines Schlafoberteils festhaltend, einschläft. Wenn sie morgens „Mamamamama“ singend im Laufstall hüpft und strahlt, wenn ich darauf mit „ja mein Schatz“ antworte. Wenn mein kleines großes Mädchen voller Konzentration ein Fühlbuch durchblättert,und sich jede Seite ganz in Ruhe ansieht, während einzelne Teile voller Freude befühlt werden. Wenn sie sich lachend im Schwimmbad vom Beckenrand in meine Arme wirft. Wenn sie im PEKiP beim Lied „Zehn kleine Zappelmänner“ auf einmal auch mit den Händen zu zappeln beginnt. Wenn sie abends nach dem Fläschchen auf meiner Brust liegt und fünf Minuten lang immer wieder den Kopf hebt, mich anstrahlt, mein Gesicht befühlt und den Kopf wieder ablegt. Hach!

Ihr seht, wir genießen unseren Alltag gerade sehr. Manchmal ist ein Fünkchen Wehmut dabei, denn es stehen nun einige „letzte Male“ an. Nächste Woche das letzte Mal PEKiP. Nur noch zweimal Babyschwimmen.

Und zu alledem auch der erste Geburtstag, der zwar ein ungeheuer freudiges Ereignis ist, mir aber auch deutlich macht, dass die Babyzeit tatsächlich ihrem Ende zugeht. Und für den noch einiges vorbereitet werden will. Das Bobbycar steht zwar schon bereit und ist auch schon (abgeschaut bei Frau Bauchherzklopfen) mädchenmäßig verziert, aber andere Dinge wie Deko, Kuchen und die tatsächliche „Gästeliste“ sind noch nicht komplett. Fest steht, dass es doch eine größere Runde werden wird, die am Nachmittag mit Kaffee, Tee, Sekt und Saft auf das große Ereignis mit uns anstoßen werden. Neben meiner Familie mit Eltern, Schwester, Schwesterfreund, Tanten, Cousin+Frau und eventuell meiner Oma, falls jemand in der Zeit nach Opa sehen kann, werde ich nun doch auch die Großeltern der „anderen Seite“ mitsamt Schwester und Uroma einladen. Ich denke, sie werden sich freuen, beim ersten Geburtstagsfest der Kleinen dabeisein zu dürfen und irgendwie finde ich es nur anständig, sie auch mit einzuladen. Was ich noch nicht genau weiß ist, ob ich noch zwei Freundinnen und meinen besten Freund mit dazunehme. Schön wäre es, aber so riesig ist mein Wohn-Esszimmer nun nicht, das heißt, es wird schon 0hne die drei reichlich eng. Aber das werde ich mir am Wochenende überlegen. Was den Kuchen betrifft, werde ich wohl tatsächlich einen ganz klassischen Marmorkuchen mit weniger Zucker und einer schönen Deko obendrauf für mein Mädchen backen, nur die schöne Form dafür fehlt mir noch. Die restlichen Gäste bekommen eine Bisquitrolle, Cubcakes und Käsesahne (von meiner Mutter) vorgesetzt. Man sieht, so langsam nimmt es Formen an.

Sämtliche Geburtstags-, Feier- und Gästeüberlegungen haben mir, kombiniert mit einigen anderen Sorgen, in dieser Woche übrigens einige schlafarme Nächte beschert, in welchen mein Kind wie ein Stein neben mir lag, während ich mich stundenlang von einer Seite auf die andere wälzte. Nicht einmal mein alter To-Do-Listen-Fimmel konnte meine innere Unruhe verscheuchen. Gestern war die erste Nacht, in der ich ein wenig ruhiger schlief und ich hoffe, das bleibt erstmal so, denn hier ist noch einiges zu tun, für das ich ein halbwegs fittes Hirn gut gebrauchen kann. Also drückt mir die Daumen!

Jetzt geht´s erstmal zum Check mit der Kleinen, die U6 steht an. Ich werde berichten…

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Ich bin ja ein riesiger Bolognese-Freak. Es gab Urlaube, da aß ich drei Tage hintereinander jeden Tag Spaghetti Bolo (und ja, ich war älter als elf). Meine Vorliebe für Pasta aller Art mit Bolognesesauce wurde nur von der für Lasagne übertroffen. Und meine Lasagne war, auch wenn ich mich nicht selbst loben will, wirklich himmlisch.

