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Posts Tagged ‘Liebeliebeliebe’

Es gibt wohl für jeden Menschen gewisse Lieblingsmomente, die er im Verlauf eines Tages erleben darf. Ob es sich dabei  um den ersten Kaffee, den Morgenkuss des Mannes, die heiße Dusche oder das abendliche Joggen handelt, ist eigentlich völlig egal. Wichtig ist nur, diese Momente auch als solche erkennen und genießen zu können- schließlich sind sie es, die unseren Alltag erhellen und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern, auch wenn der restliche Tag vielleicht stressig, trist oder einfach nur alltäglich ist.

Heute erzähle ich euch von einem immer wiederkehrenden Glücksmoment in meinem Alltag.

Jeden Tag, wenn ich zur Kita des Olivenkindes fahre, packt mich schon im Auto die Vorfreude. Vorfreude darauf, mein Kind wieder sehen, umarmen und mit nach Hause nehmen zu können. Und Vorfreude auf den Moment, wenn ich den Altbau betrete, in dem die Kita untergebracht ist.Auf unser Wiedersehen.

Das läuft nämlich an den meisten Tagen nämlich ganz gleich ab:

Ich komme um 14 Uhr und klingle. Wenn ich das Treppenhaus betrete, schaut bereits eine Erzieherin aus der Türe und ruft:

„Olivenkind, deine Mama ist da!“

Während ich mir draußen die Schuhe ausziehe, schaue ich in den Flur und da sehe ich sie schon. Sehe mein Mädchen, das jedes Mal auf einer Art riesigem Kissen oder Sitzsack liegt, der wohl als „Weglaufsperre“ in dem Zimmer dient, in dem gerade gespielt wird. Laut Erzieherin flitzt das Olivenkind bei jedem Türklingeln ganz aufgeregt in Richtung Tür, weil sie sehen will, wer da kommt und liegt dann eben auf diesem Sitzsack und beobachtet. (Zuhause ist sie beim Türklingeln auch jedesmal hin und weg, strahlt und rennt „MMMa“ (Oma) flüsternd zur Türe. Wenn dann auch noch wirklich die Oma vor der Türe steht: unermessliche Freude auf beiden Seiten der Tür 😉)

Und dann, sobald sie mich sieht, ist er da, der Mamaglückherzexplosionsmoment. Dann fängt nämlich das ganze Kind an zu strahlen, Freudengeräusche auszustoßen und wie wild über den Sitzsack zu klettern, um so schnell wie möglich zur Mama zu kommen. Und dann klettert sie wie ein kleines Äffchen an mir hoch, schlingt die weichen Ärmchen um meinen Hals und legt ihr Gesicht in meine Halsbeuge. Und wir umarmen uns ganz fest und freuen uns, dass wir uns wiederhaben. Wenn ich mich danach noch mit der Bezugserzieherin über ihren Morgen unterhalte, sitzt sie ganz eng an mich gekuschelt auf meinem Schoß und lächelt. Und dann gehen wir nach Hause und unsere Zeit beginnt. Aber über die schreibe ich ein anderes Mal.

Diese Minuten in der Kita jedenfalls, gehören zu meinen Liebsten des Tages. Die sind ganz wunderbar.

Pure, reine und konzentrierte Mama-Tochterliebe. Herzmomente eben.

PS: Zum Glück freut sich das Olivenkind auch morgens sehr, wenn sie in die Kita darf und lächelt schon, wenn sie das Gebäude sieht. Sobald sie ihre Hausschuhe anhat und ich ihr die Brotdose reiche, flitzt sie auf und davon. Wäre das nicht so, ich würde mir doch ein wenig Gedanken machen, ob sie sich dort wohlfühlt..

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