Meine Schwester machte mir das schönste Kompliment, das man einer „Köchin“ machen kann, als sie sagte, sie wolle in keinem Restaurant mehr Lasagne bestellen, da sie ohnehin nirgends so gut schmecken könne wie bei mir. Hach, da ging mir das Herz auf (zumal ich außer Spaghetti Bolognese und Lasagne ohnehin nicht viel kochen konnte…)

Und dann, vor ein paar Jahren, geschah etwas wirklich Gemeines: Von einem Tag auf den anderen entwickelte ich eine Lebensmittelunverträglichkeit gegen (oh böses Schicksal): Tomaten und Paprika. Ich erspare euch die Einzelheiten, doch wer schon einmal eine Lebensmittelvergiftung hatte, der weiß, wie es mir ging, ehe ich herausfand, dass Tomaten und Paprika von nun an der Feind waren. Zum Glück kann ich Tomaten in kleiner Menge essen, so dass mir zumindest der Genuss von Pizza weiterhin erhalten blieb. Lasagne und Co. jedoch waren eindeutig nichts mehr für mich. Heul. Doch mit zunehmendem Kochvergnügen experimentierte ich ein wenig herum und entwickelte eine Bologneseversion ohne Tomaten, dafür mit vielen Karotten und Champignons, die dem Original nahekam und die auch in einer Lasagne phantastisch schmeckt. Endlich wieder Lieblingsessen ohne böse Folgen genießen (naja, zumindest fast- den Hüftspeck lassen wir einfach mal außen vor…).

Der langen Rede kurzer Sinn: Meine neue Vorliebe für Kürbis brachte mich wieder einmal zum Experimentieren und heraus kam ein superschnelles und wie ich finde sehr leckeres Rezept für eine etwas andere Bolognese, das ich hier mit Euch teilen möchte. Vielleicht hat ja die/der Eine oder Andere  Lust, sie mal nachzukochen.

Also hier nun das Rezept für die Herzmama Ratz-fatz Kürbisbolognese (leider ohne Bild, da auch ratz-fatz aufgegessen…)

Zutaten für zwei hungrige Personen:

  • etwas Öl
  • halbe Zwiebel
  • 1/2 Hokkaido Kürbis (ich nehm Bio-Hokkaido und lasse die Schale dran)
  • 3 Karotten
  • halbe Zwiebel
  • etwas Wein und/oder Brühe (ich nehme beides)
  • 500g Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, gemahlene Liebstöckelblätter, Petersilie
  • zwei bis drei EL Schmand

Und so geht´s:

Den Kürbis waschen, halbieren und von Kernen befreien (ich nehm Bio-Hokkaido und lasse die Schale dran), dann in kleine Stückchen schneiden. Karotten schälen und ebenfalls stückeln. Dann beides in der Küchenmaschine klein raspeln. Wer keine hat, kann ne Reibe nehmen oder kleine Würfelchen schneiden (sieht später schöner aus, nicht so „matschig“, aber dann ists eben kein „ratz-fatz“ mehr 😉 ).

Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl andünsten, dann die Kürbis- und Karottenraspel dazugeben und kurz etwas anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit etwas Weißwein ablöschen, bissel verkochen lassen und noch etwas Gemüsebrühe dazugeben. Deckel drauf und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. (Es soll aber wirklich kochen, damit Kürbis+Karöttchen weich werden) Derweil Nudelwasser aufstellen und das Hack gut würzen. Kürbis und Karotten aus der Pfanne  in ein anderes Gefäß füllen und das Hack mit etwas Öl gut durchbraten. Anschließend das Gemüse wieder dazugeben. Mit Oregano, Thymian und (wenig!!) Liebstöckelpulver würzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken (das Gericht „schluckt“ viel Salz!), Petersilie drüber. Noch ein wenig köcheln lassen, bis das Gemüse schön weich ist und sich eine homogene Masse ergibt. Falls die Bolo zu sehr eindickt, noch etwas Flüssigkeit zugeben. Schmand dazugeben und über die Nudeln geben. Guten Appetit!

 

PS: Lässt sich auch super für Kürbislasagne verwenden, einfach noch eine Bechamelsauce kochen, abwechselnd mit Nudelplatten schichten, Käse darüber, lecker!!

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Der Typ heute morgen nach einem Blick auf meinen Streber-Frühstückstisch mit Obstschale, selbstgebackenem Brot und selbstgemachten Marmeladen:

Durch deine Schwangerschaft und das Mamasein hast du vermutlich zehn bis zwanzig zusätzliche Lebensjahre gewonnen…

Hmpf, wo er recht hat…

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7 Sachen

Immer wieder Sonntags… 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Nochmal die Ausbeute bewundert und im Geist schon die neuen Nähprojekte geplant

Ganz viel Zwergenessen gekocht, gefüttert und eingefroren (…na gut, auch probiert – lecker!)

Püppi-Aufstrich nach dem tollen Rezept von Frau Bauchherzklopfen „gekocht“ – klar, auch wieder probiert. (Rezept gibt´s hier)

Öhrchen gekrault und weiche Löckchen gestreichelt

Mitgespielt und in Kindheitserinnerungen geschwelgt

Uhr umgestellt

Genäht, ausgeschnitten, die richtige Position ausgewählt und gewünscht, die Nähmaschine hätte die ein oder andere Funktion mehr…

Mehr 7 Sachen findet ihr heute oder morgen hier bei Frau Liebe.

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